Plauener Liedernacht verbindet Generationen

Die lokale Musikszene hat sich am Samstagabend im Malzhaus zur 6. Plauener Liedernacht getroffen. Besucher erlebten einen Mix aus handgemachter Musik, Liedgut aus eigener Feder und Coverversionen.

Plauen.

Plauens Musikszene lebt. Am Samstag gab es im Malzhaus die sechste Auflage der Liedernacht. Obwohl der ehemalige "Cheforganisator" Matthias Oertel aus dem Projekt ausgestiegen ist, wurde am Konzept nicht gerüttelt: Besucher erlebten sechs Auftritte unterschiedlicher Stilrichtungen von Musikern aus Plauen und Umgebung. Traditionell dominierten handgemachte Musik, eigenen Kompositionen und Coverversionen.

Damit das noch relativ junge Pflänzchen in der Plauener Kulturlandschaft nicht eingeht, spannte sich im Vorfeld der Oberlosaer Manfred Dornis vor den Karren. Der 72-Jährige hat die Liedernacht mit auf den Weg gebracht. Auch diesmal griff der coole Rock-Opa in der Band "Sap Man and ETA" zur Gitarre. Auf der Bühne ging es sehr familiär zu. Enkeltochter Sabrina Singer stand als Sängerin wieder mit auf dem Podest. Thommy Meier von "MRB Live" und Sohn Erik - er ist Schlagzeuger der Gruppe "Anna and the Rocks" komplettierten das Quartett. Viel Zeit blieb den Musikern zur Vorbereitung auf ihren Auftritt nicht. Eine Probe musste ausreichen, war von ihnen zu erfahren.

Mit Titeln aus ihrem aktuellen Album "Ich hör meinen Blues" sorgte die "Re-In Blues-Band" für ein Stimmungshoch im gut gefüllten Keller. Viel Beifall bekam auch das Bandprojekt "Rockbrätl". Das Repertoire reichte von "Pink Floyd" bis "Led Zeppelin". Mit der Ballade "Als ich fortging" wurde auch der DDR-Rockband "Karussell" gehuldigt.

Nachdem das bekannte Plauener Duo Peter und Ralph die Liedernacht eröffnet hatte, stand Lara-Sophie aus Schöneck im Rampenlicht. Die 16-Jährige war das Küken der Liedernacht und schlug sich in der Kombination Klavier und Gesang wacker. Den Schlussakkord des Abends setzte "Mia Marré & Band". An der Seite der gebürtigen Schneebergerin zupfte und streichelte der Straßberger Andreas Gemeinhardt die Gitarre. "Schön, dass es mit der Liedernacht weitergeht", freute sich die inzwischen in Plauen lebende Sängerin. "Auf der Bühne zu spielen, ist immer noch die beste Probe." Die junge Frau findet es gut, dass es eine solche Plattform für Musiker aus Plauen und dem Umland gibt. Das Treffen mit den Musiker-Kollegen aus heimischen Gefilden mache die besondere Atmosphäre aus. Nicht nur sie hofft auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

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