Plauener Stahlbauer: Wechsel an der Spitze

Eines der wirtschaftlichen Aushängeschilder Plauens steht seit wenigen Tagen unter einer neuen Führung. Roland Schüttpelz ist zum Kaufmännischen Geschäftsführer der Plauen Stahl Technologie GmbH bestellt worden. Er tritt die Nachfolge von Peter Völkner an.

Plauen.

Eines der wirtschaftlichen Aushängeschilder Plauens steht seit wenigen Tagen unter einer neuen Führung. Mit Wirkung vom 2. Dezember ist Roland Schüttpelz zum Kaufmännischen Geschäftsführer der Plauen Stahl Technologie GmbH bestellt worden. Er tritt die Nachfolge von Peter Völkner an, der seine Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen beendet hat, wie es in einer an Geschäftspartner gerichteten Information des Unternehmens heißt. "An dieser Stelle möchten wir uns im Namen der gesamten Belegschaft bei Herrn Völkner für seinen Beitrag zur Weiterentwicklung der PST GmbH sowie die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken", erklären der Technische Geschäftsführer Gerald Eckersberg und Verwaltungsleiterin Monique Höfer.

Der Neue an der Spitze ist alles andere als ein Neuling. Roland Schüttpelz war seit Jahrzehnten in namhaften Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus tätig. Er arbeitete in Führungspositionen für die Otto Wolff AG, Thyssen Guss AG sowie Windkraftanlagen-Zulieferer SIAG. Auch mit dem seinerzeit kriselnden Plauener Stahlbau kreuzten sich seine Wege. Der Rheinländer war ab 2001 Vorstand Controlling und Finanzen bei der Lurgi Lentjes AG, zu der 2003 auch die Plauener gehörten. Bei der Rettung des Traditionsunternehmens soll er eine wichtige Rolle gespielt haben.

Selbstverständlich kenne er das Unternehmen, sagte Schüttpelz am Donnerstagabend zur "Freien Presse" und betonte: "Nach Plauen gehe ich nicht, um Feuerwehr zu spielen." Er werde mittel- oder langfristig für PST tätig sein und spricht von einem führenden Unternehmen der Stahlbaubranche auf einem umkämpften Markt. PST sei gut aufgestellt und "kein Sanierungsfall".

Das Ausscheiden von Peter Völkner wird unterdessen in Plauen bedauert. Völkner hatte sich vielfältig in der Stadt und für die Stadt engagiert. Unter anderem gehörte er zu den stärksten Förderern der Berufsakademie. Auch seine Verbindungen zu Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) nutzte er für Plauen und das Vogtland.

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