Maskenpflicht: Kunden reagieren gereizt

Wer in Läden, Bussen oder Bahn keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, dem droht jetzt ein Bußgeld. Zuletzt gab es bereits mehrfach brenzlige Situationen.

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7777 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
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    mops0106
    06.09.2020

    @Bubo:
    Ich vertraue weltweit anerkannten Epidemiologen mehr als unseren "Staatswissenschaftlern".

    Wer sich mit den Zahlen seit einem halben Jahr beschäftigt hat, weiß, dass es keinen medizinischen Grund für das Tragen der Maske gibt. Wenn Sie glauben, dass sie Ihnen hilft, Sie schützt und Ihnen nicht schadet, dann tragen Sie sie. Die Op-Masken z.B. schützen gegen Bakterien, aber nicht gegen Viren.

    Es gibt keinen Nachweis, dass das Tragen des MSN Infektionen verhindert hat. Das Virus ist für 85% der deutschen Bevölkerung nicht gefährlich, für 10% wenig gefährlich. Es werden keine Zahlen veröffentlicht, wie wenige Menschen wenigstens etwas erkranken -warum wohl?, die Intensivbetten sind leer.

    Das Virus kann lt. Prof. Bhagdi für wenige Menschen wirklich gefährlich werden, wie übrigens die meisten Corona-Viren (Ausnahmen SARS und MERS).

    Diese Menschen in den KH und PH müssen geschützt werden, aber eigentlich immer. Und die restlichen Gefährdeten müssen selbst entscheiden dürfen, ob sie geschützt werden wollen.

    Wenn Sie Schutz wollen, dann nur aktiven, in dem Sie selbst eine (richtige) Maske tragen, aber nicht von anderen Menschen verlangen, für Sie eine Maske zu tragen.

    Nur am Rande: Wenn es eine Bedrohung gäbe, wären die Politiker die ersten, die aus Angst um ihr eigenes Leben immer!!! eine (richtige) Maske tragen würden und sie würden auch den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken, statt sie immer weiter zu spalten. Dieser Vorwurf richtet sich auch an die MSM, die endlich wieder journalistisch tätig werden müssen.

  • 4
    4
    Lumixer
    06.09.2020

    @BuboBubo: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ich bin hier jetzt raus, rate ich Ihnen auch - Schade um die Zeit für die schönen Dinge.
    #OFF

  • 4
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    BuboBubo
    05.09.2020

    @mops: "Und genau die in der Doktorarbeit von Frau Butz genannte Nötigung von Schwerbeschädigten/ Kranken wird von einzelnen Forenteilnehmern (Lumixer, Bubo und andere) und von Menschen im täglichen Leben betrieben..."

    In der zitierten Arbeit ist weder von Nötigung die Rede, noch tauchen dort Kranke oder Schwerbeschädigte als Probanden auf - alles reine Phantasie.

    Und: Lesen Sie bitte nochmal genau. Ich schrieb: "Wer das Gefühl der Empathie kennt, hält sich daran. Wer das gesundheitlich nicht leisten kann, kann es eben nicht und versucht daher, wenigstens die Abstandsregeln so gut wie möglich einzuhalten."
    Wo ist die Nötigung?

    Man wird nicht ernsthaft behaupten wollen, dass der größte Teil der Maskenverweigerer, die man im Alltag überall antrifft, jener versehrten Personengruppe zuzurechnen ist, die sich hier mit einer traurigen Vita selbst beschrieben hat.
    Wenn ein Trupp junger Männer mit dunkler Hautfarbe durch die Galeria zieht und den Lappen unterm Kinn hängen hat - sind das alles schwer Lungenkranke? Und was ist mit genau einem solchen Trupp, nur mit heller Hautfarbe? Sind die wenigstens schwer lungenkrank? Was ist mit den Berliner Demonstranten, die im Forum dieser Zeitung so bejubelt wurden - alle krank?

    Ein Nickname phantasierte in einem mittlerweile gelöschten Kommentar von der friedlichen Revolution, die die in Deutschland angeblich herrschende Diktatur der Gutmenschen beseitigen müsse.
    Ich kenne zahlreiche alte Menschen, die unter den Bedingungen der Infektionsschutzverordnung leiden und nur mit großer Mühe ihren Alltag bewältigen. Sehr viele der genannten Personen brauchen beim Einkaufen keine Maske tragen - weil sie nicht einkaufen gehen müssen. Tätige Nachbarschaftshilfe erspart ihnen diesen Stress. Ist das nicht auch eine Möglichkeit, mit der Krise umzugehen? Ist das die Diktatur der Gutmenschen, die dringend beseitigt werden muss?

    Ein anderer Nickname - nach eigener Aussage schwer krank - betrachtet es als Nötigung, dass er dauernd gegen seinen Willen vor dem Infektionsrisiko geschützt wird. Soll das ein Modell für die Gesellschaft insgesamt sein, oder ist das reine Nabelschau? Was werden die Ärzte und Pflegerinnen in der Intensivmedizin, deren Arbeit viel Aufopferung und Empathie verlangt, davon halten?

    Soll die solidarische Gesellschaft durch eine Ansammlung von Egomanen abgelöst werden? Jeder sei sich selbst der Nächste, und wenn jeder nur an sich denkt, ist auch an alle gedacht?

    Ich halte es für eine Bürgerpflicht, gegen die Popularisierung solcher Wertvorstellungen aufzutreten - nicht deswegen, um deren Vertreter als Subjekte "niederzumachen", sondern um zu zeigen, dass derartiges Denken (noch) kein Mainstream ist und es auch niemals werden soll. Und wenn versucht wird, solches Gedankengut mit erdichteten Zitaten, absurden gesellschaftlichen Vergleichen oder zurechtgebogenen akademischen Studien zu untermauern, erfordert schon die wissenschaftliche Ethik eine konsequente, sachlich begründete Gegendarstellung – egal, ob der Scharlatan sich für belehrbar hält oder nicht.

  • 2
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    OlafF
    05.09.2020

    @Klappa:Wenn man als Journalist merkt das irgend etwas nicht stimmig ist sollte man den Mut haben alles tun um das aufzudecken, sonst fragen irgend einmal dessen Kinder oder Enkel, warum nichts dagegen unternommen wurde. Dasselbe gilt für Ärzte, Polizisten und Politiker. Sie können nicht ewig wegschauen.Sie haben die Zahlen, die Archive und letztendlich darf Information kein Herschaftswissen bleiben. Wir leben in einer Informationsgesellschaft und auch die öffentlichen Medien müssen ihrer Aufgabe gerecht werden und nicht alles Radio KeniaFM überlassen.Sonst halten die Bürger ihre eigenen MSM für Verschwörungstheoretiker.Gehen sie mal zu einer Großdemonstration nach Berlin und schalten den nächsten Tag den Fernseher an oder lesen die Zeitung und sie denken sie waren nie dort.

  • 3
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    klapa
    05.09.2020

    OlafF, die MSM haben die alleinige Aufgabe, in der Zeit der so genannten Pandemie als Sprachrohr der Regierenden zu fungieren.

    Etwas anderes kann ich in Bezug auf dieses Thema nicht erkennen.

    Es gibt offenbar kein öffentliches Interesse, den Bürger in die Lage zu versetzen, sich auf der Grundlage harter Fakten ein eigenes Bild zu machen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Das ist in meinen Augen nicht erwünscht.

  • 2
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    OlafF
    05.09.2020

    @mops0106:Diese Schicksale sind mir bekannt. Ich kümmere mich nebenbei um eine ältere alleinstehende Dame, sie wurde beim Einkaufen angepöpelt und wurde trotz chronischer Lungenerkrankung aus der Kaufhalle "befördert", weil sie ihre Maskenbefreiung vergessen hatte. Keiner stand ihr bei. Nun bin ich ihr "Lieferdienst". Wenn ich auf Arbeit bin muss sie den Liefereservice in Anspruch nehmen und sie kommt nicht mehr aus dem Haus. Ihre Arzttermine nimmt sie nicht mehr war.Auf die Augen-OP hat sie ewig warten müssen. Nun will sie nicht mehr.
    Mein Schwiegervater ist während der sogenannten *P A N D E M I E zu Hause verstorben. Wir konnten ihn seit drei Jahren trotz schwerem Schlaganfall gemeinsam mit dem Pflegedienst immer noch zu Hause bei seiner Ehefrau mobilisieren. Er wurde bettlägerig und gab sich auf. Und von Menschen, welche keinen Besuch in Krankenhäusern und Pflegeheimen bekommen konnte, habe ich genug erfahren. Warum wird das alles ignoriert ? Die Zahl der positiv getesteten Personen nimmt zu und die Zahlen der hospitalisierten werden verschwiegen. Was ist los ? Warum merkt das keiner ? Wo ist die Presse ?

  • 3
    3
    mops0106
    05.09.2020

    Und genau die in der Doktorarbeit von Frau Butz genannte Nötigung von Schwerbeschädigten/ Kranken wird von einzelnen Forenteilnehmern (Lumixer, Bubo und andere) und von Menschen im täglichen Leben betrieben, die von Schwerbeschädigten wie Censor und mir verlangen, die Masken zu tragen und unsere Schilderungen herabreden.

    Ich habe das als Schwerbeschädigte oft erlebt in den letzten Monaten und schon mehrfach darüber berichtet. Auch wie sich das Tragen des Teils auf meine Gesundheit auswirkt, da ich es ja oft getragen habe, um den Auseinandersetzungen, Beschimpfungen, Bedrohungen zu entgehen.

    Ich habe die CVAG angeschrieben, die Situation der letzten Monate geschildert und gebeten, in die Ansage in Bus/ Bahn zwei zusätzliche Sätze aufzunehmen:

    Schwerbeschädigte und kranke Menschen sind von der Pflicht des Tragens ausgenommen und zum Nachweis ist der Schwerbeschädigtenausweis oder ein ärztliches Attest erforderlich.

    Dies wurde abgelehnt mit der "Begründung", es könnten nicht alle Ausnahmen berücksichtigt werden?

    Es gibt nur diese beiden Ausnahmen (außer Babys/ Kleinkinder). Ich habe aber noch nicht erlebt, dass jemand die Eltern von Kindern angebrüllt hat, dass sie Mörder, Straftäter wären, eingesperrt gehören, wie es mir passiert ist.

