In Kauschwitz werden Wünsche wahr

Drei Projekte sollen nächstes Jahr in dem Plauener Ortsteil umgesetzt werden. Auf manches davon warten die Dorfbewohner schon ziemlich lange.

Der Fußweg an der Zwoschwitzer Straße in Kauschwitz verliert sich bislang im Nichts. Dies soll sich ändern.

Von Peter Albrecht

Vor sechs Jahren hat der damalige Ortsvorsteher Helko Grimm die Stadtverwaltung bereits daran erinnert, dass sich Dorfbewohner schon seit gut 20 Jahren einen Bürgersteig vom Friedhof entlang der Alten Jößnitzer Straße in Richtung des Einkaufszentrums Plauen-Park wünschen. Denn verkauft wurde auf dem Gelände schon ab 1991 - zunächst unter einem Zeltdach.

"Der Fußweg steht jetzt im Haushaltsplan des Vogtlandkreises für 2019/20", hat Ortsvorsteher Ingo Eckardt am Mittwoch bei der Ortschaftsratssitzung mitgeteilt. Gemeint ist der Fußweg vom Dorffriedhof bis zum Einkaufscenter. Es handelt sich um eine Kreisstraße, für die das Landratsamt zuständig ist. Der Bau würde etwa vier Monate dauern, hat der Ortschef weiter wissen lassen. Der Haushaltsplan des Vogtlandkreises sei allerdings noch nicht beschlossen worden, schränkte er ein. Dennoch sei die Planung bereits an ein Ingenieurbüro vergeben.

Schon vor zehn Jahren wurde für das Jahr 2009 der Ausbau der Kreuzung Zwoschwitzer Straße/Alte Jößnitzer Straße/Syrauer Straße und Plauener Straße mit dem Anlegen eines Fußweges in Richtung Ortsmitte angekündigt. Aus finanziellen Gründen hat man dieses Projekt mehrfach verschoben. "In der Novembersitzung gibt es Infos über den aktuellen Planungsstand", kündigte der Ortschaftsratsvorsitzende am Mittwoch an. Ortschaftsrätin Susen Herda hatte nachgefragt, wie der Stand der Dinge in dieser Sache ist. Auch hier soll 2019 etwas passieren.

Das gilt auch für den Breitbandausbau im Ortsteil. Zwar sollen "spätestens 2020 die letzten Kabel in den Häusern liegen", blickte Ingo Eckardt auf den Zeitplan für die überall in der Stadt angekündigten Baumaßnahmen. Man gehe aber davon aus, dass die Glasfaserkabel schon im nächsten Jahr bis in die Kauschwitzer Häuser verlegt werden. Wenn die am schlechtesten versorgten Gebiete zuerst an der Reihe sind, dann müsste das so sein. Auch hier lohnt ein Blick zurück.

Vor drei Jahren hat Plauens Wirtschaftsförderer Eckard Sorger den Dorfbewohnern die Verkabelung für 2016 in Aussicht gestellt. 2017 hieß es dann, dass voraussichtlich 2018 gebaut werde. Daraus ist aber auch nichts geworden. Aktuelles Problem: "Es sind keine Baufirmen zu finden", erklärte der Ortsvorsteher. Die Unternehmen seien ausgelastet. Zuerst müssten Tiefbaufirmen ran. In diesem Herbst werde das nichts mehr - erst im nächsten Jahr.

Wenn alle drei für 2019 in Aussicht gestellten Bauprojekte auch wirklich in die Tat umgesetzt werden, können sich die Bewohner also auf einige Verbesserungen freuen.

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