Kritik an Corona-Beschränkungen im Vogtland: "Landrat trifft falsche Entscheidungen"

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Von vielen Seiten hagelt es Kritik an Rolf Keil und seinem Corona-Krisenmanagement. Woran es aus Sicht der Kritiker hakt und welche Vorschläge jetzt auf dem Tisch liegen.

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1212 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    2
    435200
    04.03.2021

    @Plauenerin:
    Sie wollen Würde und Freiheit zurück. Wo wurde Ihre Würde oder Freiheit denn ausgesetzt?

    Fragen Sie einfach mal die vielen Erkrankten, wie würdevoll und freiheitlich deren Behandlung am Beatmungsgerät auf der ITS war.

  • 9
    6
    neuhier
    04.03.2021

    @Plaunerin: Welche Länder sind das denn, die die Maßnahmen angeblich beendet haben? In Europa kenne ich keine mit ähnlichen Infektionszahlen. Im Gegenteil: In Tschechien ist alles wieder zu, Frankreich auch, selbst GB, die viel geimpft haben, öffnen erst ab April. Portugal, Spanien - überall Lockdown.

  • 6
    9
    Plauenerin
    04.03.2021

    435200" wir" haben bereits ein Jahr auf diverses verzichtet und uns zurückgenommen.
    Es hat sich nichts geändert, da es schon immer Viren gab..
    desw kann wie in anderen Ländern der Lockdown und die Maßnahmen beendet werden. Die Menschen brauchen ihre Würde und Freiheit zurück.

  • 8
    8
    435200
    03.03.2021

    @Plauenerin und @Mops0106:

    Ja, ich denke auch an die anderen. Und mir fehlt auch der Besuch bei/von Freunden und auch bei meiner Großmutter, die ich seit über zwei Monaten nicht gesehen habe.

    Allerdings bin ich der Meinung, lieber mal zwei oder vier Monate (oder auch länger) auf gewisse Annehmlichkeiten zu verzichten als später vielleicht ein Leben lang darauf verzichten zu müssen weil eben meine Großmutter nicht mehr da ist oder weil ich wegen irgendwelcher Folgeschäden gesundheitlich dazu nicht mehr in der Lage sein kann.

    Und da nutzt es auch nichts, wenn wir vielleicht zehn Gastronomen und fünf Hoteliers "gerettet" haben (die ggf. schon vorher in finanzieller Schieflache waren) - im Gegenzug aber fünfhundert Menschen einfach so - an oder mit, da darauf ja Wert gelegt wird - gestorben sind. Das sind immerhin auch fünfhundert Kunden und Gäste, die dann auch nicht mehr in die Kneipe gehen können.

    Wenn jeder an sich selbst denkt ist eben an alle gedacht.

  • 9
    12
    mops0106
    03.03.2021

    @435200:
    Denken Sie auch an die Erkrankten/Verstorbenen wegen der Corona-Maßnahmen? Wie es den Menschen geht, die ihre Arbeit/ ihre mittelständische Firma, ihre Altersersparnisse verloren haben, die wegen frei gehaltener, leer gebliebener Betten Op/ Behandlungen verschieben mussten und deren Erkrankung sich verschlimmert hat bis zur "Endfolge", an verstärkte psychische Schäden bei Kindern und Erwachsenen, an verstärkte Gewalt in Familien, Selbsttötungen/ Selbstaufgabe wegen Isolation, zugenommenen Missbrauch von Substanzen, Hunger (auch weltweit), an das Zugrundegehen ganzer Branchen, die für die Erarbeitung von Steuermitteln fehlen, die wiederum die Grundlage für ein funktionierendes Gemeinwesen/ Gesundheitssystem sind...? Zum Leben gehören außer Arbeiten und Essen Kultur aller Art (auch feiern), soziale Beziehungen aller Art, erforderliche Einkäufe aller Art, Leben in Vereinen, Bildung... Leben ist nicht nur bloße Existenz. Wir dürfen nicht alles auf ein Virus konzentrieren.

