Impfstart in Pflegeheimen im Vogtland

Am Freitagnachmittag sind die ersten Bewohner einer Pflegeeinrichtung im Vogtlandkreis gegen das Corona-Virus geimpft worden. Auch Teile der Belegschaft ließen sich das Vakzin verabreichen.

Plauen. Der Kastanienhof in Plauen ist die erste Pflegeeinrichtung im Vogtland, deren Bewohner und Pflegekräfte sich gegen das Corona-Virus impfen lassen konnten. Am Freitagmittag hatte das mobile Impfteam der Johanniter 45 Impfdosen in das Haus der Arbeiterwohlfahrt gebracht, die am Nachmittag von einer Plauener Ärztin verabreicht wurden. Von den 44 Bewohnern der Einrichtung hatten sich 32 zur Impfung bereiterklärt. Bislang hatte es in dem Haus laut Einrichtungsleitung keine Corona-Fälle gegeben. Bis Sonntag sollen nach Angaben des mobilen Impfteams die Bewohner weiterer Pflegeheime im Vogtland geimpft werden. (su)

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44 Kommentare
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  • 1
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    Bernd41
    09.01.2021

    Ein Pflegeheim und das erst jetzt. Ich wünsche weiterhin guten Schlaf.

  • 3
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    Alias
    09.01.2021

    Es ist immer wieder schön in dieser Zeit Pseudo-Experten zu lesen, die anscheinend alles besser wissen und können. Ich frage mich, warum Sie dann zu Hause auf der Couch sitzen, nichts tun und so viel Zeit haben, alles sinnlos zu kommentieren?

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    Alcapone
    08.01.2021

    @BuboBubo: tatsächlich könnte mit dem Inhalt einer regulär verdünnten Durchstechflasche sogar 7x geimpft werden ohne dass da über die Maßen gestreckt werden müsste. Eine Impfdosis beträgt 0,3ml. In der Flasche sind aber 2,25ml nach der Verdünnung. Fragt man sich wieso überhaupt nur mit 5 Impfdosen gerechnet wurde.
    Quelle: https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/comirnaty-epar-product-information_de.pdf, Seite 14.

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    BuboBubo
    08.01.2021

    Impfbereitschaft bei den Bewohnern der „Kastanie“: 73%. Chapeau!

    Es sei daran erinnert, dass ein hier sehr bekannter Forist noch am 27.12. bekanntgab:
    "Die Umfragergebnisse, dass sich 2/3 der Bevölkerung impfen lassen wollen, lässt sich nicht in meine alltäglichen Wahrnehmungen einordnen. Ich kenne nicht einen, der dazu bereit wäre, aber viele, die sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt strikt ablehnen."
    In diesem Fall haben die "alltäglichen Wahrnehmungen" getäuscht.

    Interessant wäre noch zu erfahren, was mit den übrigen 13 Impfdosen geschehen ist. Welche 'Teile der Belegschaft' haben sich impfen lassen? Mussten Impfdosen entsorgt werden?
    Nachdem man wegen der Impfstoff-Knappheit die Ampulle von 5 auf 6 Impfdosen gestreckt hat, sollte ja möglichst wenig davon weggeworfen werden müssen, wenn der Stoff einmal aufgetaut ist.