Nach schwerem Unfall auf B 92: Plauen nimmt Kreuzung unter die Lupe

Am Freitag war ein Pkw mit einem Polizeiauto an der Ecke Friedens-/Engelstraße zusammengeprallt. Die Folgen: vier Schwerverletzte und 70.000 Euro Schaden. Die Stadt prüft, ob dort das Linksabbiegen weiter erlaubt sein soll.

Plauen.

Der schwere Unfall vom Freitagnachmittag, bei dem auf der B 92 an der Ecke Friedens- und Engelstraße ein Pkw mit einem Polizeiauto im Einsatz kollidierte, könnte verkehrsrechtliche Folgen haben. Weil der Auslöser des Crashs ein Fehler beim Linksabbiegen war, prüft die Stadtverwaltung nun, ob das an der Stelle weiterhin erlaubt bleiben soll. Einen sofortigen Handlungsbedarf sieht die Behörde aber nicht, so Anja Ullmann, Fachbereichsleiterin Sicherheit und Ordnung, auf Nachfrage.

"Das Verkehrsgeschehen in dem betreffenden Bereich wird in den kommenden Wochen zu unterschiedlichen Tageszeiten intensiv beobachtet und analysiert", erklärt Ullmann. Bei dem Unfall waren vier Personen schwer verletzt worden, darunter zwei Polizisten, die in dem Streifenwagen unter Blaulicht und Sirene mit einem weiteren Kollegen unterwegs zu einem Brand waren. Der Unfallverursacher nahm dem Einsatzfahrzeug die Vorfahrt. Anliegerin Steffi Kracht sagt, sie beobachte öfters waghalsige Verkehrsmanöver. Sie betreibt das nahe Bistro Hähnchengrill, in dessen Schaufensterscheibe eines der Unfallfahrzeuge am Freitag geschleudert wurde. Die stationären Blitzer an der Friedensbrücke würden Autofahrer nicht in jedem Fall abschrecken, so die Wirtin. Sowohl von der Engelstraße als auch der gegenüberliegenden Einmündung aus darf man jeweils nach links auf die vierspurige Bundesstraße auffahren. Will man als Kraftfahrer indes von der Richard-Hofmann-Straße oder aus Richtung Gustav-Adolf-Straße links auf die Friedensstraße abbiegen, wird man durch einen Rechts-Zwangspfeil daran gehindert.

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