Plauener Hradschin hat berühmten Namensvetter

Auflösung Fotorätsel 1228: Zwei Straßen waren zu benennen. Eine davon führte einst zum Plauener Schloss.

Plauen.

Nur wenige Städte haben einen Hradschin. Natürlich keinen so berühmten wie in Prag, aber auch für die Plauener war er einst bedeutungsvoll, denn als Straße führt er hinauf zum damaligen Schloss.

Anfangs nannte sich das Flurstück zwischen der unteren Forststraße und dem Schloss "Rettschin", wie in Dilischs Stadtabbildung von 1629 und auf späteren Urkunden vermerkt ist. Auch als "Rhadschinstraße" steht die heutige Straßenzeile im Stadtplan von 1875. Das heutige Bild zeigt in der Reproduktion einer Ansichtskarte von 1912 diese Straße.

Im Vogtländischen Gesteinsgarten im Pfaffengut wird auch Tentakuliten-Schiefer gezeigt. Dieser zirka 390 Millionen Jahre alte Schiefer kommt auch an der Böschung am Hradschin vor. Eine Besonderheit gab es in den Nachkriegsjahren am Schlossberg - es wurden dort Maulbeerbäume für die Seidenraupenzucht angepflanzt. Einen weiteren Hradschin gibt es im Vogtland auch in Pausa.

Die Syrastraße ist der untere Teil der früheren Syrauer Landstraße hinaus zum Dorf Syrau, das sich dem Namen nach von "Siroune" - altsorbisch für Weide, Futter - ableitet. Der in unmittelbarer Nähe zur Syrastraße fließende Syra-Bach ist im Stadtgebiet in Rohre gefasst worden und verläuft bis zur Mündung unterirdisch. Etwa in Höhe der heutigen unteren Einfahrt des Parkhauses stand bis 1834 das Syrauer Tor.

Gewonnen hat Ursula Dziub aus Plauen- Sie erhält zwei Freikarten für Jazz & Swing mit Ulrich Tukur & Rhythm Boys am 8. Dezember, 19 Uhr, im Theater Bad Elster.

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