Neue Spielgeräte locken an Albertplatz

Die Bahnhofstraße soll als Fußgängerzone weiter aufgewertet werden. Bürgermeister Levente Sárközy hat dazu weitere Ideen.

Plauen.

Für kleine Kinder sind die schon vor einiger Zeit zwischen Stresemannstraße und Postplatz installierten Spielgeräte ein magischer Anziehungspunkt. Eltern und Großeltern kommen kaum daran vorbei, ohne dass ihre Sprösslinge dort herumtollen. Seit gestern besteht nun auch im Bereich der Straßenbahnhaltestelle Am Albertplatz so eine Möglichkeit. Am Nachmittag haben Bürgermeister Levente Sárközy und verantwortliche Mitarbeiter der Stadtverwaltung die neue Anlage zur Nutzung freigegeben.

"Hier haben wir ein großes Stück geschafft", zeigte sich der Bürgermeister mit der für 160.000 Euro umgestalteten Fläche zufrieden. Die neue Rutsche, das Gerät zum Wippen und die Gummibälle sowie das Klettergerüst sind mit weichem Gummiboden drumherum ausgestattet, sodass sich Mädchen und Jungen beim Toben nicht so leicht verletzen können. Am Rande warten Sitzgelegenheiten. Neu gesetzte Sträucher umgeben das Areal. Das ist aber noch nicht alles.

"Wir haben auch die Bäume mit neuen Baumscheiben versehen", informierte Levente Sárközy. Oberhalb des Spielplatzes und auch unterhalb decken die durchlässigen Metallplatten den Wurzelbereich der Gehölze ab. Der zuvor festgetretene Boden wurde aufgelockert, damit Regenwasser besser an Wurzeln gelangen kann. Auf der anderen Seite der Straßenbahngleise, direkt vor der Volksbank Vogtland, ist im Herbst noch die Pflanzung eines Baum-Hasel vorgesehen.

"Wir wollen das fortsetzen", kündigte der Bürgermeister an. Sollten sich die Bäume mit den neuen Baumscheiben gut entwickeln, könne man weitere Exemplare weiter unten in der Fußgängerzone ebenso ausstatten. Ansonsten kämen diese Platten nur bei Neupflanzungen zum Einsatz. Das ist aber nicht das einzige, was sich im Bereich unterhalb des Albertplatzes noch ändern könnte.

Die große Pflasterfläche an der Einmündung der Stresemannstraße gefällt den Verantwortlichen der Stadtverwaltung nicht mehr: "Wir überlegen, was wir dort tun können", sagt Sárközy. Er stellt einen Gestaltungswettbewerb in Aussicht. Ein Brunnen wäre vielleicht vorstellbar, meinte er weiter.: "Wasser ist ein Element, das Menschen anzieht", zeigte er sich von der Wirkung überzeugt.

Noch ein Stück weiter unten vor dem Drogerie-Kaufhaus Müller befindet sich ein Blumenbeet, das so wie es jetzt ist, auch nicht bleiben soll: "Wir wollen das umgestalten, aber mittelfristig." Das heißt: nicht mehr in diesem oder im nächstem Jahr. Im nächsten Jahr werde man in Sachen Umgestaltung der Bahnhofstraße erst einmal Pause machen. Die Planungen gehen aber weiter. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität der 1986 eingerichteten Fußgängerzone weiter zu erhöhen.

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