Missglückte Baumfäll-Aktion an der Pöhl: Chefin zahlt Strafe

Mariechen Bang, Chefin des Pöhl-Verbandes, ließ im Herbst ein fremdes Wäldchen abholzen. Der Eigentümer zeigte sie an. Der Streit ist jetzt vom Tisch. Es flossen mehrere tausend Euro.

1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    GrauerWolf
    15.06.2018

    GrauerWolf: Zeitgeist
    Einen Baum zu fällen, ist in dieser monetär geprägten Zeit einfacher den je, die so schmerzlich vermisste Baumschutzsatzung macht es möglich. Bäume bieten Lebensraum für viele Tierarten, gerade Kirschblüten sind besonders bei Bienen begehrt. Nicht zu vergessen, die Talsperre Pöhl ist Rückzugsort für viele Vogelarten und nicht weit vom Standort entfernt befindet sich eine SPA (Special Protection Area - Europäisches Vogelschutzgebiet). Die ablehnende Haltung der Anrainergemeinden gegen das geplante Naturschutzgebiet im Elstertal passt lückenlos in dieses Weltbild.
    Der Wert eines Baumes ist nicht mit Geld oder einem Strafmaß aufzuwiegen.
    Was nicht geplante Investitionen verteufeln soll. Wer mit offenen Augen rund um die Talsperre Pöhl unterwegs ist, vermisst sowohl durchgehend befahrbare Radwege, als auch durchgehend begehbare Wanderwege. Gestern kämpfte ich mich durch meterhohes Gras auf dem Wanderweg zwischen Herlasgrün und der Schloßhalbinsel. Naturverträgliche Naturbildung für Stadtkinder, schier undenkbar. Auf den Punkt gebracht, fehlt ein schlüssiges naturverträgliches Konzept für das Naturidyll Talsperre Pöhl.
    Meint Ihr Grauer Wolf



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