Kritische Töne bei Heimattag

Vogtland-Treffen im Naturschutzzentrum

Plauen.

Beim fünften gesamtvogtländischen Heimattag im Naturschutzzentrum Pfaffengut in Plauen wurden am vergangenen Wochenende auch kritische Töne laut. Im weitgefassten Themenspektrum betraf das zum Beispiel die vom Landratsamt des Vogtlandkreises "noch immer hinausgezögerte Unterschutzstellung" des Naturschutzgebiets Elstersteilhänge zwischen Plauen und Elsterberg und die geplanten Sanierungsarbeiten eines Schutzgebietes der Talsperre Pirk.

Der Landesverein Sächsischer Heimatschutz, der Förderverein Pfaffengut Plauen und andere veranstalteten diesen Heimattag, die einzige vogtländische Veranstaltung, die Natur- und Heimatkunde des Vogtlandes mit populärwissenschaftlichem Anspruch verbindet. Wolfgang Viebahn aus Reichenbach erhielt dabei für die fachliche Organisation der Heimattage die Verdienstmedaille des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, übergeben vom Vorsitzenden, Thomas Westphalen, und dem Ersten Stellvertreter, Hans-Jürgen Hardtke.

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Weitere Themen blickten auf landschaftliche oder geschichtliche Aspekte. Aus dem böhmischen Vogtland wurde von Jens Geipel aus Plauen das Ascher Ländchen vorgestellt. Das Vogtland in Thüringen kam mit einem Vortrag zur Architektur im Fürstentum Reuß älterer Linie von Christian Espig aus Greiz und dem Bericht über den Vogtländischen Altertumsforschenden Verein zu Hohenleuben von Museumschefin Antje Dunse zur Sprache. Wolfgang Böhnert aus Dresden hob das Grüne Band als bedeutende Biotopverbund-Achse zwischen dem sächsischen und dem bayerischen Vogtland hervor. (wovi)

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