Kirchenbezirke Auerbach und Plauen fusionieren

Mit einem Festgottesdienst wird am Sonntag offiziell die Fusion zum neuen Kirchenbezirk Vogtland vollzogen. Auerbach soll künftig das kirchenmusikalische Zentrum des Vogtlandes werden.

Plauen. Die Kirchenbezirke Auerbach und Plauen fusionieren am Sonntag offiziell zum Kirchenbezirk Vogtland. Die Fusion greift rückwirkend zum 1. Januar 2020. Im Kirchengesetz ist Plauen als Standort der Superintendentur festgelegt. Ulrike Weyer wird das Amt der Superintendentin übernehmen. Sie ist bislang Superintendentin im Kirchenbezirk Plauen gewesen.

Die Kirchgemeinden sind für Sonntag, 10 Uhr zum Festgottesdienst in der St. Johanniskirche Plauen sowie 16 Uhr zum Festkonzert in die St. Laurentiuskirche Auerbach eingeladen. Damit sollen beide Standorte in ihrer zukünftigen Bestimmung gestärkt werden: Die Ephoralstadt Plauen und Auerbach als das kirchenmusikalische Zentrum des Vogtlandes.

Der neue Kirchenbezirk umfasst den Vogtlandkreis mit einigen angrenzenden Gebieten Thüringens an der Westgrenze. Damit wird der Kirchenbezirk rund 55.000 Gemeindeglieder zählen. Die Kirchenbezirkssynoden bilden zusammen die neue Synode des Kirchenbezirks, welche im Laufe des Jahres 2020 einen Vorstand und einen Kirchenbezirksvorstand wählen wird.

Die sächsische Landessynode hatte die Fusion der beiden Kirchenbezirke im Frühjahr 2018 beschlossen.


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