Kämmerin will Zweijahresplanung

Plauen.

Geht es nach der Plauener Kämmerin Ute Göbel, soll die Stadt künftig mit einem Doppelhaushalt arbeiten. Schon zwei Mal sei Anlauf genommen worden, diesen zu beschließen, doch die Stadträte hätten sich letztlich dagegen entschieden. Während des jüngsten Finanzausschusses plädierten neben Göbel unter anderem auch Bürgermeister Steffen Zenner (CDU) und Maik Schwarz (Linke) für den Zweijahreshaushalt. Durch diesen sei Gelegenheit, sich zwischendurch intensiv um Probleme zu kümmern, so die Fachfrau. "Damit geben wir ein stückweit die Kontrollmöglichkeit aus der Hand", befürchtete Tobias Kämpf (CDU). Kämmerin Göbel versicherte, dass bestehendes Haushaltsrecht nicht ausgehebelt würde. Sie will nun die Vor- und Nachteile für die Bürgervertreter auflisten. (sasch)

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