  • 2
    2
    OlafF
    05.09.2020

    @Lumixer: Die von Ihnen ausgeführte und freundlicherweise verlinkte Doktorarbeit ist leider als Diskussionsgrundlage völlig ungeeignet. Über die dauerhafte Unschädlichkeit des Tragens von Alltagsmasken für die Bevölkerung können daraus keine Rückschlüsse gezogen werden.
    Vorliegend, handelt es sich um eine Arbeit, welche einen Einfluss auf das OP-Ergebnis, von gesunden berufstätigen männlichen arbeitsfähigen Probanden beschreiben soll. Es handelt sich um eine, gemäß Quelle, zufällig ausgesuchte Gruppe von 15 männlichen Personenüber einen Testzeitraum von 30 min. Resultat dieser Arbeit ist es offensichtlich darzulegen, dass die Anreicherung von CO2 in OP-Masken keinen Einfluss auf das OP-Ergebnis habe. Versuchsgegenstand war, wie in Leipzig, OP-Mundschutz und keine Alltagsmasken. Der Einfluss auf die Unversehrtheit der Gesamtbevölkerung und über einen längeren Zeitraum konnte nicht widerlegt werden.

    Dr.-Arbeit Ulrike Butz UNI München […]
    Die bereits in der Studie der UNI-Klinik L festgestellte Leistungsminderung durch diffusionsoffene medizinische Masken, lässt zusätzlich noch Spielraum für die Tauglichkeit von selbstgehäkelten oder genähten Alltagmasken. Mit etwas gesunden Menschenverstand muss man noch den Anteil der Gesamtbevölkerung mit altersbedingten und gesundheitsbedingten Einschränkungen des Atem-und Herzkreislaufsystems mit einbeziehen. Wenn praktisch sich nicht jeder von seinem Recht auf ärztliches Attestierung der Maskenbefreiung Gebrauch macht und viele in der Öffentlichkeit den Diskriminierungen ausweichen, indem sie den MNS trotz Einschränkung ihrer Gesundheit aufsetzen, so erfüllt dies meiner Meinung nach indirekt den Tatbestand der staatlich tolerierten Nötigung.

    Ihre These: Es wäre kein Eingriff in die Physiologie und Psyche der Bevölkerung (einschließlich Schulkinder und Schutzbedürftige)
    stellte ich die These entgegen: Es ist ein zeitlich andauernder und längerfristiger Eingriff in die Psyche und Physiologie der betroffenen Menschen, welcher auf Dauer nicht mehr begründbar ist, solange er unter Zwang erfolgt. Es muss abgewogen werden, ob diese Maßnahmen in Anbetracht der geringen Gefährdung der Bevölkerung verhältnismäßig sind.

    Eines stellt die Studie bereits fest: […]
    Da Hyperkapnie verschiedene Hirnfunktionen einschränken kann, soll diese Studie Hersteller von chirurgischen Operationsmasken aufrufen, Filtermaterialien mit höherer Permeabilität für Kohlendioxid zu verwenden. Dies sollte dazu führen, dass eine verminderte Akkumulation und Rückatmung von Kohlendioxid bei medizinischem Fachpersonal gewährleistet wird. Solange muss der Einsatzbereich der OP-Masken kritisch diskutiert und definiert werden, um unnötige Tragezeiten zu vermeiden.

    Das freiwillige oder berufsbedingte Tragen von MNS stelle und stellte ich , dort wo es notwendig ist, niemals in Frage. Im Gegenteil, das Versagen der Verantwortungsträger hinsichtlich des Schutzes von Risikogruppen und Berufsgruppen durch Mangel an Schutzmöglichkeiten war skandalös.

  • 3
    3
    BuboBubo
    05.09.2020

    Zitat aus der Pressemitteilung der Uniklinik Leipzig:

    "Keinesfalls sei die Arbeit als Kritik oder als ein Infragestellen der Maskenpflicht gedacht, betont Prof. Laufs, denn der Mund-Nasen-Schutz sei wertvoll, um die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verhindern oder zu verlangsamen, 'aber wir zahlen halt einen Preis dafür.' In der Gesamtbetrachtung der Corona-Schutzmaßnahmen müssten daher die nun nachgewiesenen Einschränkungen der körperlichen Belastbarkeit von gesunden Menschen durch das Maskentragen berücksichtigt werden, meint der UKL-Kardiologe."

    Zur Einordnung der Studienbedingungen, was die Belastung betrifft:

    "Incremental exertion test (IET)
    IET were performed on a semi-recumbent ergometer (GE eBike, GE Healthcare GmbH, Solingen, Germany) at a constant speed of 60–70 revolutions per minute (rpm). The test began at a workload of 50 W with an increase of 50 W within 3 min (as a ramp) until voluntary exhaustion occurred. Each subject continued for an additional 10-min recovery period at a workload of 25 W."

    Einkaufswagen schieben oder im Bus lümmeln ist was anderes.

  • 5
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    Lumixer
    05.09.2020

    @OlafF: Vielen Dank für den Link. Wie ich bereits vermutet habe, zeigen sich signifikante und messbare Beeinträchtigungen nur bei starker und längerer, körperlicher Anstrengung - 30 Minuten Einkaufen oder Bahn fahren zählen sicher nicht dazu. Getestet wurde an körperlichen Grenzen. Insofern werden hier wieder zusammenhangslos und unter missbräuchlicher Verwendung wissenschaftlicher Arbeiten vermeintliche Fakten für das Ignorieren der Maskenpflicht herangezogen.

    Hier der dpa-Link, der Ihre Behauptung widerlegt: https://www.presseportal.de/pm/133833/4587771

    Zitate: "Die Ergebnisse der Doktorarbeit allerdings sind andere, als sie gern von Mundschutz-Kritikern verbreitet werden."

    "Eine kompensatorische Erhöhung der Atemfrequenz oder ein Abfall der Sauerstoffsättigung wurde dabei nicht nachgewiesen." (S. 43) Auch beim Herzschlag gab es keine signifikante Erhöhung oder Verringerung (S. 31)."

    "Man kann aus der Arbeit keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen ableiten. Das wäre unseriös."

    Das Tragen der Masken ist momentan eine Bürgerpflicht, Recht und Gesetz. So, wie innerorts die maximale Geschwindigkeit 50 km/h beträgt. Wer dies übertritt und erwischt wird, zahlt eben ein Bußgeld. Damit ist das Thema erledigt. Man ist von Empathie und Solidarität ausgegangen, was 90% auch ausüben. Würde es keine Ignoranten geben, bräuchte es auch keine Strafen. Leider geht es in Einzelfällen nicht anders. So ist es nunmal in einem Rechtsstaat, alles andere ist Anarchie. Das hat auch nichts mit DDR zu tun, wie es gern verglichen wird. Wenn Sie schon mal in Asien, wie Japan, Taiwan oder Südkorea unterwegs waren, so gehört es zur allgemeinen Kultur und zum Anstand, in der Öffentlichkeit Maske zu tragen - um vorsorglich nicht Keimschleuder für andere zu sein. Bargeld ist dort sowieso ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert (auch so ein empfindliches Thema in Deutschland).

    Ist in 10, 20, 30 Jahren autonomes Fahren zur Normalität geworden, sind Verkehrsschilder obsolet, der Bußgeldatalog sieht völlig anders aus - weil man z.B. gar nicht mehr zu schnell fahren kann - die Elektronik wird es nicht zulassen. Wird dann Raserei als Grundrecht eingefordert und dafür der Reichstag gestürmt? Ich hoffe, bis dahin hat sich die Menschheit weiterentwickelt. An unseren Teenagern erkennt man bereits, dass sich Ideologien und Werte verschieben - ökologisch, digital, vernetzt, bargeldlos und weniger konsumorientiert für haptische Gegenstände. ESG (Environment, Social, Governance) ist mittlerweile ein großes Thema - und wird immer wichtiger, allerdings ein Generationsproblem, wie man hier immer wieder sieht. Die Generation der vor 1990 geborenen Menschen ist eben anders aufgewachsen, genauso wie die Kriegsgeneration andere Werte besaß - die verteidigt wurden, bis sie zur Minderheit wurden. Nun kommt aber die ESG-Generation, die digital natives oder Generation Z und wird einiges zum Positiven umkrempeln, wenn auch nicht von heute auf morgen. Ich hoffe, es gelingt ihnen irgendwann. An den eigenen Kindern gemessen, kann es gelingen.

  • 3
    1
    Schützenfrau
    04.09.2020

    Den Artikel habe ich auch gelesen . Und er ist von kompetenten Ärzten . Die haben wir im Osten nämlich auch .

  • 1
    4
    OlafF
    04.09.2020

    @Lumixer: Bitte sehr hier der gewünschte Link...

    https://www.uniklinikum-leipzig.de/presse/Seiten/Pressemitteilung_7089.aspx

    Eine politische Aussage machen die Wissenschaftler natürlich nicht. Vermutlich hätte es Konsequenzen. Denn seine Meinung kann hierzulande ein jeder sagen.
    Er muss nur mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen Ob Arzt, Journalist oder Politiker. Man ist nicht gerade beliebt, wenn man "aus der Reihe tanzt". Deshalb ist die Entschuldigung in den Wortmeldungen bereits mit eingebaut.

    Stellen Sie sich vor, wenn sie nicht gesund sind. Welche Auswirkungen hätte dann ein normaler Einkauf oder die Inanspruchnahme von Nahverkehrsmitteln zur Wahrnehmung von Terminen auf ihre Laktosewerte ?

    Verlassen Sie sich doch bitte auf die Menschen und nicht auf die einseitigen Informationen, welche Ihnen mundgerecht serviert werden. Haben Sie den Mut Betroffene Menschen zu fragen, denen der Mundschutz eine Plage geworden ist, welche sich wieder in Antlitz blicken lassen wollen und welche ihre Augen öffnen.
    Auch in unserem Forum melden sich genug einzelne Stimmen, welche den Mut haben sich zu bekennen und zu ihren Alltagsproblemen Stellung zu beziehen. Hören Sie auch denen einmal zu, ohne Sie voreilig zu verurteilen.
    Haben Sie den Mut über Ihren Schatten zu springen und nicht alles zu glauben, vieles zu hinterfragen und sich Ihre eigene Meinung zu bilden.

    Und nun seien Sie bitte so nett und schicken mit den Link von der UNI-München, welcher beweist, dass Alltags-Masken keinen Einfluss auf das dauerhafte Tragen im Alltag hat und bringen Sie bitte den Nachweis das alte und kranke Menschen ohne Diskriminierung von ihrem Recht auf weglassen der Masken Gebrauch machen.

    Ich fahre täglich mit dem ÖPNV und sehe wie, was für und wie viele Masken tragen oder nicht tragen und brauche dafür keine Quellen. Es erinnert mich an eine aufgesetzte Maskerade für die Partei und Staatsführung der DDR, aber nicht an eine Menge mündiger Bürger, welche von der Wirksamkeit ihrer Regierung voll und ganz überzeugt sind.

