Plauen: Schulschwänzer bereiten Sorgen

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Eine von der Stadtverwaltung initiierte Umfrage unter Schulleitern bringt große Probleme ans Tageslicht


Registrieren und weiterlesen

Lesen Sie einen Monat lang alle Inhalte auf freiepresse.de und im E-Paper. Sie müssen sich dazu nur kostenfrei und unverbindlich registrieren.


Sie sind bereits registriert? 

Das könnte Sie auch interessieren

66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    0
    gelöschter Nutzer
    15.08.2012

    jaja, die gute alte antiautoritäre erziehnung... mein kind muss sich entfalten können... und eines tages gibt es regeln an die sie sich halten müssen... überraschung..

    die lehrer mit etwas strengerem regiement werden dann och von den eltern dafür angegriffen... oh ja, wo sind denn die eltern? ah ja, ein gewisses klientel muss ja hartz4 tv schauen und hat da natürlich keine zeit sich um die ganzen malte-jonas und jaqueline-jessicas zu kümmern...

  • 1
    0
    gelöschter Nutzer
    05.07.2012

    Das ist nun einmal das System unseres Landes, Kinder dürfen nicht erzogen werden, sie dürfen machen was sie wollen und wenn Ältern und Lehrer durchgreifen werden diese angebrangert. Jahrtausende wurden Kinder zu Ehrlichkeit, Anstand, Höflichkeit, Achtung und Respekt vor Erwachsene erzogen und wieso ist das heute schlecht. Das Ergebnis dieser heutigen Erziehung kann man jeden Tag bei Jugendlichen sehen. Jeder Lehrer und Lehrausbilder kann einen nur leid tun.

  • 0
    2
    gelöschter Nutzer
    24.06.2012

    Tja, die Schulen fordern. Genau wie später die Unternehmen, die Vorgesetzten, Chefs. Wer das nicht begreift bleibt auf der Strecke.
    Mit Kuschelpädagigik wird man nicht auf die knallharten Bedingungen der Wirtschaft vorbereitet.
    Und: Die Schulen werden auch nicht um die lieben Kleinen herumgebaut.
    Schon vor 30 Jahren hat sich das gegen den Strom schwimmen NICHT ausgezahlt.

  • 1
    0
    gelöschter Nutzer
    22.06.2012

    Immer sind die Lehrer schuld?

    Typisch für diese Gesellschaft:

    Erst einmal die Fehler bei den Lehrern suchen und nicht bei sich selber - die Politiker leben es uns ja noch vor.

    In jeder Schule gibt es Elternsprechstunden und wer nicht kommt:

    DIE ELTERN!

    Dass so mancher Lehrer nur noch gestreßt ist, das kann man bei dem Mangel an Fachkräften und den zahlreichen Ausfällen durch Krankheit und sonstige "Abkommandierungen" durchaus nachvollziehen.

    Dass unsere Kinder "nur noch Druck" bekommen, das liegt nicht an den Lehrern, sondern an all jenen, die für dieses Dilemma verantwortlich sind:

    Den Schreibtischtätern, die weder von Pädagogik, noch von der Verwaltung überhaupt einen Schimmer von Ahnung haben.

    Letztendlich liegt es aber an jedem selber, wie er mit den Lehrern klar kommt.

    Wäre es nach den ersten Einschätzungen der Lehrer gegangen, würde meine Tochter nicht einmal den 10-ten-Klasse-Abschluss haben.

    Heute hat sie das ABI und, wenn alles gut geht, macht sie im nächsten jahr ihr Staatsexamen.

    Der Weg war auch steinig und wir waren auch mit vielen Entscheidungen nicht einverstanden, aber wir haben uns regelmäßig mit den Lehrern unterhalten und haben auch keine schulische Veranstaltung ausgelassen.

    Vielleicht lag es auch an unserer Tochter, dass es während der ganzen Zeit kaum Anlaß zur Kritik gab.

    Die Probleme, die es gab, die haben wir jedenfalls für alle Seiten akzeptabel beseitigt.

    WIE ES IN DEN WALD HINEIN SCHALLT, SO SCHALLT ES AUCH WIEDER HERAUS!

