Kirche mit Pfarrhaus steht in Jößnitz

Auflösung Fotorätsel 1283: Im Pfarrhaus befand sich einst auch die Schule - bestehend aus einem Klassenzimmer.

Jößnitz.

Einfach schien das Fotorätsel der vergangenen Woche nicht gewesen sein. Obwohl es mit dem Maler und Kaltenbach zwei Andeutungen für Jößnitz gab, wurden auch Krebes, Oberlosa und Großfriesen (hat keine Kirche) als Lösung genannt. Sybille Engelbrecht hat das Rätsel gleich als Anregung zu einer Wanderung auf dem Jößnitzer Rundweg genommen, der sehr zu empfehlen sei, wie sie schrieb.

Jößnitz lässt sich in das "alte" Dorf um die Kirche und in das weitaus größere Gebiet der Villen und Einfamilienhäuser einteilen. Diese Gliederung begann schon im Jahre 1902, als Jößnitz einen Bahnhof (Haltepunkt) bekam. Die Kirche stammt von 1755, der Ort als "Jezenicz" erscheint laut dem Buch "Plauen und das mittlere Vogtland" schon 1263. Das altsorbische Wort Jasenica heißt Eschenbach. Seit 1999 gehört Jößnitz zur Stadt Plauen.

Im Pfarrhaus befand sich die frühere Schule, bestehend aus einem Klassenzimmer, wie Leser Andreas Seidel mitteilte. Dort drin saß auch der spätere Maler Paul Söllner, der in diesem Haus 1877 geboren wurde und vom Kantor, das war sein Vater, unterrichtet wurde. Das Vogtlandmuseum bewahrt viele seiner Bilder auf und zeigt einige in der ständigen Ausstellung über vogtländische Maler. Weit bekannt ist sein Bild "Willkommen", bei der die Fröbersgrünerin Lina Roth Modell stand.

Gewonnen hat Sybille Engelbrecht aus Weischlitz. Sie bekommt das Kinderbuch "Kleiner Teddy sucht eine Mama".

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