Jüdisches Leben am Beispiel Goldberg

Plauen.

In der Johanniskirche ist derzeit eine Ausstellung zu sehen, die sich mit einem Aspekt der Geschichte Plauens beschäftigt. Darauf macht Pfarrer Hans-Jörg Rummel aufmerksam. Am Beispiel von Isidor Goldberg wird gezeigt, wie jüdische Menschen das Leben in Plauen einst mitgestaltet haben, bis sie in den Jahren 1933 bis 1945 zunächst diskriminiert und später deportiert und ermordet wurden. Isidor Goldberg war Vorsitzender der jüdischen Einheitsgemeinde in Plauen und gewählter Stadtverordneter. Zusammengestellt wurde die Ausstellung von Waltraut Schmidt aus Rößnitz und Liana Kümmerl aus Plauen. Sie hatten die Schau schon einmal im vergangenen Jahr gezeigt. Damals wurden die neun Banner zum ersten Mal anlässlich des 80-jährigen Gedenkens an die Pogromnacht im Foyer des Theaters Plauen gezeigt. Nun besteht Gelegenheit, die Ausstellung bis Ende August in der Johanniskirche zu sehen. (bju)

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