Plauener sorgt für Bums im Glas

Gerry Hallbauers Gemüsepaste mit regionalen Zutaten gibt es nicht mehr nur im Plaste-Beutel. Sondern auch im Glas. Dazu hat er eine weitere Neuheit kreiert.

Plauen.

Gerry Hallbauer weiß, wie man bumst. Ob im Plastiktütchen per Brief oder im Glas per Karton. Seit wenigen Tagen verschickt er die Würzpaste namens Bums, in der viel frisches regionales Gemüse steckt, in der nachhaltigeren Verpackung. Weil seine Kunden sich das gewünscht haben, wie er sagt. Aber es gibt noch mehr Gründe, warum er sein geschmacksstarkes Produkt in Gläser aus Österreich packt.

"Plaste ist in Verruf geraten", erklärt der 29-Jährige. Außerdem sei es mitunter doch schwierig, die chemiefreie Alternative zu Brühpulver aus dem Beutel zu bekommen. Er selbst ist begeistert von der neuen Verpackung: "Die Gläser lassen sich besser saubermachen und man kommt gut mit einem Löffel rein und raus", sagt der Plauener, der Bums seit einem guten Jahr nebenberuflich herstellt. Außerdem seien sie leichter zu befüllen, sie könnten vakuumiert werden und die Paste sei so länger haltbar. Heißt für Hallbauer: Er kann mehr Bums auf einmal produzieren, länger und besser lagern. Doch warum kommen die Gläser ausgerechnet aus Österreich? "Der Anbieter hatte eben das beste Preis-Leistungs-Verhältnis", sagt Hallbauer.

Verschickt wird das vegane Bums im Glas als Sechserpack (29,90 Euro + Versand 4,90 Euro). Hallbauer hofft, dass sich Fans zusammenfinden, gemeinsam online bestellen und die Gläser aufteilen, um Kosten und Wege zu sparen. Falls das nicht klappt: Bums im Plastiktütchen gibt es trotzdem noch (Versand für sechsmal Paste im Beutel: 2,20 Euro).

Wer sechs Gläser ordert, bekommt gratis dazu, was als Neuheit solo 2,90 Euro kostet: das neue Bums-Buch. Dabei handelt es sich um ein Heft mit Rezepten, die der 29-Jährige selbst erprobt und zusammengestellt hat. Von Kaspressknödeln über Linsen-Bumsognese bis Bums-Gulasch. "Es sind vor allem vegetarische Rezepte", so der Familienvater. "Was ich selbst oft kochen oder was man gut mit Bums machen kann." Kalorienangaben zu den Rezepten hat er sich gespart: "Überbewertet", findet der Plauener. "Es muss einfach schmecken." Produziert hat das Büchlein die Plauener Agentur Vierland. "Alles regional", schmunzelt Hallbauer.

Fürs Frühjahr hat er bereits die nächsten Pläne: "Dann kommt Bums mit Asia-Aroma", verrät Hallbauer.www.bums-im-brief.de

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