Mehr kaputte Straßen in Limbach

Bürgermeister zeigt sich besorgt

Limbach.

Der Limbacher Bürgermeister Bernd Damisch (Freie Wähler) macht sich große Sorgen um den gegenwärtigen und künftigen Zustand der Gemeindestraßen: Viele Verkehrswege brauchen dringend eine Deckensanierung, um die Straßen nicht unnötig zu verschleißen. Doch dafür fehlt Geld.

Damisch sagt dazu: "Gleich nach der Wende haben wir mit Hilfe von Geldern aus dem Amt für ländliche Neuordnung alle Gemeindestraßen umfangreich erneuert. Aber das ist jetzt auch schon 25 Jahre her. Der Straßenbelag ist verschlissen. Nichts unternehmen bedeutet, aufzupassen, wie die Straßen nach und nach kaputt gehen." Die Gemeinde selbst verfügt über nur geringe eigene Einnahmen, da es im Ort keine Gewerbebetriebe gibt, die Steuern in höheren Beträgen abführen müssen. "Wir können immer nur kleine Brötchen backen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Finanzausstattung für den Straßenbau durch das Land für die kommenden Jahre völlig offen ist", so der Gemeindechef weiter.

Damisch befürchtet nun zudem, dass infolge der gegenwärtigen Corona-Krise kaum noch Geld für solche Werterhaltungen fließen. Für die Ortsteile Lauschgrün und Buchwald sieht die Situation ein bisschen besser aus. "Wir konnten in den zurückliegenden Jahren das Förderprogramm ,Brücken in die Zukunft' nutzen und haben in beiden Ortsteilen mehrere Straßen saniert", so der Bürgermeister. (sia)

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