Kur am August-Bebel-Hain

Das Areal unterhalb des Klinikums soll aufgehübscht werden. Regen hat 2018 Wege ausgespült. Im Visier ist auch ein leerstehendes Haus.

Plauen.

Nach Schäden durch Starkregen im Mai vorigen Jahres soll der August-Bebel-Hain erneuert werden. Möglich macht das nach Aussage von Baubürgermeister Levente Sárközy (parteilos) eine Sonderförderung des Freistaates in Höhe von 90 Prozent. So könne zum Beispiel der obere Bereich der Straße asphaltiert werden. Der Regen hatte den Weg ausgespült. Im Hain soll eine ehemalige Schotterstrecke gepflastert werden. Dafür sind 75.000 Euro veranschlagt. Das leerstehende Haus mit der Nummer 44, das sich als einziges direkt am August-Bebel-Hain befindet, soll laut Sárközy abgerissen werden. Zuvor sind Eigentumsverhältnisse zu klären. "Früher hat das hier ja noch viel schlimmer ausgesehen", sagt eine Anwohnerin, die seit den 1970ern in einer angrenzenden Straße lebt. Nach der Wende sei das Gebäude verkommen. Dann erhielt es einen Anstrich, neue Fenster und vier futuristische Gaubenelemente. Doch es zog niemand ein. "Dabei könnte es schön hier sein, nicht sehr laut und die Straßenbahn gleich vor der Haustür", so die Frau.

Insgesamt habe Plauen ein Fördervolumen von sechs Millionen Euro erhalten, so Sárközy. Hergerichtet wird davon auch Zerstörtes in Kauschwitz und an der Tennera.

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