62-Jähriger kommt an Elstertalbrücke ums Leben

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Einsatzkräfte sperren Unglücksort für mehrere Stunden ab

Plauen/Pöhl.

Ein 62-jähriger Mann ist am Montagmorgen an der Elstertalbrücke zwischen Plauen und Pöhl ums Leben gekommen. Um 9.40 Uhr war bei der Zwickauer Rettungsleitstelle ein Notruf eingegangen: Ein Mann sei von einem Gerüst an der Brücke 30Meter in die Tiefe gestürzt und regungslos im Flussbett liegen geblieben, sagte ein Sprecher. Der Mann verstarb noch am Unfallort.

Weil am Montagvormittag zu dem Zeitpunkt Gerüstbauer an der Brücke tätig waren, gingen die herbeigerufenen Rettungskräfte ersten Berichten zufolge davon aus, dass es sich bei dem Unglücksfall um einen Arbeitsunfall einer der Gerüstarbeiter handele. Die Polizei konnte das indes nicht bestätigen. Am frühen Nachmittag waren die Einsatzkräfte der Kriminalpolizei noch immer vor Ort, um den Vorfall zu untersuchen, sagte Sprecherin Annekatrin Liebisch auf Nachfrage. "Nach bisherigem Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass es kein Arbeitsunfall war", so Liebisch.

Seit Januar saniert die Deutsche Bahn die denkmalgeschützte Ziegelsteinbrücke bei Jocketa. Die Arbeiten erfolgen weitgehend im laufenden Betrieb. Ob der Unfall am Montagmorgen Auswirkungen auf den Bahnverkehr oder die laufenden Bauarbeiten hatte, teilte die DB am Montag nicht mit.

Hinweis: Menschen, die über Suizid nachdenken, finden Hilfe bei der Telefonseelsorge - unter den kostenfreien Rufnummern 0800 1110111 und 0800 1110222. Die Beratungsgespräche sind anonym. Zur Seite der Telefonseelsorge https://www.telefonseelsorge.de/

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