    Apropos Sorgen:

    Sorgen wurde unser Kind auch los und wenn nicht gleich beim Lehrer, dann eben bei uns und wir haben dann immer eine Möglichkeit gefunden, sachlich mit dem Lehrer zu reden.

    Wenn man natürlich gleich auf Kontra geht, dann macht auch ein Lehrer zu - menschlich verständlich!

  • 2
    2
    gelöschter Nutzer
    22.06.2012

    Immer wird es auf die Eltern, Gesellschaft usw. geschoben.

    Das viele Probleme durch die Lehrer entstehen mag keiner sehen.
    Da geht das Kind zu seiner Lehrerin, weil es seine Sorgen loswerden möchte und bekommt zu hören "Geh stiften".
    Da wird Ehrlichkeit mit sinnlosen Starfarbeiten bestraft, anstatt sich Problemen zu stellen und sachlich zu argumentieren.
    Die Kinder bekommen nur noch Druck und wehe man schwimmt gegen den Strom.

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    21.06.2012

    Tja, es ist nicht nur ein gesellschaftliches, sondern auch ein familiäres Problem.

    Wenn Eltern täglich meilenweit zur Arbeit fahren müssen, das Engagement in irgend einem "Verein" mehr zählt und das Geld die Welt regiert, dann bleibt die Familie eben auf der Strecke.

    Egoismus, Standesdünkel und immer besser draufsein als der Nachbar - auch das geht oft zu lasten der Familie.

    Ferner bekommen die lieben Kleinen alles in den Ar... gesteckt, damit sie entweder Ruhe geben oder gegenüber ihren Alterskameraden protzen können und "In" sind.

    ...und damit Papi und Mami dann ihre Ruhe haben, dann gibt es auch keine Regeln mehr und jeder macht Seins.

    Das fängt im Kindesalter an und hört dann nicht wieder auf.

    Hat man das Bildungs- und Erziehungssystem im Osten nach der Wende auch verteufelt, aber hier hatten wenigstens die Lehrer noch etwas zu sagen und das Verhältnis Elternhaus und Schule war nicht einseitig auf das Wohlwollen der Eltern gegenüber den Lehrern determiniert - schließlich gab es auch außerhalb der Schule ein Geben und Nehmen in der "Mangelwirtschaft".

    Das äußerste sich auch darin, dass viele Eltern auch die Lehrer und die Schulen weit mehr unterstützten, auch damit die Sprößlinge etwas davon hatten.

    ...und da rede ich nicht davon, dass sogar Eltern in die Partei eingetreten sind, nur damit der Sprößling, auch wenn er schlechte Leistungen hatte, zur Penne kam.

    Das waren Einzelfälle, die es heute auch noch gibt.

    Fakt war aber, dass Lehrer und Erzieher nocht etwas zu sagen hatten und die Eltern weitaus stärker in den schulischen Alltag einbezogen wurden.

    Wer sich dem aber nur mäßig hingegeben hatte, der wurde aber dafür auch sanktioniert.

    Heute rennen gerade die Eltern, die sich kaum um die schulischen Belange ihrer Sprößlinge kümmern gleich zum Verwaltungsgericht oder zur Polizei, wenn der Sprößling auffällig wird.

    Der Schule werden immer mehr die eigenen Versäumnisse in die Schuhe geschoben!

    Leider konnte ich das als Vorsitzender eines Schulfördervereins täglich miterleben, was sich so über vier Jahre an der GS meiner Tochter abspielte.
    Heute kann ich mit Stolz darauf zurückblicken, mein ABI in der DDR gemacht zu haben und meine Eltern waren auch keine strammen Genossen, sondern nur einfache Leute.
    Auch ohne die "Verarsche" zu Offiziersstudium hatte ich die Zugangsvoraussetzungen zur EOS erfüllt.
    Leider wurde aus dem versprochenen Studium zum KFZ-Ing. nix, weil ich nach 6 Jahren Dienstzeit den Offiziersberuf an den Nagel gehängt hatte und das weit vor der Wende, ohne mich zu wenden.

    Dafür sitze ich jetzt auf einem Bus und habe nach über 30 Jahren meinen Traumberuf endlich gefunden.