  • 3
    0
    harzruessler1911
    04.09.2020

    Habs nicht vergessen, aber meinen Kommentar zu meinem zweiten Grund die Maske zu tragen - wirtschaftspolitsche Ansicht- wurde nicht durchgelassen, obwohl sogar als reine subjektives Empfinden deklariert.

    Schade aus meiner Sicht, hätte lieber Eure Ansicht dazu gelesen, auch wenn ich wie bereits angedeutet eh mit eine "Forenkreuzigung" gerechnet hatte. Aber so was muss man auch mal aushalten können.
    Gehe jetzt zum anderen Thema rüber Bayern und Corona, da wir ja aktuell direkt betroffen sind.

  • 3
    5
    censor
    04.09.2020

    Lumixer - Chirurgen tragen OP-Masken aber nicht wegen Viren (dafür sind die Masken zu großporig), sondern wegen Bakterien, welche offene Wunden infizieren könnten. (am gefährlichsten iust Staphylokokkus aureus, der gemeinerweise gern in menschlichen Nasenschleimhäuten hockt). Er verursacht schlimmstenfalls die gefürchtete Krankenhaussepsis, an der jährlich ca. 20.000 Menschen sterben (ohne das die Öffentlichkeit davon großartig Notiz nimmt.)

    Viren sind 1000mal kleiner als Bakterien.

    Wen und wovor soll der Talar denn schützen? Den Angeklagten vor ungerechtem Urteil oder den Richter vor lügenden Zeugen?

    Die Beispiele Ihrerseits werden immer hanebüchener.

    Im Übrigen wollte ich schon lange vorschlagen, den Begriff "Maskenverweigerer" zum Unwort des Jahres zu küren.

  • 2
    1
    mops0106
    04.09.2020

    Ich kann Ihnen aus persönlicher Erfahrung sagen, dass es keiner "extremen körperlichen" Anstrengungen in Ihrem Sinne braucht für viele Kranke. Für mich ist schon normales Atmen anstrengend, Atmen unter der Maske sehr schlimm und Atmen/ Maske/ langsames Gehen beim Einkaufen die Hölle. Und Sprechen mit dem Partner oder Verkäufer ist dann fast völlig unmöglich.

  • 2
    4
    mops0106
    04.09.2020

    Verschiedene Länder mit Gesundheitssystemen mit großen Unterschieden kann man nicht vergleichen. Gerade in Italien sind die Menschen aus ganz anderen Gründen und nicht an Covid erkrankt. Das Virus wurde nur nebenbei nachgewiesen und die Toten dann als Corona-Tote gezählt.

    Wir nennen hier seit Monaten Studien, geben Aussagen von weltweit anerkannten Epidemiologen wieder, bieten Links.

    Die meisten der Gläubigen kennen nicht mal die vollständigen RKI-Statistiken (besonders mittwochs ab Seite12), kennen den monatlichen Influenzabericht des RKI nicht, wissen nicht, dass der PCR-Test eine hohe falsch positive Rate hat, dass der Test nicht validiert ist (und was das bedeutet) usw. usw.

    Aber viele können leider nur noch betreut denken.

  • 4
    2
    Lumixer
    04.09.2020

    @OlafF: Diese Studie der Uni Leipzig möchte ich lesen, dass gelegentliches Tragen von Masken und das auch für kurze Zeit, also beim Einkaufen oder Busfahren, eine Anreicherung von Kohlendioxid im Blut hervorruft. Dazu benötigt es schon extreme, körperliche Anstrengung, um den Gasaustausch zu beeinträchtigen. Sie nehmen sich nur Bruchstücke daraus, ohne Zusamenhang und verwerten es für wilde Thesen. Bitte senden Sie als Kommentar den Link zur Studie. Danke!

  • 3
    1
    Lumixer
    04.09.2020

    @Deluxe: natürlich Robe, ui
    ... Man sollte nicht nebenbei Kommentare schreiben ;-)

    Der Vergleich mit dem Clownskostüm ist aber schon weit hergeholt. Halten wir uns doch an die sachlichen Fakten. Wir können hier in Deutschland gut reden, weil es uns nicht besonders hart getroffen hat. In den meisten anderen europäischen Ländern gelten noch viel schärfere Vorschriften und sie maulen nicht, weil sie Zehntausende Mitbürger, Angehörige, Freunde und Bekannte verloren haben. Hierzulande kennen viele nicht einmal jemand, der betroffen war. Deswegen ist die Akzeptanz so niedrig. Wollen wir aber riskieren, dass es erst soweit kommen muss, bis auch der letzte Ignorant begreift, wie wichtig die Eindämmung und Verlangsamung der Verbreitung ist? Wollen wir einen zweiten Lockdown herausfordern, wenn auch nur regional? Ich nicht. Ich habe auch keine Lust, das Virus auszuprobieren - auch, wenn ich beileibe nicht zur Risikogruppe gehöre, weder gesundheitlich noch altersmäßig. Sicher ist es nicht unangenehm und ich bin auch froh, die Maske absetzen zu können, wo es geht. Aber ich bin auch so vernünftig, wie die restlichen 99%, diese Zeit bis zur Impfung zu überstehen. Was viele nicht begreifen, es geht um Fremdschutz, nicht um Eigenschutz. Maskenverweigerer verhalten sich ignorant und unsolidarisch. Das gehört am Ende auch bestraft in einer geordneten Gesellschaft. Wenn jeder machen kann, was er will, lebten wir in einer Anarchie.
    Unsere Vorfahren haben viel schlimmere Zeiten mitgemacht und wussten oft nicht, ob sie die nächsten Wochen oder Monate überleben, standen '45 vor den Trümmern ihrer Existenz und bekamen Nahrungsmittel rationiert, wenn überhaupt. Meine Oma hatte ein Verhältnis mit einem GI gepflegt, um u.a. Kaffee, Zigaretten und Schokolade für meine Mama zum Geburtstag zu bekommen. Die Zigaretten waren auch wieder Tauschmittel für andere Dinge. Heute würde man es Prostitution nennen, früher gehörte sowas zum traurigen Alltag in den Besatzungszonen. Da werden wir es doch hinbekommen, für ein paar Monate oder auch ein Jahr lang diese Maske zu tragen. Gewinnen Sie Positives ab und schauen Sie in die schönen Augen der Verkäuferinnen, auf die man sich nun mehr konzentriert.
    Es kommt die Zeit, da werden wir sagen..."weißt du noch". Dafür lohnt es sich doch, durchzuhalten.

  • 2
    4
    klapa
    04.09.2020

    Deluxe, und wem vertraut man, wenn man das Denken einstellt?

    Natürlich der Regierung; sie wird es auf jeden Fall regeln, wie, ist egal.

    Aber meist in ihrem Sinn und zu ihrem Vorteil.

  • 3
    2
    OlafF
    04.09.2020

    @Lumixer: Vielen Dank für Ihre Antwort. Das Tragen von Beriufsbekleidung und Arbeitsschutzkleidung für Fremd und Eigenschutz stellte ich nicht in Frage. Richtig, die Berufsfreiheit geht nicht soweit, dass jeder nach seiner Fasson treiben kann, was ihn glücklich macht. Was den Rest der Bevölkerung anbelangt, so ist eine Leistungsminderung durch eine Aztidose duch eine Studie der UNI Leipzig auch eine Beeinträchtigung der Gesundheit, auch für Personen außerhalb der medizinischen untersuchten Berufsgruppen. Vielen Dank für ihren Hinweis über die UNI München. Werde sie mir anschauen.Im übrigen geht's es mir hauptsächlich um die Verhältnismäßigkeit der Gesamtheit der Maßnahmen.

  • 5
    2
    Deluxe
    04.09.2020

    @Lumixer:
    Der Unterschied ist:

    Der Chirurg weiß, daß die Maske zu seinem Beruf gehört. Sie ist eins seiner Arbeitsmittel, notwendiger Ausrüstungsgegenstand. Und der Chirurg trägt auch keine selbstgehäkelten, sondern wirksame medizinische Masken.

    Der Richter weiß, dass die Robe (kein Talar - den trägt der Pastor!) zu seinem Beruf gehört. Sie ist eins seiner Arbeitsmittel.

    Der Zivilist geht hingegen nicht davon aus, dass er von der staatlichen Administration zur Maske gezwungen wird.

    Ob die Masken nun nützlich sind oder nicht.
    Ich fürchte, in diesem Land herrscht mittlerweile eine Stimmung, die zu aufgeheizt ist, um das noch sachlich zu diskutieren.

    Allerdings scheint es mir doch leider auch so zu sein, dass viele Menschen das Denken eingestellt haben, sich treiben lassen und alles mitmachen, was verordnet wird.
    Wenn am Sonntag im Fernsehen verkündet wird, dass nur Clownskostüme gegen das Virus helfen, werden große Teile der Bevölkerung ab Montag auch im Clownskostüm herumlaufen. Da bin ich ganz sicher. Und das ist es, was mir Angst macht.

  • 3
    0
    harzruessler1911
    04.09.2020

    Ist ja ziemlich aufgeheizt die Stimmung und mittlerweile sehr persönlich.
    Erst einmal Danke für die Rückmeldungen an @Lumix und @censor. Die Wünsche gehen zurück, an die Gesunden, dass sie es bleiben und an die Angeschlagenen, dass sich zumindest nichts verschlimmert oder gar verbessert, und keiner von allen an Corona oder anderen schweren Grippeinfektionen o.ä. erkrankt.
    Die Maske soll einen selbst und andere schützen (für den Fall, dass man es selbst nicht weiß, dass man infiziert ist).
    Wer eine Maske tatsächlich nicht tragen kann, kann dies dann nat. grundsätzlich nicht, egal ob zum Eigen- oder Fremdschutz. So wie ich gesehen habe, hatte @Mops es zumindest versucht.
    Dafür sollte man expliziter auf den Mindestabstand achten, wurde hier erwähnt und finde ich richtig.
    @OlafF
    Deinem Beitrag möchte ich zum Teil widersprechen. Ich schließe mich dem Grundsatz der Versammlungsfreiheit an, allerdings nicht, dass die Menschen andere vorsätzlich gefährden (zum Beispiel, wenn sie in den Kreis der Familie, den Arbeitsplatz usw.), da nicht einmal die gesunden bzw. die die es können dort eine Maske tragen.
    Besonders bei solchen Demos/ Versammlungen ist der Mindestabstand kaum einzuhalten, denn keiner hat rundum Augen oder Sensoren (selbst beim Einkaufen passiert diese immer mal wieder) .
    Alle Menschen haben das Recht auf körperliche Unversehrtheit, nicht nur Maskenverweigerer, aus zum Teil berechtigten Gründen oder nach der akt. Gesetzeslage unberechtigten. Dieses Recht darf man auch nicht aus dem Kontext reißen.
    „“““Zitiere: (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.““““
    Man kann natürlich prüfen, inwieweit und in welchem Umfang diese Rechtens sind.
    Wobei es für mich noch einen zweiten wichtigen Grund gibt, dass man sich daran hält! Dazu anschließend noch mehr, muss mich noch auf die bevorstehende "Kreuzigung" vorbereiten.

