Langenbacher Ortschaftsrat will es zur Wahl noch einmal wissen

Wahlen 2019 Das Trio tritt am 26. Mai als parteiunabhängige Wählervereinigung an. Im Vorfeld wurde jetzt Bilanz gezogen und es gab einen Ausblick auf Aufgaben, die noch zu erledigen sind.

Langenbach.

Mathias Schollemann, Carsten Grünert und Ortsvorsteher Andreas Schreiber bilden den Langenbacher Ortschaftsrat. Alle drei könnten ihre Arbeit nach der Kommunalwahl am 26. Mai fortsetzen. Denn sie kandidieren erneut. "Wir haben uns entschieden, uns als unabhängige Wählervereinigung zur Wahl für den Ortschaftsrat zu stellen", berichtet Schollemann. "Für unser Dorf - Langenbach" nennt sich die Wählervereinigung. "Der Gedanke ist: Wir sind für Langenbach tätig, es steht keine Partei im Hintergrund", so Schollemann. Auch in anderen Gemeinden der Stadt Pausa-Mühltroff gehen parteiunabhängige Wählervereinigungen am 26. Mai ins Rennen.

Die drei Ortschaftsräte betonen, dass sie ihre ehrenamtliche Arbeit nicht für sich, sondern für alle tun. "Es war immer alles für das Dorf, in Gemeinschaftsaktionen mit allen anderen", zieht Carsten Grünert eine Bilanz der vergangenen fünf Jahre. Darauf könne man stolz sein im Ort, so Schreiber. Voriges Jahr waren der Brückenbau und der Spielplatz, auf welchem eine Waldschänke aufgestellt und danach gefeiert wurde, Themen. "Was noch fehlt, ist der Zaun um den Spielplatz", so Carsten Grünert. 2017 gewannen die Langenbacher durch die Frühjahrsputzaktion "Gemeinsam geht's besser", an welcher sie sich jedes Jahr beteiligen, eine Wippe für den Spielplatz. Am unteren Teich wurde die Auffahrt zur Feuerwehr mit Platten erneuert. Dort feierte das Dorf auch das Oktoberteichfest. Im Jahr 2016 wurde der untere Dorfteich entschlammt, auf dem Spielplatz erhielten die Geräte neue Farbe und der Sandkasten ein Sonnensegel. Dabei leisteten die Langenbacher so einige Arbeitsstunden. In den Jahren zuvor waren die Bachreinigung, die Sanierung des Herrenteiches und dessen Insel sowie die Auffahrt für die Feuerwehr große Aktionen fürs Dorf. Am Freizeitzentrum wurden Streicharbeiten vorgenommen und am Spielplatz Rosen gepflanzt. Immer wurde auch nach getaner Arbeit zusammen gefeiert. Als Dankeschön für die Helfer aus dem Ort. Und: "Wir versuchen auch, die Rentnerweihnachtsfeier niveauvoll zu gestalten, machen uns Gedanken, dass sie abwechslungsreich ist", sagte Carsten Weiß. Jedes Jahr gibt es deshalb ein anderes Programm.


"Die Winterseite wurde zum Teil gebaut, ist also nach wie vor aktuell. Die Sanierung der Bushaltestelle ist noch offen", so Schreiber. Was den Bach betrifft, hatte man auf das Förderprogramm zur Hochwasserschadensbeseitigung gehofft. Daraus wurde aber nichts. Nun hofft man auf das Förderprogramm zur Unterhaltung von Gewässern innerhalb der Kommune. Festgestellt habe man auch, dass das Löschbecken für die Feuerwehr saniert werden müsste. Weitere Punkte sind die Straßenbeleuchtung, ein Stromanschluss und eine Umzäunung mit zwei Eingängen für den Kinderspielplatz. "Das sind unsere Gedanken, was wir in den nächsten fünf Jahren umsetzen könnten", so Schreiber. Ideen von den Bürgern seien willkommen, wenngleich wegen der finanziellen Situation der Gemeinde nicht jeder Wunsch in Erfüllung gehen werde. Dass die Straßenbeleuchtung so wie in anderen Orten nachts durchgängig brennen müsste, war ein Vorschlag unlängst in der Bürgerversammlung. Genauso wie der, dass die nicht mehr benötigten Holzmasten am Weg zum Freizeitzentrum beseitigt werden sollten. Angeregt wurde auch ein stärkerer Kontakt des Ortschaftsrates zu den Vereinen im Dorf. Und: Das Miteinander mit den Verantwortlichen der Stadt Pausa-Mühltroff sei wichtig.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...