Party-Volk feiert bei Livemusik

Eine bunte Mischung versprach der 24. Plauener Herbst. Von Freitag bis Sonntag lockte das Stadtfest zahlreiche Besucher in die Innenstadt.

Die Thüringer Party-Löwen "Biba & die Butzemänner" machten am Samstagabend auf dem Altmarkt ordentlich Alarm.

Von Thomas Voigt

Mit funkensprühenden Trennschleifern standen die "Handwerker" der Party-Show-Band "Biba & die Butzemänner" am Samstagabend auf der Altmarkt-Bühne. Damit huldigten die Thüringer den Rock-Pyromanen von "Rammstein". Dem bunt gemischten Party-Volk gefiel's. Unmittelbar vor der Rampe war ordentlich was los. Im Vergleich zum Auftakt des Stadtfestes am Abend zuvor war insgesamt mehr Publikum in der City unterwegs.

An gleicher Stelle hatten die Programm-Macher der "Initiative Plauen" am Freitag zu einer Schlager-Fete eingeladen. Wer sich vor der Bühne zum Zwecke der Verbreitung in den sozialen Netzwerken fotografieren ließ, durfte sich aufblasbare Klatsch-Stangen zum Feiern mitnehmen. Henriette Bauer ließ sich nicht lange bitten. Zusammen mit ihren Freundinnen wollte sie den Spaß nicht verpassen. Vor Ort verfolgten die Teenager den kecken Auftritt von Susann Hofmann aus Reuth. Zur Schlager- und Karaoke-Party packte sie unter anderem den kultigen "Farbfilm" von Nina Hagen aus.

Kurzzeitig gab es Störungen durch eine Gruppe junger Männer, die den Weisungen des Sicherheitsdienstes nicht folgten. Mehrmals mussten Personen daran gehindert werden, die Bühne zu erklimmen. Ganz konnte das nicht verhindert werden. Mit Unterstützung der Polizei wurde die Situation aber schnell wieder beruhigt.

Am anderen Ende des Stadtfestes - direkt vor dem Durchgang zum Rathaus-Lichthof - präsentierte sich die Plauener Nachwuchs-Band "Lyra & The Talking Heads". Mit einer Mischung aus Punk, Rock und Indie-Pop nutzten die Newcomer ihre Chance. "Eigentlich hatten wir nur eine Stunde eingeplant", so Bandmitglied Markus Fischer. Zu aller Überraschung gab es vom Veranstalter grünes Licht für ein Abend-Programm. "Uns hat es riesigen Spaß gemacht. Wir hoffen, noch mehr solche Auftritte zu bekommen."

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