Meist große Wohnungen nachgefragt

Wobau Syrau zieht Bilanz - Minus vergrößert sich

Rosenbach.

Die Vermietungen bei der Wohnungsbaugesellschaft Syrau (Wobau) sind leicht gestiegen, die Instandhaltungsmaßnahmen haben sich im Gegenzug erhöht. Diese 2018-er Jahresbilanz hat Wobau-Geschäftsführer Jens Anstatt in der jüngsten Rosenbacher Gemeinderatssitzung gezogen.

Neu gedeckt wurde im Vorjahr das Dach eines Wohnblocks, wobei die Hälfte der Investition über einen Versicherungsfall abgerechnet werden konnte, informierte Anstatt. Ein Parkplatz für die Mieter wurde ebenfalls saniert. Aufgrund verschiedener Reparaturarbeiten sei es nicht gelungen, ein ausgeglichenes Betriebsergebnis zu erzielen. "Wir stehen im Wettbewerb mit anderen Vermietern und müssen deshalb investieren", begründete Anstatt, dass das Wohnungsunternehmen im vergangenen Jahr tiefer in die roten Zahlen gerutscht ist.

Mehr und mehr würden Zwei-Zimmer-Wohnungen leer stehen, weil diese weniger nachgefragt seien. Größere Wohnungen, die man auch durch Zusammenlegung zweier kleiner erreicht, seien dagegen beliebt und fast alle vermietet. Bei dem Objekt in Rößnitz sollte man darüber nachdenken, es eventuell zu verkaufen, meinte der Geschäftsführer. Eine Sanierung dort sei unwirtschaftlich. Da die Wohnungsbaugesellschaft mit der Gemeinde Rosenbach nur einen Gesellschafter hat, vertreten durch den Bürgermeister, wurde der Jahresabschluss dem Gemeinderat vorgestellt. Mit dem aktuellen Jahresabschluss für 2018 weist die Bilanz der Wobau Syrau zum 1. Januar 2019 einen Fehlbetrag in Höhe von knapp 2,46 Millionen Euro aus. Im Vorjahr kam ein Minus von rund 212.000 Euro hinzu. (sim)

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