Neuer Anlauf: Dorfmitte von Kauschwitz wird aufpoliert

Umbauarbeiten sollen 2019 beginnen - Derzeit noch zwei Hürden vorhanden

Kauschwitz.

Die Kostenkalkulation hat sich gegenüber vor zehn Jahren nicht verändert: Zirka 300.000 Euro will die Stadt Plauen für den Ausbau der Straßenkreuzung in der Dorfmitte von Kauschwitz ausgeben. Das mehrmals aus finanziellen Gründen verschobene Projekt steht für das kommende Jahr wieder im Plan. Darüber hat der Fachgebietsleiter Tiefbau der Stadtverwaltung, Steffen Ullmann, am Mittwochabend in der Kauschwitzer Ortschaftsratssitzung informiert.

Vorgesehen ist neben dem Straßenbau auch das Anlegen eines 2,50 Meter breiten Rad- und Fußweges an der Engstelle der Zwoschwitzer Straße nahe der Kreuzung mit der Syrauer und der Plauener Straße. Fußgänger müssen dort derzeit noch auf der Fahrbahn gehen.

Damit die Engstelle breiter werden kann, machte sich der Ankauf von Grund und Boden auf einer Seite der stark befahrenen Trasse nötig. Die Fahrbahn werde deshalb etwas weiter von den direkt am Verkehrsweg stehenden Häusern weg in die andere Richtung rutschen, erklärte Steffen Ullmann.

Für den neuen Gehsteig sehen die Planer ein Betonpflaster vor. Das Erscheinungsbild werde dem der bereits ausgebauten und sanierten Syrauer Straße gleichen, wurde in Aussicht gestellt. Die Zufahrten zu den Grundstücken bekommen Granitpflaster. Gebaut werden sollen die gesamte Kreuzung und die Zwoschwitzer Straße bis zur Syra.

Bis zum Baubeginn stehen aber noch zwei Hürden im Weg: Zum einen müssen die beantragten Fördergelder genehmigt werden und dann auch fließen. Zum anderen konnte der Fachgebietsleiter noch keinen genauen Zeitpunkt für den Baubeginn nennen. Denn der ist auch von den ganz in der Nähe an der Plamag stattfindenden Baumaßnahmen abhängig.

Dass 2019 gebaut werden soll und nicht erst 2020 und 2021, ist dem Einsatz der Ortsteilvertreter zu danken. Die hatten sich im Rathaus über die neuerliche Verschiebung beschwert. Hintergrund ist der Straßenbau an der Plamag. Wegen dieses Großprojektes hatte die Verwaltung den schon für 2018 angepeilten Kreuzungsausbau nach hinten verlegt. Jetzt hoffen die Kauschwitzer auf den Baubeginn im nächsten Jahr.

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