  • 5
    4
    Lumixer
    04.09.2020

    @OlafF: Sagen Sie das auch z.B. einem Chirurgen im OP-Saal, oder einem Richter, der verpflichtend einen Talar zu tragen hat oder das Tragen von besonderer Schutz-/Arbeitskleidung aufgrund arbeitsschutzrechtlicher Vorschriften, inkl. FFP-Masken? Ihre Argumentation ist unhaltbar. Es geht immer um Fremdschutz und/oder Selbstschutz. Im Falle von Corona zu 70% um Fremdschutz, darüber gibt es keinen Zweifel. Es müssen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die Verbreitung einzudämmen. Eine Studie der TU München, übrigens bereits aus dem Jahr 2005, hat bewiesen, dass es beim Tragen einer Maske zu keiner Veränderung des Sauerstoffgehalts im Blut kommt, lediglich zu einer leicht höheren Atemfrequenz, um die Rückatmung von leicht erhöhtem CO2 auszugleichen. Auswirkungen auf den Stoffwechsel schon gar nicht. Nennen Sie bitte eine seriöse Quelle Ihrer Behauptungen.
    Maskenverweigerern ist mit dem Verlassen des Geschäftes zum Schutz aller anderen Kunden Einhalt zu gebieten. Wer aus gesundheitlichen Gründen tatsächlich keine Maske tragen und dies auch nachweisen kann, dessen Personalien sollten für 4 Wochen hinterlegt werden, wie z.B. in Restaurants üblich, um bei Bedarf die Infektionskette nachvollziehen zu können. Rechtlich abgedeckt ist das auf alle Fälle durch das Infektionsschutzgesetz.

  • 3
    8
    OlafF
    03.09.2020

    Meinung:
    Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit der Risikogruppen steht gegen das Recht auf Selbstbestimmung und das Recht auf Würde der Person derselben. Wenn das Tragen von Masken in den Stoffwechsel des Menschen eingreift ist es ebenfalls eine Verletzung der Person, genau wie jede unfreiwillige Injektion. eine Körperverletzung darstellt. Auch die Versammlungsfreiheit ist ein Recht, welches nach zwei Diktaturen , das erste mal seit langem ausgehebelt wird. Das Recht auf Schutz der Persönlichkeit wird bereits damit eingeschränkt, wenn ausgeschnüffelt wird, ob und wer an Demonstrationen teilgenommen hat oder in den Urlaub gefahren ist. Das Recht auf Meinungsfreiheit wird ausgehebelt, wenn durch falsche oder einseitige Berichterstattung Meinungen unterdrückt werden.Diese Grundrechte einzuschränken ist Überprüfungswürdig, auch nach besonderen Gefährdungssiruationen, sofern sie gegeben sind. Diese Gefahr einzuschätzen und als Regelfall zu bewerten ist äußerst streitbar und sollte höchstrichterlich geprüft werden.

  • 3
    6
    censor
    03.09.2020

    Bubobubo, wenn ich Ihnen egal bin, warum fangen Sie dann immer wieder an?

    Lassen Sie´s doch einfach gut sein.
    Ich bin ein hoffnungsloser Fall und wäre froh, wenn ich mich in manchen Fällen irrte. Gute Nacht und vergessen Sie nicht, das Mäskchen vorm Schlafengehen abzusetzen.

  • 3
    10
    BuboBubo
    03.09.2020

    @censor: Sie irren hier, wie auch in vielen Fällen.

    Persönlich sind Sie mir herzlich egal – Sie sind ein Anonymus. Ich arbeite mich auch nicht an Ihnen ab, sondern an der Ideologie, die Sie und Ihre Claqueure hier verbreiten. Ich halte die, um es kurz und bündig zu sagen, für unwürdig.

    Sie brauchen nicht zu antworten, dass Ihnen das ebenso herzlich egal ist – das weiß ich bereits.

  • 5
    8
    censor
    03.09.2020

    @mops - geht es Ihnen auch so? Ich jedenfalls betrachte es langsam als Nötigung, wenn ich dauernd gegen meinen Willen geschützt werden soll.

    Wir sind erwachsene Menschen und stehen nicht unter Vormundschaft, werden aber wie Unmündige behandelt. Ich verbitte mir das ganz entschieden.

  • 6
    8
    censor
    03.09.2020

    bubobobu - Aber bitte doch. Keine Ursache. Gern geschehen.

    "Sie sollen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, um ANDERE vor Ihren Keimen zu schützen - nicht sich selber! Ist das wirklich so schwer zu begreifen?"

    Das ist keine Frage des Sollens, schon gar nicht des Nichtbegreifens, sondern des Nichtmüssens.

    Insofern kann es mir eigentlich egal sein, wenn ihr euch Masken vors Gesicht bindet, die gegen Viren so wirksam sind wie ein gehäkeltes Kondom zur Empfängnisverhütung.

    Arbeiten Sie sich an jemand anderem ab.
    Ich bin unbelehrbar.

  • 6
    6
    mops0106
    03.09.2020

    @Bubo, auch für Sie nochmal: Lesen Sie die Coronaschutzverordnung zum Thema Ausnahmen vom Maskentragen. Die wurden nicht umsonst gemacht.

    Sie sollen Menschen wie Censor und mich schützen, wir möchten aber nicht geschützt werden. Und wir werden kranker, wenn wir die Maske tragen,. Was verlangen Sie da? Ist das Körperverletzung auf Ansage?

  • 3
    6
    mops0106
    03.09.2020

    @Lumixer:
    "Wenn es um den Schutz der Anderen geht, ist die Wahl zugunsten derer getroffen. Offenbar begreifen Sie nicht, dass hier die Priorität auf dem Fremdschutz liegt. Eine Wahl kann man treffen, wenn es sich ausschließlich um den Eigenschutz handelt."

    Lumixer, wenn Sie sich schützen wollen/ müssen, dann machen Sie das. Dann tragen Sie eine richtige Maske.

    Aber Sie können doch nicht von mir etwas verlangen, was meine Krankheit verschlimmert. Merken Sie, was Sie da erzählen?

    Nochmal, ich habe eine Schwerbehinderung; bin mehrfach chronisch krank. Mir schadet das Maskentragen. Die Regierung hat nicht ohne Grund in der Coronaverordnung Ausnahmen zugelassen.

    Ich habe in den 4 Monaten trotzdem mehr Maske getragen als nicht getragen, da ich von Menschen wie Ihnen angepöbelt werde. Aber an diesen Tagen ging es mir abends noch schlechter als sonst und deshalb werde ich das nicht mehr tun.

  • 6
    6
    BuboBubo
    03.09.2020

    @censor: "Ich mache grundsätzlich niemandem einen Vorwurf, wenn er Maske tragen will, weil er sich dadurch sicherer fühlt."

    Allergnädigsten Dank.

    Sie zeigen sich nach wie vor außergewöhnlich beratungsresistent (und sind dabei in guter Gesellschaft, s. u.).

    Sie sollen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, um ANDERE vor Ihren Keimen zu schützen - nicht sich selber! Ist das wirklich so schwer zu begreifen?

    Offenbar gibt es Erwachsene, die da einfach nicht dahinter steigen. Oder sich dumm stellen. Für die ist der sog. "Maskenzwang" da. Zu Recht.

  • 4
    4
    censor
    03.09.2020

    harzruessler1911 - Ich bin auch gewesener Krebspatient und kann bestätigen: eine Chemo ist eine Vergiftung unter ärztlicher Aufsicht. Ich habe damals auch alles mitgemacht, Chemo, Bestrahlung, 2 große OPs - und wurde geheilt.

    Insofern kann ich alles nachvollziehen, was Sie schreiben und habe vollstes Verständnis für ihren Standpunkt - auch zum Thema Masken.

    Ich mache grundsätzlich niemandem einen Vorwurf, wenn er Maske tragen will, weil er sich dadurch sicherer fühlt.
    Jeder Mensch ist Herr seines Körpers - und über die Maßnahmen, die er sich auferlegt oder anderen gestattet.

    Es ist tatsächlich so - die Krebsbehandlung macht einen um Jahrzehnte älter.
    Ich gehöre zu denen, die durch die aggressive Chemo allerhand Langzeitfolgen zu verkraften hat, u.a. eine Lungenschädigung mit multiplen Allergien gegen alles Mögliche und Asthma. Ich kann die Maske keine Minute aufsetzen. Da bekomme ich sofort Atemnot.

    Allerdings habe ich auch festgestellt, dass durch mein überschießendes Immunsystem, das mir die Allergien beschert, offenbar Infektionen einen Bogen um mich machen.

    Ich hatte vor meiner Krebserkrankung wesentlich heftigere Infekte als nachher.
    Ich bekomme kaum noch einen banalen Schnupfen.
    Das mag damit zusammen hängen, dass mein Immunsystem "auf Hochtouren" läuft.

    Jeder muss so gut oder schlecht mit dem zurecht kommen, was uns die Krankheit gelassen hat.
    Bei jeder Krankheit kommt es sehr darauf an, wie man mit ihr umgeht. Angst ist ein schlechter Ratgeber und schwächt das Immunsystem.

    In diesem Sinne alles Gute.

  • 5
    6
    censor
    03.09.2020

    Lumixer - Wie kommen Sie darauf, dass ich "das Virus leugne"? Ich falle nur nicht davor auf die Knie.

    Was andere Länder betrifft, so haben die nicht nur andere Sitten, sondern auch andere Lebensbedingungen und andere Zustände in ihrem Gesundheitswesen. Man kann Land A nicht pauschal mit Land B vergleichen.

    In Italien zB bricht das Gesundheitswesen jedes Jahr in der Grippezeit hoffnungslos zusammen. Somit war das dieses Jahr absolut nichts Neues. In anderen Jahren hat es nur keinen interessiert.

    Wenn Sie sich unbedingt maskieren wollen - bitte schön.
    Wenn Sie sich unbedingt impfen lassen wollen - meinen Segen haben Sie.

    Aber bitte tun Sie der Allgemeinheit den Gefallen und seien Sie Andersmeinenden gegenüber genauso tolerant wie Sie es mit Ihren - ziemlich radikalen - Ansichten von anderen erwarten.