  • 17
    25
    kgruenler
    03.03.2021

    Es scheint immer noch verbreitete Meinung zu sein, dass es sich bei Sars-Cov-2/Covid-19 um eine harmlose Krankheit handelt. Nur weil bisher die Maßnahmen mehr oder weniger gut ein schlimmeres Ausmaß an Erkrankungen und Todesfällen verhindert haben. Ohne diese Maßnahmen wäre inzwischen nicht nur das gesamte Gesundheitssystem kollabiert, es gäbe auch erheblich mehr Todesfälle.
    Ich kann Menschen nicht verstehen, die diese unbedingt erforderlichen Maßnahmen ablehnen und abschaffen wollen. Das ist doch das Absägen des Astes, auf dem man sitzt?!
    Jede Lockerung hatte eine weitere Infektionswelle zur Folge und inzwischen ist auch bekannt, dass gerade Kinder und Jugendliche erheblich zur Verbreitung des Virus beitragen, auch wenn sie selbst nicht erkranken und somit zB Antikörpertests gar nicht anschlagen können.
    Warum man dann zwingend darauf besteht, diese Ansteckungsherde unbedingt öffnen zu müssen ist ein Rätsel für mich. Ich würde solche Herde lieber strikt unterbinden zum Schutz aller!

  • 22
    23
    435200
    03.03.2021

    @Plauenerin:
    "Wir wollen leben!"

    Ah ja. Sie wollen also leben. Verwechseln Sie da "leben" nicht vielleicht mit "feiern" und "shoppen"?

    Haben Sie in diesem Zusammenhang mal die Langzeitkranken gefragt, wie deren Leben jetzt aussieht?

    Diejenigen, die Corona nicht überlebt haben würden sicherlich auch gerne noch leben wollen.

  • 35
    30
    larifari
    03.03.2021

    @Plauenerin - "Wir wollen leben!"

    Das wollten die Menschen, die durch die Pandemie ihr Leben verloren haben, auch.

  • 28
    8
    pschrobback
    03.03.2021

    "Mehr Verantwortung für Gastronomen und Hoteliers"? Wer übernimmt endlich mal die Verantwortung für die Schüler (5.-8. Klasse)? Was da nicht passiert, ist eine Farce. Wie soll das weitergehen. Es gibt im Moment keine Perspektive für diese. Ich habe alle Maßnahmen gegen Corona unterstützt, weil ich weiss, wie die Krankheit ist, aber mittlerweile habe ich so eine Wut im Bauch, wie die Politik mit den Kindern umgeht. Unfassbar, was in diesem Land abgeht.

  • 57
    74
    Plauenerin
    03.03.2021

    Warum haben Frisöre eine Sonderstellung? Nicht nur die Frisöre sollten wieder öffnen, sondern sämtliche Einrichtungen, und zwar ohne Teste und sonstige Nötigungen. Wir wollen leben!

  • 59
    37
    Pixelghost
    03.03.2021

    Umgekehrte Frage: Meine Frau (Ü55 und nicht mehr kerngesund) arbeitet in einer Kita, hat täglich 6 Stunden lang 14 Kinder 5-6, Viruslast nicht wirklich erforscht, Nachweise zur Kontaktfreiheit zu Corona-Personen müssen nicht mehr vorgelegt werden (und wenn sind die fraglich, weil man sich ja hinter „Nichtwissen“ verstecken kann). Das Tragen von Masken wird kritisch gesehen, weil die Kinder ja den Mund der ErzieherInnen sehen müssen. Wenn viel gelüftet wird, wird den Kindern kalt oder sie werden krank. Dann schimpfen die Eltern.
    Alle 2 Tage Tests. Schön. Dienstag negativ, Donnerstag vielleicht positiv und was war Mittwoch? Ich. Oder Donnerstag negativ und vielleicht Dienstag positiv...

    Und dann? Dann haben vielleicht 14 Kinder ihre liebe Erzieherin nicht mehr. Das kann auch eine zweifache Mutter nicht wirklich wollen, oder?

  • 60
    99
    435200
    03.03.2021

    "Mehr Verantwortung für Gastronomen und Hoteliers"
    Ok, dann gebt diesen selbsternannten Pandemie-Experten doch mal mehr Verantwortung. Dann aber auch bitte wirklich mit mehr Verantwortung.
    Soll heißen: Dann sollen die "Verantwortlichen" auch für alle Kosten etc. aufkommen müssen falls es dort zu einer Ansteckung kommt und eine teure Behandlung notwendig ist.

    Ach ja, dann ist es natürlich vorbei mit der Verantwortlichkeit, dann darf die Allgemeinheit in Form von Steuergeldern und Beiträgen aus der Solidargemeinschaft einspringen.
    Aber Hauptsache die Gastonomen haben "Verantwortung" gezeigt.

    Man hört immer nur von Gastronomen, Hoteliers und Einzelhändlern.
    Wo sind die Berichte von tatsächlich Betroffenen, die an Langzeitfolgen leiden oder Familien die Angehörige verloren haben?