Kellner und Köche sind Geringverdiener

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Plauen/Dresden.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) kritisiert die schlechte Bezahlung der in der Branche im Vogtland beschäftigten Menschen. Die Beschäftigten würden laut einer Mitteilung der NGG durchschnittlich 31 Prozent weniger Lohn bekommen, als Mitarbeiter in anderen Bereichen. Das aktuelle Monatsbruttoeinkommen würde bei Kellnern und Köchen bei 1715 Euro im Monat liegen. Branchenübergreifend würde der Lohndurchschnitt bei Vollzeit im Landkreis 2493 Euro betragen. Das sei unter anderem auch vor dem Hintergrund nicht nachvollziehbar, dass diese Menschen in den Zeiten arbeiten, in denen andere frei haben. "Dann darf sich keiner darüber wundern, dass sie sich in Zeiten der Corona-Krise einen neuen Job suchen. Denn viele von ihnen mussten monatelang mit dem Kurzarbeitergeld auskommen, ein Teil der Beschäftigten ist noch immer darauf angewiesen. Das sind harte Einbußen bei einem ohnehin niedrigen Einkommen", erklärt Thomas Lißner, Geschäftsführer der NGG-Region Dresden-Chemnitz. (lh)

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