  • 5
    6
    Lumixer
    03.09.2020

    @harzruessler1911: Vielen Dank für Ihre Offenheit. Chapeau vor Ihrer Resilienz. Ich wünsche Ihnen, dass Sie weiterhin ein positiver Mensch bleiben. Genau Sie, viele andere in ähnlicher Situation und unsere Senioren müssen geschützt werden, damit sie gesund bleiben - um nichts anderes geht es seit Beginn der Maßnahmen.
    Jedoch werden Sie hier oft auf taube Ohren stoßen, wie man lesen kann. Es gäbe keine Bußgelder, verletzte Polizisten etc., wenn sich jeder angemessen uns solidarisch gegenüber allen anderen verhalten würde. 90% tun es zwar, die anderen 10% müssen ihr und vor allem das Schicksal aller anderen herausfordern. Leider sind diese Menschen oft von Frust und Unzufriedenheit über ihr eigenes Leben so zerfressen, durchtrieben von Egoismus, klammern sich an Randgruppen, von denen sie glauben, als Opfer gesehen zu werden und hoffen, sich durch Ignoranz vor den Fakten und lautem Geschrei endlich Gehör und Zuspruch zu verschaffen - vielleicht sogar wohlwissend, dass sie unrecht denken und handeln.

  • 5
    5
    mops0106
    03.09.2020

    Klapa, das wundert mich schon länger.

  • 6
    5
    Lumixer
    03.09.2020

    @mops0106: Wenn es um den Schutz der Anderen geht, ist die Wahl zugunsten derer getroffen. Offenbar begreifen Sie nicht, dass hier die Priorität auf dem Fremdschutz liegt. Eine Wahl kann man treffen, wenn es sich ausschließlich um den Eigenschutz handelt. Ihre Sichtweise ist egoistisch und grenzt an den Versuch der fahrlässigen Körperverletzung im Falle eines positiven Tests des Spreaders. Es ist schon unfassbar, dass es in Sachsen keine Pflicht zur Erfassung der Personendaten bei Restaurantbesuchen gibt, was in den allermeisten Bundesländern gängige Praxis ist - trotz geringer Infektionszahlen. Es sind gerade in den letzten Monaten viele Touristen in Sachsen unterwegs. Eine mögliche Infektionskette kann hier schon nicht mehr nachvollzogen werden.

  • 4
    6
    klapa
    03.09.2020

    Hoffart und Frechheit sind Eigenschaften, mit denen man hier täglich zu tun hat, mops.

    Man wundert sich sich, dass die Netiquette davon nicht berührt wird.

  • 9
    0
    harzruessler1911
    03.09.2020

    Noch mal zum Thema Masken, wie bereits erwähnt trage ich diese trotz eigener Schwerbehinderung, da dies für mich immer noch das kleinste Übel aller Coronamaßnahmen ist.

    Trotz allem, haben einige Poster ( bedingte Gegner wie @Censor/ @Mops ect. ) nicht per se Unrecht.

    Habe grundsätzlich Verständnis für Menschen, welche diese Dauertragen müssen und es als störend empfinden.
    Besonders als es so heiß war empfand auch ich, als Kurzzeitträger dies sehr unangenehm (ständig beschlagene Brille, Hitzeausschlag, verschlimmerter Hustenreiz im Zusammenhang mit einer anderen Erkrankung), bin dann in der Zeit von der Stoffmaske auf die medizinische gewechselt, was deutlich besser war.
    Auch sollte niemand verallgemeinern, wie es einer einzelnen Person mit z.B. Atemerkrankungen, Schwerbehinderung ect. geht, die Menschen sprechen nun mal unterschiedlich an.

    Dazu greif ich mal tief auf höchstpersönliche Erfahrungen zurück:

    Ich musste meine Meinung 2016 revidieren, da ich davor auch immer zu den Menschen gehörte, wenn man jemanden eine schwere oder gar tödliche Krankheit nicht direkt ansah, gleich zu mutmaßen, der/diejenige übertreibe…….bis ich selbst dazu gehörte und mich im Geiste bei so einigen entschuldigte.

    Ich fühlte mich damals nicht einmal krank, bin nur zum Arzt weil meine Familie mich drängte (eigroße schmerzlose Schwellung in der Leiste- Lymphknoten). Blutergebnisse negativ , keinerlei Krankheitssymptome, dann wurde der Knoten entfernt und untersucht, verschiedene Labore mit dem gleichen Ergebnis, aggressiver Lymphdrüsenkrebs, welcher mit einer ebenso aggressiven Chemo aber gut behandelbar ist, leider mit Folgen. Diese geben mir das Gefühl, ich sei körperlich um 20 -30 Jahre gealtert, da ich bei den Nebenwirkungen voll zugelangt habe ( massive Knochenmarködöme in beiden Oberschenkeln, schwere Nebenhöhlenentzündungen, Hautproblemen , Speiseröhrenentzündung ( erst nach 1,5 Jahren diagnostiziert- bei den ersten Schmerzen speiste mich der Arzt ab: „ Was Sie da beschreiben ist anatomisch nicht nachvollziehbar“. Schmerzen die man selbst nicht zuordnen kann, Temperaturausgleich nicht mehr möglich( womit längere direkte Sonneneinstrahlung unmöglich ist oder Kälte ebenso). Bis zur jeweiligen Diagnostizierung meist ein Marathon. Mit den Ödemen musste ich über 4 Monate rum „rennen“ unter massiven Schmerzen bis mal jemand ein MRT veranlasste und nicht dass man die in einem Aufwasch machte, nein jedes Bein im Abstand von 2 Monaten, da die Radiologenpraxen, sonst nicht genug verdienen, man heißt halt nicht Manuel Neuer . Könnte ich noch weiter fortführen. Leider bekam auch ich zu spüren, die Chemo selbst grundsätzlich erst mal richtig, dass die Anschlussbetreuung bei Problemen, sehr zu wünschen übrig lässt, so dass ich mich sogar teilweise selbst für einen Hypochonder hielt.
    Bis nach der 4. Chemo in Kombi mit Antikörpertherapie (außer in der Behandlungswoche) bin ich noch Vollzeit in die Arbeit gegangen, wofür ich teilweise für verrückt erklärt wurde, nach der 5. ging es rapide bergab.
    Nur welche Wahl hat man? Entweder der Tod in ein paar Monaten ohne Behandlung oder eventuelle o.g. Folgen in Kauf nehmen, dafür aber Leben, auch wenn ich die ersten Jahre gar nicht verstand, warum ich mich mit dem Krebs überhaupt nicht krank fühlte, aber mit dem Tod bereits tanzte, dann der Krebs weg ist und ich aus meiner Sicht ein gesundheitliches Wrack bin - u. stark verminderte Leistungsfähig. Versuche aber trotzdem Zeiträume, wo es besser ist, gut zu nutzen, musste halt lernen deutlich zurück zu schrauben und einzuteilen.
    Besonders schlimm für mich ist, wenn ich z.B. einen Rollstuhlfahrer sehe, der super gut damit zurecht kommt, dann fühlt man sich gleich doppelt als Versager. Oder andere Krebserkrankte , denen langfristig die Behandlung deutlich weniger ausmachte, heute habe ich begriffen nicht alle Behandlungen sind so aggressiv wie bei meiner Art Krebs oder auch Leukämie und es gibt noch schlimmeres.
    2016 erkrankten in meiner Firma mit mir 4 Personen an Krebs alle zwischen 50 und 60 , jetzt dürft ihr mal raten wieviel davon noch leben.... einer :( ,ich . Damit, so makaber es klingt, rede ich mir meine Lage wieder "schön".
    Um meine Gesundheit nicht weiter zu gefährden und ich es zum Glück auch kann , trage ich die Maske.
    Das bin ich mir, den Ärzten die mir das Leben retteten, meiner Familie und Freunden schuldig.

    persön. Fazit:
    Was ich sagen möchte, dass es jeder zumindest versuchen sollte, ob das kurzzeitige Tragen einer Maske für den Schwerbehinderten und oder Erkrankten nicht doch möglich ist, andere aber auch akzeptieren sollten, dass dies manchen eben nicht gegeben ist. Auch etwas mehr Verständnis für andere Meinungen, aufgrund der pers. Erfahrungen sollte man nicht komplett von vornherein verteufeln.

  • 3
    7
    mops0106
    03.09.2020

    @Lumixer:

    Nochmal: Wer die Maske kranksheitsbedingt tragen kann und wer nicht, das sollten Sie den Kranken überlassen, denn nur die können das einschätzen.

    Wieso soll sich ein Mensch, der "krank und benachteiligt" ist, "demütiger" verhalten??? Was maßen Sie sich an???

    Die meisten Menschen können nichts für Ihre Krankheiten.

  • 7
    5
    Lumixer
    03.09.2020

    @mops0106: Das sind keine Beleidigungen und es ist schon gar nicht diskriminierend, das ist die Faktenlage und die ungeschönte Wahrheit. Wer schon krank und benachteiligt ist, sollte sich etwas demütiger verhalten und nicht haltlos herumpoltern.

    Dass der Nachweis einer Infektion nicht mit dem Ausbruch einer Krankheit gleichzusetzen ist, darüber brauchen Sie mich nicht zu unterrichten. Es geht um die Eindämmung der Verbreitung, um nichts anderes. Jedoch ist es unergründlich, warum sich ausgerechnet die Risikogruppen teilweise unsolidarisch verhalten. Leider ist das jedoch in vielerlei Hinsicht ein Phänomen.

  • 2
    8
    mops0106
    03.09.2020

    @Lumixer,

    was Sie von sich geben, strotzt nur so von Beleidigungen und Unterstellungen und Unwissenheit auch zum Thema Corona. Träger der Virusbruchstücke sind nicht krank, die meisten werden es auch nicht usw. usw....

    Abgesehen davon, dass es auch viele Schwerbehinderte gibt, die noch berufstätig sind, zum Teil auch, weil nicht jeder Schwerbehinderte eine Erwerbsminderungsrente erkämpfen kann bzw. diese bei vielen zum Leben nicht reichen würde.

    Die Menschen, die zu Hause sind, haben kein Privileg, sondern sind so krank, dass sie nicht arbeiten können. Und dass dann mehr Zeit fürs Forum vorhanden ist, ist doch klar. Ich z.B. habe noch viele Jahre in Schichten gearbeitet, als ich schon sehr krank war. Mein Leben hat jahrelang nur aus Arbeiten und Schlafen bestanden, weil für andere Dinge, auch das Familienleben, aus gesundheitlichen Gründen keine Kraft mehr blieb.

    Was Sie äußern ist eine Diskriminierung kranker und schwerbehinderter Menschen und Sie gestatten, für mich primitiv.

    Im Übrigen: Keiner leugnet, dass es das Virus gibt. Und es steht Ihnen frei, sich gegen ein mutierendes, für 85% der Menschen ungefährliches und 10% wenig gefährliches Virus impfen zu lassen, auch jedes Jahr.

