Mühltroff nur für Anlieger erreichbar

Autofahrer in Richtung Thüringen müssen derzeit um Mühltroff großräumige Umleitungen fahren. Nicht jeder hält sich dran.

Mühltroff.

Der Straßenbau in Mühltroff ist in vollem Gange. Diese Woche brachten die Bauarbeiter die zweite Deckschicht auf. Gebaut wird in den Sommerferien die B 282 in der Ortslage im Auftrag des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) in Dresden.

Der gegenwärtig erste Bauabschnitt betrifft die Ortsdurchfahrt Mühltroff auf rund einen Kilometer Länge, der Abschnitt erstreckt sich ab 65 Meter nach dem Bahnübergang Mühltroff bis vor den Abzweig Friedrich-August-Straße. Gebaut wird gegenwärtig erst einmal nur bis vor der Kreuzung Dr.-Schminke-Straße auf Höhe der Bäckerei. Ab dort ist die B 282 in Richtung Langenbach beziehungsweise auch nach Langenbuch frei. Für den Fernverkehr besteht eine Vollsperrung. Die Anlieger sind über Einschränkungen informiert. Die Gehwege sind nutzbar und nicht eingeschränkt.


In den Herbstferien soll dann der zweite Bauabschnitt der Fahrbahnerneuerung auf rund 1,4 Kilometern Länge in der Ortsdurchfahrt Mühltroff einschließlich dem Abzweig Friedrich-August-Straße bis zum Ortseingang Langenbach erfolgen.

Für beide Bauabschnitte wird der Verkehr weiträumig über die Staatsstraße S 316, Pausa, die Landesstraße L 1087, Zeulenroda, die Bundesstraße B 94 und Schleiz (in beiden Richtungen) geführt werden. Fahrzeuge mit wassergefährdender Ladung werden über die B 92, Elsterberg, Greiz und die Bundesstraße B 94 noch weiter umgeleitet. Doch immer wieder mal kommt es vor, berichten die Anwohner, dass sich trotz der ausgeschilderten Vollsperrung ein Lkw bis zur Baustelle "verirrt".

Die Fahrbahnerneuerung im ersten Bauabschnitt schlägt mit 450.000 Euro zu Buche, die Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt liegen bei 300.000 Euro, so die Auskunft vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Zuletzt war in den Jahren 2000 und 2001 an der Trasse im Auftrag des Lasuv gearbeitet worden.

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