Plauen will Sportkomplex in Ostvorstadt

Ziel Nummer 2: Sanierung des Bads in Haselbrunn

An die Kemmler-Oberschule soll eine Turnhalle angebaut werden. Um dieses Projekt zu verwirklichen, hat der Stadtrat gestern beschlossen, sich um die Aufnahme in ein neues Förderprogramm des Bundes zu bewerben. Fließen die Mittel aus Berlin wie erhofft, will die Stadt außerdem in die Sportanlage Gerhard Bertram, einen Kunstrasenplatz auf einer Nebenanlage des Sportvereins 1. FC Wacker Plauen sowie einen Bolzplatz für alle Freizeitkicker investieren. Im Rathaus laufen diese Projekte unter dem Überbegriff "Sportkomplex Stadtgebiet Ostvorstadt". Ebenfalls auf der Wunschliste für das neue Förderprogramm: Sanierungsarbeiten im Freibad Haselbrunn.

"Ich muss allerdings gleich Wasser in den Wein gießen", dämpfte Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) die Hoffungen auf eine zügige Bautätigkeit an all diesen Orten. Das Förderprogramm umfasse für ganz Deutschland 100 Millionen Euro. Und 3000 Anträge von Städten und Gemeinden gebe es bereits. Da solle man sich darauf einstellen, dass nicht für alle Projekte sofort Geld aus Berlin fließe. Man müsse es aber zumindest versuchen. Immerhin übernehme der Bund bei allen Projekten die genehmigt werden, 90 Prozent der Kosten.

Der Oberbürgermeister geht außerdem davon aus, dass die 100Millionen vielleicht noch aufgestockt werden. "Wenn der Bund merkt, dass das Interesse der Kommunen sehr groß ist, wäre das durchaus möglich", so Oberdorfer. "Dann ist es für Plauen sehr wichtig, dass wir bereits in der ersten Runde dabeigewesen sind." (nie)

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