    Ihnen und den roten Daumen wünsche ich, dass Sie nie so krank werden. Und ob Kranke die Maske tragen können, müssen Sie den betroffenen Menschen überlassen.

  • 9
    6
    BuboBubo
    03.09.2020

    @censor: „Ich finde, man sollte das persönliche Schutzbedürfnis der Menschen respektieren.“

    Richtig. Grüner Daumen.

    Aber warum veröffentlichen Sie selbst unausgesetzt Aufrufe, diese einfache Regel zu missachten?

    Mit wenigen Ausnahmen haben inzwischen alle Menschen – selbst die Kleinen - verstanden, dass man mit einem Mund-Nasen-Schutz seinem Gegenüber, wenn man von ihm schon keinen respektvollen Abstand halten kann (im Supermarkt, im Aufzug, im Bus …) ein geringeres Infektionsrisiko zumutet als ohne. Wer das Gefühl der Empathie kennt, hält sich daran. Wer das gesundheitlich nicht leisten kann, kann es eben nicht und versucht daher, wenigstens die Abstandsregeln so gut wie möglich einzuhalten.
    Allerdings scheint es neuerdings, wenn man sich so umsieht, sehr viele Menschen zu geben, die z. B. beim Eintritt in einen Supermarkt plötzlich schwer erkranken. Das stimmt bedenklich.
    Und es gibt welche, die halten es für ihr verfassungsmäßig verbrieftes Recht, andere Menschen ungehemmt vollzurotzen. Auch das stimmt bedenklich.

  • 2
    2
    harzruessler1911
    03.09.2020

    Danke @mops, wird sich wohl eh erst wieder zeigen, wenn ein Mitarbeiter auftaucht oder Kontrolle ist uns dies dann wieder anders auslegt. z.B. dass grundsätzlich ein Test vorausgegangen sein muss oder ähnliches. Sie soll ja heute eine Mail vom GA bekommen, von der ich hoffe, dass es dort schwarz auf weiß drinsteht, dass sie für diesen Test das Haus verlassen soll. Die Strafen für einen Verstoß sind ja alles andere wie „lustig“ und ob dann die Mitarbeiter zu einer rein mündlichen Aussage stehen würden, nachdem es in Bayern eh schon dieses Testdesaster gab……??
    Wenn ich schon höre, dass meine Tochter vom GA gefragt wurde, ob sie denn wisse, ob und wann der Freund das zweite Mal getestet wurde……….??????? Woher sollte sie das denn zu dem Zeitpunkt wissen (telefoniert ja auch nicht ganzen Tag in der Arbeit privat umher), wenn die das nicht wissen??? Ich dachte so etwas wird umgehend gemeldet und erfasst??

  • 7
    9
    1005
    03.09.2020

    @lumixer
    Was Sie von sich geben ist skandalös.

  • 6
    6
    Lumixer
    02.09.2020

    @SzB85: War wohl nix mit roten Daumen ernten - 1 Grüner auch von mir ;-)

  • 10
    9
    Lumixer
    02.09.2020

    @censor: Dass Sie hier überhaupt noch posten dürfen bzw. Ihre Posts auch noch veröffentlicht werden. Sie leugnen das Virus mit allen Verschwörungstheorien, die im Umlauf sind und unterstützen öffentlich die Berliner Covidioten. Es ist mehrfach erwiesen, dass das Tragen einer Maske überhaupt keinen Einfluss auf die Atmung hat, nur gefühlt wegen des ungewohnten Gefühls. Viele Berufsgruppen tragen ganztägig, quasi ihr gesamtes Berufsleben eine Maske. Gerade Sie gehören mit Ihrem Gesundheitszustand zur höchsten Risikogruppe überhaupt und sollten besonders vorsichtig sein in den kommenden Monaten.
    Schauen Sie nach Spanien und Frankreich. Dort erreichen noch vor Herbstbeginn die Infektionszahlen fast alte Höchststände. Mehr und mehr werden wieder Risikogebiete ausgewiesen, Ungarn hat bereits seine Grenzen wieder nach außen geschlossen. In Norwegen muss man aus Deutschland kommend 2 Wochen in Quarantäne, egal ob negativ getestet. Offenbar verkennen Sie die Realitäten und haben die Bilder vom Frühjahr aus Italien schon wieder vergessen.
    Solange es keinen Impfschutz gibt, werden wir damit leben. Und hey, es ist nur eine dünne Maske, die zu 70-80% einen Fremdschutz bewirkt - es tut nicht weh, hilft aber, massiv weniger bis nichts zu verbreiten. Nebenbei wird auch die Verbreitung anderer Viren erheblich vermindert. Man muss nämlich damit rechnen, dass in dieser Saison sowohl Corona- als auch Grippeviren gleichzeitig unterwegs sein werden und die Symptome nicht eindeutig voneinander abzugrenzen sind. Das kann zum Teil zu panischen Zuständen und Chaos in den Arztpraxen führen, wer denn noch freiwillig hingeht - wo wir schon bei den Sekundärproblematiken sind.
    Wer den ganzen Tag gemütlich zu Hause sitzt und nur unqualifiziert in Foren postet, sollte sich etwas zurücknehmen mit seinen Aussagen und etwas Respekt gegenüber denen haben, die alleine beruflich 8 bis 10 Stunden auf den Beinen sind, sich gelegentlich noch mit Querulanten herumschlagen müssen, anschließend Haus, Kinder und Familie zu versorgen und/oder Angehörige zu pflegen haben - und das unter diesen Umständen. 9 Wochen Vollzeit Home Office mit Home Schooling, Essen und Haushalt haben geprägt - dann liest man solches Geschwätz wie Ihres.
    Ich hoffe, die Impfung kommt irgendwann nächstes Jahr, damit der Spuk aufhört. Doch ich befürchte, dann diskutieren Sie wieder gegen diese Impfung und kommen mit den nächsten lächerlichen Thesen um die Ecke.

  • 5
    5
    1005
    02.09.2020

    @Edelsachse
    Sie sind einfach Spitze.Hart wie Kruppstahl...Ein Platz ins Goldene Buch der Stadt
    Chemnitz als Coronaheld sollte Ihnen gewiß sein.

  • 5
    9
    1005
    02.09.2020

    @bubobubo
    Anfang März 2020 habe ich mich mit Grippe infiziert und diese mit den seit Jahrzehnten herkömmlichen Hausmittelchen bis Mitte März auskuriert.
    Zu keiner Zeit hatte ich Schiss vor einem Virus und Hamsterkäufe habe ich auch nicht getätigt und das Erstaunliche,ich befinde mich nicht auf den vorhergesagten Leichenbergen und lebe noch.

  • 2
    4
    mops0106
    02.09.2020

    harzruessler1911:

    Leider habe ich zu Ihrem Anliegen erstmal nichts weiter gefunden, außer, dass der Betroffene das Haus nicht ohne Einverständnis der Mitarbeiter des Gesundheitsamtes verlassen darf. Wenn Ihre Tochter zum Verlassen aufgefordert wird, um sich testen zu lassen, sehe ich das als Einverständnis. Ich drücke die Daumen, dass das Ergebnis negativ ist.

  • 7
    7
    censor
    02.09.2020

    Ich finde, man sollte das persönliche Schutzbedürfnis der Menschen respektieren.
    Wer Maske tragen will, den sollte niemand angreifen oder auslachen.

    Umgekehrt sollten überzeugte Maskenträger sich zurückhalten, sie anderen aufzwingen zu wollen.

    Das ganze Theater hat doch erst angefangen, als die Regierung die Maske zur Pflicht erklärt hat - zu einem Zeitpunkt, als die Lage längst entspannt war.

    Vorher war die Bereitschaft der Gesellschaft zur wechselseitigen Solidarität und Rücksichtnahme nach meiner Beobachtung wesentlich höher.

    Der Maskenzwang hat Streitpotential erzeugt und entzweit die verschiedenen Lager immer tiefer. Er führt zu Aggressivität auf beiden Seiten - bei den Gegnern wegen des Zwangs und bei den Befürwortern wegen der Angst vor Infektion.

    Dies wiederum führt in der Folge zu immer weiteren Verschärfungen der Maßnahmen. Man kann fast von einer Gewaltspirale sprechen.

    Das hätte vermieden werden können, wenn die Regierung weiterhin mehr auf die Eigenverantwortung der Bürger gesetzt hätte.

    Mit Honig hat man schon immer mehr Insekten gefangen als mit Essig.

  • 5
    13
    mops0106
    02.09.2020

    @Edelsachse: Wenn Sie mit Ihrer Behinderung die Maske tragen können und wollen und es für Sie okay ist, dann verbietet Ihnen das ja keiner. Sie machen das freiwillig. Wenn andere kranke/ schwerbehinderte Menschen das nicht können, dann ist das deren Entscheidung. Nur diese können das einschätzen.

    @Censor: Danke. :-)

  • 7
    13
    censor
    02.09.2020

    Edelsachse - Herzlichen Glückwunsch zu diesem außergewöhnlich robusten Lungenflügel. Sie gehören zu den wenigen Auserwählten, denen das nichts ausmacht.

    Bitte hören Sie auf, von sich auf andere zu schließen. Diese Pauschalisierung nützt niemandem und schadet dem sozialen Miteinander.

    Es bringt doch nichts, Kranke dieser und jener Ursachen gegeneinander auszuspielen.

    Ob jemand Maske tragen kann oder nicht, sollte der Träger oder Nichtträger selbst entscheiden dürfen, nicht Außenstehende, die sich für kompetent halten und auch nicht der Staat, der sich für allmächtig hält.

  • 4
    13
    censor
    02.09.2020

    Lumixer - Ich glaube nicht, dass Sie beurteilen können, ob ein Schwerbehinderter oder anderweitig Befreiter eine Maske tragen kann oder nicht.

    Ihre Einstellung stellt meiner Meinung nach sogar eine Diskriminierung Behinderter dar, fordern Sie doch, diese mittels Ordnungskräften und Zwang aus Läden zu werfen. Sind Sie noch bei Trost?

    Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was es für einen Menschen bedeutet, der die Maske nicht tragen kann oder darf, in dieser Situation seinen Alltag zu meistern und unter Menschen zu gehen. Das allein kostet schon Überwindung.

    Er muss auch einkaufen, um zu leben, aber er sieht sich doppelt und dreifach Stress und Anfeindungen ausgesetzt.

    Dennoch ist das Risiko, durch die Maske zusätzlichen Gesundheitsschaden zu erleiden, höher als das Infektionsrisiko.

    Der Gesetzgeber hat sich etwas dabei gedacht, Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, die zu einem erhöhten Atemwiderstand führen, vom Maskentragen zu befreien.

    Man will nämlich nicht in Haftung genommen werden, wenn diese Menschen durch Sauerstoffmangel Folgeschäden erleiden oder gar versterben.

