Keine Ersatzfahrzeuge: Weiterhin Einschränkungen bei der Vogtlandbahn

Auf der Strecke zwischen Falkenstein und Plauen fährt nun bis zum Sommer Schienenersatzverkehr. Die Fahrzeuglage sei angespannt, heißt es von der Länderbahn.

Plauen.

Für den Schienenersatzverkehr zwischen Falkenstein und Plauen ist bis in den Sommer hinein keine Änderung in Sicht. Das meldet der Verkehrsbetrieb Die Länderbahn am Dienstag.

Auf der Vogtlandbahn-Linie RB5 (Kraslice-Falkenstein-Plauen-Mehlteuer) kommt es derzeit zu Einschränkungen zwischen Falkenstein und Plauen. Ein Teil der Züge wird auf diesem Streckenabschnitt montags bis freitags durch Busse ersetzt. An den Wochenenden fahren alle Züge, betont Pressesprecher Jörg Puchmüller. Grund für die Einschränkungen ist eine vorübergehend angespannte Fahrzeuglage, die durch einen höheren Instandhaltungsaufwand für die Fahrzeugflotte verursacht wird. Die Einschränkungen betreffen aber nur einen geringen Teil des Zugverkehrs der Vogtlandbahn.

Um den Fahrgästen auch weiterhin eine weitestgehende Verlässlichkeit zu bieten, werde das für die Linie RB5 angepasste Betriebskonzept in Abstimmung mit dem zuständigen Zweckverband ÖPNV Vogtland (ZVV) bis Mitte Juli verlängert, heißt es jetzt. "Ziel dieses Betriebskonzepts ist eine trotz der Einschränkungen verlässliche Planbarkeit von Reiseverbindungen für die Fahrgäste", so der Pressesprecher. Die Busse des Ersatzverkehrs werden bei allen Fahrten in Jocketa halten und somit für Ausflüge an die Talsperre Pöhl nutzbar sein.

Bis Juli laufen die geplanten Hauptuntersuchungen der Fahrzeuge, die alle sechs bis acht Jahre notwendig und gesetzlich vorgeschrieben sind, so die Auskunft des Betriebs. "Einige zusätzliche Fahrzeuge, die zur Überbrückung der Situation bisher im Vogtlandnetz gelaufen sind, müssen wieder in ihre ursprünglichen Einsatzgebiete zurückkehren", erklärt Puchmüller. "Leider sind auf dem Fahrzeugmarkt noch immer keine weiteren Ersatzzüge zu bekommen." Ursprünglich war seitens der Länderbahn geplant, durch den Einsatz von Leihtriebwagen die angespannte Lage zu überbrücken.

"Wir bitten unsere Reisenden um Verständnis und um rechtzeitige Information über die beabsichtige Reiseverbindung auf den bekannten Informationskanälen", heißt es in der Pressemitteilung. (nij)

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