Neuansiedlung in Elsterberg geplatzt

Das frühere Enka-Gelände in Elsterberg bleibt länger verwaist als erhofft. Ein potenzieller Investor für eine Industrie-Neuansiedlung hat jetzt einen Rückzieher gemacht.

Elsterberg. Auf dem früheren Enka-Gelände in Elsterberg wird sich vorerst kein neues Unternehmen ansiedeln. Ein potenzieller Investor für den Technologie- und Industriepark hat jetzt seine Interessensbekundung zurückgezogen. Wie Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) am Dienstagabend in der Elsterberger Finanzausschuss-Sitzung erklärte, sagte der potenzielle Interessent "ohne Begründung per E-Mail" ab.

Seit Monaten hatte Bauroth immer wieder von diesem Interessenten gesprochen und dass dieser Prüfungen des Areals veranlasst habe. Namen nannte Bauroth nicht. "Wir sollten nun als Stadt viel positiver nach außen hin auftreten", gibt der Bürgermeister das künftige Vorgehen in Sachen Vermarktung des Gelände vor. Inzwischen habe er zu diesem Thema mit der Landesdirektion gesprochen.

Erschwerend sei bei der Vermarktung, dass viele Industriezweige sich dort nicht ansiedeln dürfen. Als Beispiele nannte Bauroth die Bau- und Logistik-Branchen. (jst)

3Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Tauchsieder
    16.01.2020

    Im Grunde haben sie recht "Bubo.....". Nur war vorher dieses Areal auch nicht für die Ansiedlung von Gewerbe gefährdet. Die Schutzgebietsgrenze schließt diesen Standort aus, es hätte hier nie ein Problem bei einer Ansiedlung von Industrie/Gewerbe gegeben. Hier ist nur Unkenntnis der Grund allen Übels und die ist in der Verwaltung von Elsterberg zu suchen. Eins ist aber auch Fakt, in das derzeit ausgewiesene Schutzgebiet hinein wird aber auch nicht gebaut, oder erweitert werden können. Dieses sollte man dem Angler Bauroth und der Verwaltung auf ihre Fahne schreiben, den Zahn können sie sich ziehen lassen. Es ist zwar nicht schön, dass man diese Schutzgebiete nicht zu einem einheitlichen zusammen fassen kann, da Elsterberg und Jocketa hier aus nicht erklärlichen Gründen sich verweigern. Aber an den FFH-Gebietsgrenzen nördlich von Plauen wird sich daran nichts ändern.
    So etwas kommt dabei raus, wenn man wider besseren Wissens "regiert".

  • 3
    2
    BuboBubo
    15.01.2020

    Somit könnte die Elsterberger Stadtverwaltung auch ihren Widerstand gegen die Ausweisung des Naturschutzgebietes "Elstersteilhänge nördlich von Plauen" aufgeben.

  • 3
    2
    Tauchsieder
    15.01.2020

    War eigentlich zu erwarten, da wird sich auch so schnell daran nichts ändern.



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