    Ich bin selbst betroffen und hätte nie gedacht, dass die Gesellschaft, die doch jeglichen Minderheiten sonst soviel Toleranz entgegen bringt, auf einmal eine solche Herzlosigkeit entwickelt.

    Allein das zeigt mir, dass die derzeitige Politik wesentlich mehr schadet als nützt.

    Eine Gesellschaft muss sich immer daran messen lassen, wie sie ihre schwächsten Glieder be- (oder in dem Fall miss)handelt.

  • 14
    7
    Edelsachse
    02.09.2020

    Schwachsinn. Die Maske zu tragen schadet keinem. Ich habe seit vielen Jahren nur noch einen Lungenflügel. Ich kann auch mit Maske atmen obwohl ich außerdem noch Asthma habe. Jeder Arzt, der ohne absoluten Grund ein Befreiungsattest ausstellt sollte seine Zulassung verlieren.
    Die Maske ist da, um die Kranken und Alten zu schützen. Aber leider sind es hauptsächlich die Alten, die als Kinnträger oder Nasenbären durch die Geschäfte latschen und noch die ganze Zeit rumlabern.

  • 5
    12
    1005
    02.09.2020

    @SZb85
    Ich glaube Sie sind höchst Infektiös, bleiben Sie zu Hause und holen sich online oder telefonisch Hilfe.Werden Sie,wenn möglich gesund.Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Alles Gute !!!

  • 2
    12
    mops0106
    02.09.2020

    @SzB85,

    das war doch wohl klar, dass ich nur Krankheitsbeispiele anreißen kann und wir hier keine Diskussion zu einzelnen Erkrankungen und zu Beeinträchtigungen/ Schädigungen führen können. Bekannt/ erwiesen ist, dass das Tragen dieses Teils für Menschen mit bestimmten Atemwegs- und psychischen Erkrankungen nicht nur unangenehm ist, sondern die Erkrankung verschlimmern kann.

    Und das müssen Sie schon uns Kranken überlassen, dies einzuschätzen.

    @Lumixer,

    laut der sächsischen Coronaverordnung ist man vom Tragen der Maske befreit, wenn man einen Schwerbehindertenausweis oder ein ärztliches Attest vorweisen kann. Ob Ihnen das passt oder nicht. Der Gehbehinderte mit Ausweis kann aber muss die Maske nicht tragen. Ich hoffe, er trägt sie nicht. Denn wenn man den Ausweis wegen einer Gehbehinderung bekommen hat, bedeutet das nicht, dass man nicht noch andere Erkrankungen haben kann. Und wenn man nur ein Bein hat z.B. muss man mehr Kraft/ Luft fürs Gehen aufwenden.

    @Lumixer, auch Sie müssen die Entscheidung den Kranken selbst überlassen. Und ich kann Ihnen versichern, Alterssturheit ist auch bei mir nicht im Spiel.

    Wer möchte, darf das Teil zukünftig immer tragen. Das wird niemand verwehren.

  • 5
    17
    censor
    02.09.2020

    SzB85 Unglaublich, was Sie sich anmaßen!

  • 4
    2
    harzruessler1911
    02.09.2020

    Jetzt muss ich noch mal melden und um Eure Meinung fragen, da es uns heute Nachmittag getroffen hat.

    Also Tochter wurde am frühen Abend vom Gesundheitsamt in Arbeit angerufen ( auch noch eine Arztpraxis) , da sie direkten Kontakt mit einem guten Freund , welcher heute positiv auf Corona getestet wurde ( mit dem Vermerkt zweifelhaft positiv :)))) ) , dass sie sofort nach Hause fahren muss ( lebt noch bei uns) und erst mal vorsorglich 14 Tage in Quarantäne soll, es sei denn , ihr Test den man morgen macht negativ ausfällt und der 2 Test des Freundes. Dann würde man dies zum Wochenende wieder aufheben.
    Was mich jetzt verwirrt , man hat für Sie und die anderen 1.Kontaktpersonen Quarantäne angeordnet, aber diese Personen sollen morgen trotzdem selbst ins Gesundheitsamt ( keine Teststation) fahren, um sich testen zu lassen. Wie man sich schon mal denken kann muss man ja das Auto verlassen um dorthin zu gehen, sehr unwahrscheinlich dass sie direkt davor einen bekommt.
    Was bedeudet denn nun Quarantäne - das Haus gar nicht verlassen oder darf man es nun doch verlassen z.B. für einen Test???? Wie üblich erreicht man jetzt auch niemanden mehr um dies abzuklären ( selbst Bundescoronahotline ist nur bis 18:00 Uhr besetzt.
    Damit sind wir offensichtlich wieder mal bei der Auslegung.
    Wir wissen jetzt auch nicht so richtig was wir machen sollen bis zum Freitag, da wir einen sehr engen Kontakt haben und Umarmung längere Gespräche usw. wie bei den meisten Familien üblich sind. Gut ab Freitag weiß man mehr und wir hoffen nat., dass auch dieses "zweifelhafte Testergebnis" des Freundes doch noch negativ ausfällt und damit auch für unsere Tochter.

  • 19
    5
    SzB85
    02.09.2020

    So, jetzt möchte ich auch mal rote Daumen ernten... :)

    @mops:

    "Menschen mit Atemwegserkrankungen aller Art, psychisch Kranken etc. schadet dieser Lappen. "

    --> Grobe Verallgemeinerung mit den Atemwegserkrankungen. Vielleicht waren damit die obstruktive Erkrankungen gemeint. Ein stabil eingestellter Asthmatiker oder beginnende COPD-ler (80% aller Lungenerkrankungen) merkt keine Atemwegsverengung von einer herkömmlichen, richtig aufgelegten Maske. Wenn es verschmutzt oder durchgenässt, muss halt gewechselt werden, ohne Unterschied zu gesunden Menschen. Bei Nasenpolyp atmet man durch den Mund weiter wie immer, bei Heuschnupfen lässt man sich behandeln wie immer. Andere chronischen Atemwegserkrankungen verteilen sich in einem breiten Spektrum und haben überwiegend nichts mit Atemwegsverengung zu tun.

    --> Psychisch Kranke: sind ebenfalls in einem breiten Spektrum. Eine Hyperventilation oder komplette Panikattacke kann durch das Maskentragen ausgelöst werden. Aber je allgegenwärtiger es wird, desto mehr gewöhnen sich auch die psychisch sensibleren, ggf. auch konkret erkrankten Menschen. Wie bei anderen verschiedenen Ursachen einer Phobie oder einer Panikattacke, ist die stufenweise erreichte Gewöhnung an die Situation, eine psychische Desensibilisierung, was die subjektive Erleichterung bringen kann.

    Was für bestimmten psychisch Sensibleren oder ggf. Erkrankten aber sicherlich gefährlicher sind als der Textilstück: 1. Der Stress durch ständig änderde Alltagsstruktur durch die Schutzmaßnahmen. 2. Noch mehr Stress durch massiven Überflut an Informationen durch offiziellen-mainstream Quellen sowie unterschiedlichen nicht-Mainstream Gedankenwelten und einzelnen ganz persönlichen Meinungen. Digitaler Detox hilft, aber die Gespräche im persönlichen Bekanntenkreis können mitunter auch vergiftet sein. 3. Lockerung der Therapiestruktur wegen ausgefallener Terminen, Schwierigkeiten mit digitaler Umstellung und massiv ausgelasteten Therapeuten.


    "Gesunden schadet er auch, da man sich viel mehr ins Gesicht greift und überall Rhinoviren verteilt."

    --> Auch Gewöhnung- und Disziplinsache. So viele Menschen sich jetzt nach einer älteren Welt zurücksehnen, wo es mehr Ordnung gab, würden die damals gerforderte Disziplin im Alltag nicht unbedingt mitmachen wollen.

    Dass die Maske nervt, resultiert nicht in Schaden für gesunde Menschen, es nervt nun einfach und deswegen greift man danach. Je bequemer aber die Maske sitzt, desto weniger macht man das. Genauso ist es, wie mit der Unterwäsche. So tragen schon viele Leute im Fernosten die Masken seit der 1. Coronaepidemie in 2002 (und dann Schweinegrilpe, Vogelgrippe etc.), wie ein Stück Unterwäsche am Kopf. Es ist einfach Alltagssache für sie schon, vielleicht auch durch höheren allgemeinen Disziplingrad als in Westeuropa. Der Rad muss also nicht neu erfunden werden.

    Es lohnt sich mehrere Typen auszuprobieren, an Angebot mangelt es momentan keinesfalls. Wenn es richtig gut liegt und nicht durchgenässt ist, kann man nach vielen Stunden gar abgelenkt werden davon, ob es drauf ist oder nicht. Rhinoviren hat auch nicht jeder. Selbst, wenn diese an den Fingern kämen, helfen die Hygieneregeln, diese möglichst auch nicht zu verteilen.

  • 18
    7
    Lumixer
    02.09.2020

    Wer das Hausrecht innehat, der kann und sollte diese Personen vor die Tür setzen - wenn nötig, mit Unterstützung der Security oder Polizei. Warum soll ein Gehbehinderter mit Schwerbeschädigtenausweis keine Maske tragen? Oft haben solche Menschen schwere Sekundärerkrankungen bzw. führte eine solche Erkrankung, wie Diabetes oder Rheuma, überhaupt erst zur Behinderung und sind damit Hochrisikogruppe - erst recht sollten sie eine Maske tragen! Leider kommt dann die Alterssturheit dazu, wer kennt das nicht von Eltern oder Großeltern? Sicherlich mag das persönliche Risiko einer Infektion und Erkrankung niedrig sein, aber verhalten sich alle so rücksichtslos, wären viele Superspreader unterwegs. Aktuell braucht man nur wieder nach Spanien und Frankreich zu schauen - und der Herbst hat noch gar nicht begonnen. Wenn die allgemeine Erkältungs- und Grippesaison beginnt, werden die Leute früh genug panisch, wenn Symptome einsetzen und man nicht unterscheiden kann, was es ist - wird sehr interessant werden, vor allem an Schulen, in Büros, Bussen und Bahnen etc. Mit Husten und Schnupfen, niesend, wird sich keiner irgendwo blicken lassen dürfen.

  • 21
    6
    Suppenfrosch
    02.09.2020

    @mops0106

    Die Maske mit einem Sprung aus dem Fenster gleichzusetzen, ist etwas vermessen und komplett unangebracht.

    Da wären wir ja wieder beim Grundgesetz, was einen staatlich verordneten Fenstersprung dank dem Recht auf körperliche Unversehrtheit nicht zulassen würde. Also gilt bei der Maske wie bei allen anderen Regelungen des Gesetzgebers: einfach dran halten.

