Ortsteile wollen bessere Anbindung

Auch Großfriesen nun ohne Sammeltaxi-Angebot

Großfriesen.

Neben dem Neundorfer Ortsvorsteher zeigt sich jetzt auch der Großfriesener Ortschaftsratsvorsitzende mit Angeboten des öffentlichen Personennahverkehrs in seinem Ortsteil unzufrieden. Wie Uwe Trillitzsch für Neundorf wünscht sich Wolf-Rüdiger Ruppin (CDU) für Großfriesen eine bessere Anbindung. "Mit Einführung der Buslinie 70 Plauen-Rodewisch fällt das Anruf-Sammeltaxi (AST) für Großfriesen weg", teilte er jetzt mit. Seit August vorigen Jahres gelte diese Regelung. Die Buslinie fahre ab Großfriesen von Montag bis Freitag von 5.04 bis 20.04 Uhr im Stundentakt. "Wenn danach noch jemand fahren will, gibt es keine Möglichkeit", macht er aufmerksam. Am Wochenende fahren die Busse von 9.34 bis 19.34 Uhr im Vier-Stundentakt in Richtung Plauen. Ähnlich seien die Ankunftszeiten aus Richtung Plauen. Samstags verkehren 11.34 und 17.34 Uhr zwei zusätzliche Busse.

Das Anrufsammeltaxi wurde zu wenig genutzt, informiert der Großfriesener weiter. Ein Grund sei der hohe Aufwand gewesen, eine zweite Fahrkarte kaufen zu müssen. Dazu kam die nötige Bestellung eines Wagens zur Endhaltestelle Reusa. "Durch das Plauener Taxiproblem in den Nachtstunden funktionierte dies in letzter Zeit nicht mehr zuverlässig", berichtet der Ortsvorsteher. "Eine bessere Anbindung nach Plauen in den späten Abendstunden wäre für die Großfriesener wünschenswert", sagt er.

In Neundorf fiel das AST am 1. Januar weg, weil der Taxiunternehmer den Vertrag gekündigt hatte. Die Neundorfer Ortschaftsräte suchen deshalb nach einem Ausgleich dafür. (pa)

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