Mauerwerkssanierung auf der Burgruine wird fortgesetzt

Die Arbeiten in Elsterberg kommen voran. Mittlerweile steht auch fest, wie der Treppenanbau aussehen wird.

Elsterberg.

Für rund 405.000 Euro setzt die Firma Spaesa aus Roßwein die Mauerwerkssanierung auf der Burgruine in Elsterberg fort. Dies geschieht beidseitig im Mauerabschnitt zwischen dem Heimatturm und der Aussichtsplattform in die Stadt. Das beschloss der Bauausschuss in dieser Woche in seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

Offen ist noch die Vergabe des Gerüstbaues für diese Arbeiten. "Hierzu werden in der kommenden Woche die Bietergespräche geführt", erklärte Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP).

Wie bereits in den vorherigen Bauabschnitten wurde auch in besagten Mauerabschnitt von einer öffentlichen Ausschreibung abgesehen. Laut Bauroth sei darauf in Absprache mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der unteren Denkmalschutzbehörde des Vogtlandkreises verzichtet worden. "Wir haben dies freihändig vergeben", erklärte er. Prinzipiell soll damit erreicht werden, dass die Sicherung des Mauerwerkes in gleicher technologischer Art und Weise sowie mit den gleichen Baustoffen und statischen Sicherungsverfahren wie bisher fortgesetzt wird. "Damit soll der optische Gesamteindruck am Ende den gewünschten gleichartigen Effekt erzeugen", erklärte Bauroth. Er nutzte die Gelegenheit, noch kurz über den aktuellen Stand der Arbeiten am Elsterberger Wahrzeichen zu berichten. So stünde der Bereich zwischen den beiden Türmen vor dem Abschluss der Mauersanierung. Zum Anbau der Treppe am Turm mit dem Wasserwerk und der Bauernstube wollte der Mylauer Planer Thomas Schafferhans Gestaltungsvorschläge haben, berichtete Bauroth ebenso in der Sitzung. Diese soll nun als Holzverkleidung ausgebildet werden, wie beim Vorgängertreppenmodell - plädierten Stadtoberhaupt und Ausschuss gemeinsam.

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