    Die Maske tut mir und den allermeisten anderen nicht weh. Und die, die sie aus diversen Gründen nicht tragen können, können sich das entsprechend attestieren lassen bzw nachweisen -siehe Verlauf der Diskussion.

  • 5
    7
    harzruessler1911
    02.09.2020

    Kein Problem Mops passiert jedem mal im Leseeifer.
    Ich würde dies grundsätzlich ja auch so sehen wie Du, was die Auslegung angeht. Nur leider belehrt einen die Realität mehr als man meinen würde des Anderem und dies nicht nur in der aktuellen Coronasituation.
    Und nicht immer hat es etwas mit Mißverständnissen zu tun, sondern sogar Vorsatz. Man bedenke nur mal, wie oft man bei irgendwelchen Anträgen Widerspruch einlegen muss (Steuer, Vers. usw.) , um an seine Ansprüche zu kommen, obwohl es dazu aus unserer Sicht eindeutig ist oder das böse Erwachen kommt, weil es irgendwo versteckt einen Gummiparagraphen dazu gibt. Meiner Meinung nach eine damit hergehende, hausgemachte Überlastung der Gerichte, welche durch manch makabere Rechtsprechung selbst auch noch ihren Beitrag dazu leisten.

  • 9
    37
    mops0106
    01.09.2020

    harzruessler1911:
    Sorry, das mit Ihrer Schwerbehinderung hatte ich überlesen.
    Unabhängig davon gilt im jeweiligen Bundesland das, was in der Verordnung steht und kann nicht mal so oder so ausgelegt werden. Hessen betreffend müsste ich nachlesen.

    @Suppenfrosch: "Sie sind nun mal zu tragen... und Ende."
    Wenn jetzt verordnet wird, dass aus dem Fenster zu springen ist, machen Sie das dann auch?

    Sie kennen meine Meinung, unabhängig von meiner Schwerbehinderung:

    Menschen mit Atemwegserkrankungen aller Art, psychisch Kranken etc. schadet dieser Lappen. Gesunden schadet er auch, da man sich viel mehr ins Gesicht greift und überall Rhinoviren verteilt.

  • 14
    4
    harzruessler1911
    01.09.2020

    @mops, da ich 100%GdB habe, kenne ich die Unterschiede diesbezüglich sehr genau. (siehe unten)

    Zum anderen Punkt worauf ich hinaus wollte: Was in der Verordnung mal ubabhängig vom BL (habe die sächsische aber gelesen neueste Fassung) ist eine Sache, wie man damit umgeht, oder es auslegt offensichtlich eine andere.
    Ich musste dabei an einem Fall bei der Bahn in Hessen denken, deren Kind offensichtlich schwerbehindert ist, und trotzdem eine Rüffel, wenn auch höflich, wegen fehlendem Mundschutz bzw. Nachweises, da der SBA nicht ausreichte und der KA hatte sich mit Verweis auf die Verordnung geweigert ein Attest auzustellen.
    Wie gesagt, BL übergreifend macht man immer was falsch.

  • 3
    25
    klapa
    01.09.2020

    Hatte schon einmal gesagt, hier geht es ausschließlich um Meinungsäußerung.

    Was man tatsächlich tut, liegt auf einer gänzlich anderen Ebene.

  • 44
    6
    Suppenfrosch
    01.09.2020

    @klapa

    Die eigene Meinung äußern oder sich über geltende Regeln, Gesetze und Verordnungen hinwegsetzen, sind allerdings 2 verschiedene Paar Schuhe.

    Soll heißen: Man kann von den Masken halten was man will (und das gern auch bspw. verbal kundtun), sie sind nun mal zu tragen an den jeweiligen Orten und Ende.

  • 10
    14
    mops0106
    01.09.2020

    harzruessler1911:
    Lesen Sie sich die Sächsische Coronaverordnung dazu durch: Dort steht Schwerbehindertenausweis oder Attest.

    Das hat damit zu tun, dass nicht jeder, der krank ist, behindert ist. Und nicht jeder, der behindert ist, ist schwerbehindert. Dies gilt erst ab 50 Grad Behinderung; erst dann bekommt man den Ausweis.

  • 7
    22
    klapa
    01.09.2020

    Na, selbstverständlich, BuboBubo, kann man als freier Bürger in diesem Land zu allem, was einen persönlich betrifft, auch seine freie Meinung äußern, u. a. zu den von Ihnen angeführten Thema, ob die jemandem passt oder nicht.

    Und wenn er das nicht tut, ist es auch sein gutes Recht, hilft aber den Regierenden in ihrem Job, was ihm auch freisteht.

  • 25
    5
    harzruessler1911
    01.09.2020

    In Bezug auf den SB Ausweis scheint man das auch wieder zu sehen wie man will. Einmal reicht dieser, ein anderes Mal braucht man zusätzlich ein Attest.

    Ich selbst habe mit der Maskenpflicht (einkaufen, öffentliche Verkehrsmittel, Arztpraxen) kein Problem und halte mich daran, trotz eigener SB 100%,
    aber zum Glück nichts mit der Atmung.
    Deswegen schließe ich mich in dem Punkt Bubo an, dass das kurzzeitige Tragen nicht solch ein Problem sein sollte.
    Bei der aktuellen Diskussion, ums Dauertragen in Schulen z. B. sehe ich das anders. Dies empfinde ich als Zumutung.
    Was genau ist eigentlich ein Fischer Attest? Sind das diese Onlineatteste?
    Uns wurde auch schon Atteste (könne man gleich für die ganze Familie besorgen) angeboten, sag jetzt lieber nicht wo :) , fand ich schon sehr makaber.

    @mops soweit ich es verstehe, werden in der Hauptsache diese Fischeratteste in Zweifel gezogen.
    Hätte unsere Gesundheitspolitik gleich mal reagiert und dafür z. B. ein Formular(ähnlich wie Krankenschein, Kassenrezept oder KG Rezept) zu Verfügu gestellt oder festgelegt, dass das Attest auf eines der Formulare ausgestellt werden muss, wäre das Problem zumindest minimiert.
    Aber leider werden ja Atteste auf einem 08/15 weißen Blatt, meist nicht mal ein gescheiter Briefkopf, erstellt, so dass sich selbst ein echtes Attest von einem HA nicht von einem gefälschten unterscheiden ließe, da man nur wenig Equipment dafür benötigt und man unmöglich alle Stempel und Unterschriften der HA in Deutschland kennen kann.

    Aber mal so nebenbei im August selbst in der Gegend erlebt, als zwei Verkäuferinnen die Kühltruhen im Markt ohne Maske auffüllen, so daß ich erst befürchtete, ich bin schon wieder falsch dran und dort gäbe es keine Maskenpflicht (am Tag davor wurden wir ausgelacht, als wir ein Außenkaffee mit Maske betraten, in Bayern bis zu Tisch ja Pflicht). Es ist zum Teil schon schwierig besonders Bundesländer übergreifend, irgendwie macht man immer was verkehrt.

  • 12
    33
    mops0106
    01.09.2020

    Dass Ärzte auch Gefälligkeitsatteste ausstellen, ist mir bekannt.

    Aber Atteste in Zweifel zu ziehen und damit alle kranken Menschen unter Generalverdacht zu stellen, steht der Verkäuferin nicht zu.

    Ich bin vor kurzem ohne Maske nicht in ein großes Möbelhaus gelassen wurden, obwohl ich meinen Schwerbehindertenausweis gezeigt habe. Laut der sächsischen Verordnung muss man die Maske nicht tragen, wenn man einen Schwerbehindertenausweis oder ein Attest hat.

    Und "Schiss" vor dem Virus hatte ich auch vor Monaten nicht.

  • 45
    11
    BuboBubo
    01.09.2020

    Zum Beispiel http://berufsdiplom.com/arztliches-attest-kaufen/

    Und die Verkäuferin mit ihrer soliden forensischen Ausbildung erkennt sofort die Echtheit. Ohne Zweifel.

    Vor 1/2 Jahr, als alle noch Schiss vor dem Virus hatten und Klopapier hamsterten, hat man den Verkäuferinnen vom Fenster aus Beifall geklatscht.

    Jetzt pöbelt man sie voll. Weil man für eine halbe Stunde einen Mundschutz aufsetzen soll.

    Und wieder wird applaudiert.

    Es geht aufwärts.

  • 16
    42
    mops0106
    01.09.2020

    "Manche haben Fischer Atteste vorgezeigt, die sie vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes befreien. Doch die Echtheit solcher Atteste lässt sich vor Ort nicht überprüfen."

    Wer einen Schwerbeschädigtenausweis hat oder ein ärztliches Attest, ist von der Tragepflicht befreit. Wieso zweifelt Frau Fischer Atteste an? Dazu hat sie kein Recht.

  • 48
    16
    BuboBubo
    01.09.2020

    Ja, es gibt eben eine wachsende Anzahl Menschen, die sich eine eigene Meinung zur Straßenverkehrsordnung erlauben. Aber es sind noch zu wenige.

    Ja, es gibt eben eine wachsende Anzahl Menschen, die sich eine eigene Meinung zur Naturschutzverordnung erlauben. Aber es sind noch zu wenige.

    Ja, es gibt eben eine wachsende Anzahl Menschen, die sich eine eigene Meinung zum Kinderschutzgesetz erlauben. Aber es sind noch zu wenige.

    Ja, es gibt eben eine wachsende Anzahl Menschen, die sich eine eigene Meinung zu fremdem Eigentum erlauben. Aber es sind noch zu wenige.

    usw.

    Viel Spaß in Ihrer schönen neuen Welt. – Aber bitte nicht gleich nach der Polizei rufen, sollte es zuweilen unangenehm werden!

  • 9
    38
    klapa
    01.09.2020

    Es geht hier nicht einfach Recht, sondern um Meinung.

    Was der Einzelne tut, ist eine ganz andere Ebene.

  • 54
    24
    Saphir2000
    01.09.2020

    Woher nimmt der Einzelne das Recht, das Tragen eines Schutzes zu verweigern. Die Maske schadet keinem, hilft aber der Gesellschaft. Auch denen, die mit Leuten zur Demo gehen, die komisch Fahnen schwenken.

  • 25
    63
    klapa
    01.09.2020

    Ja, es gibt eben eine wachsende Anzahl von Menschen, die sich eine eigene Meinung zu staatlichen Anordnungen erlauben, wie auch die Berlindemos der Querdenker beweisen. Aber es sind noch zu wenige.

    Und das wird sich ändern!

  • 37
    29
    Saphir2000
    01.09.2020

    Diese Verweiger sollten in häusliche Quarantäne geschickt werden. Sie decken, dass sie selbst entscheiden können. Aber da sind sie auf dem Holzweg.