Junge Leute für innovative Ideen ausgezeichnet

Der Rotary Club Plauen hat sich zum Ziel gesetzt, Jugend, Bildung und Innovation zu fördern. Am Mittwochabend wurden die diesjährigen Innovationspreise verliehen. Auch eine 22-Jährige aus Herlasgrün konnte sich freuen.

Plauen.

Menschen, die virtuelle Bildschirme im freien Raum bedienen, sind längst keine Science-Fiction mehr. Mit seiner "Augmented Reality - Visualisierung von Prozessereignissen" erreichte Mahmut Jomaa von der Hochschule Hof den ersten Platz bei der Verleihung des 14. Innovationspreises des Rotary Club Plauen. Vergeben wurde die Auszeichnung im Landratsamt. Platz 2 ging an Robert Ranft von der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Zwei dritte Plätze erreichten Robert Rost, ebenfalls von der Westsächsischen Hochschule Zwickau, sowie Katharina Grimm von der Studienakademie Plauen.

Als einzige Frau im Preisquartett ist Grimm auch die einzige Vogtländerin. Sie wohnt in Herlasgrün. "Ich arbeite bei meinem ehemaligen Praxispartner, der Firma Bümag in Schönheide, und möchte auch sehr gerne in der Region bleiben", sagt die 22-Jährige. Als Studentin der Fachrichtung Internationales Management spricht sie Englisch, Spanisch, Französisch und Latein als Fremdsprachen. In ihrer prämierten Arbeit hat sie die Optimierung der Arbeitsabläufe für Geschäftsprozesse beschäftigt.

"Jeder, der seine Arbeit für den Innovationspreis eingereicht hat, hat etwas getan, ist aktiv geworden und darauf kommt es an", sagt Michael Spörl, der die Veranstaltung seit Jahren hauptverantwortlich mit moderiert und organisiert. "Die Rotarier bieten mit diesem Preis etwas Besonderes", lobte auch Landrat Rolf Keil (CDU), der ebenfalls Rotarier beim Rotary Club Schloss Voigtsberg ist. Plauens Rotary-Präsident Andreas Kraus betonte, dass in diesem Jahr Rotarier aus vielen Clubs der Region Plauen, Schloss Voigtsberg, Reichenbach, Auerbach und Hof sowie Vertreter von weiteren Serviceclubs zur Verleihung des Preises gekommen sind. Dies sei äußerst erfreulich.

Nicht so erfreulich für ländlichere Regionen wie auch Vogtland und Oberfranken sei die Tatsache, dass es Start-up-Unternehmen nach wie vor in die Metropolen zieht. Um dem entgegenzuwirken, wurde an der Hochschule Hof 2017 ein digitales Gründerzentrum etabliert, welches Gründer und Unternehmer der Region zusammenbringt. Geschäftsführer Hermann Hohenberger erläuterte die Vorgehensweise, die Notwendigkeit und auch den Erfolg dieser Einrichtung in der Peripherie. Gründungswillige Menschen mit Ideen haben dort die Möglichkeit, mit professioneller Hilfe sowie Netzwerkmöglichkeiten ihre Visionen zu verwirklichen.

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