Rätsel führt zu Drachenhöhle

Auflösung Fotorätsel 1218: Zwei vogtländische Besonderheiten waren gesucht - offenbar eine ziemlich harte Rätselnuss.

Syrau.

Ungewöhnlich war vorige Woche die Fragestellung schon. Aus zwei Zahlen (487 NN und B 282) sowie einem grünen Ungeheuer namens Justus sollten die Rätselfreunde zwei vogtländische Besonderheiten ableiten. Die "487 NN" ist eine Höhe, auf der Vogtlands noch einzige Windmühle steht. Die "B 282" ist eine Bundesstraße, die von Mehltheuer kommend durch Syrau führt und an der Schöpsdrehe endet. Der grüne Drache Justus ist das Maskottchen der Syrauer Drachenhöhle. Schwer war's also nicht.

Diese Höhle ist ein Besucher-Magnet. Gleich beim Betreten zur unterirdischen Märchenwelt läuft man über eine dicke Glasscheibe, unter der ein großer Meißel ausgestellt ist. Das war im übertragenen Sinn der Schlüssel zu dieser Höhle, denn am 14. März 1928 ist dem Steinbruchmeister Ludwig Undeutsch plötzlich ein Meißel in eine Felsspalte geraten und verschwand in einem großen Loch. Sein Sohn seilte sich ab und sah im spärlichen Licht seiner Lampe diese heute bekannte Unterwelt. Schon sechs Monate später wurde die Höhle für Besucher freigegeben. Die zweite gesuchte vogtländische Besonderheit steht auf der Höhe 487 Meter über dem Meer, auch als NN bezeichnet. Diese Windmühle war bis 1929 voll in Betrieb, dann wurde sie 1982 zu einem technischen Museum ausgebaut und von 2008 bis 2010 restauriert. Ihre weithin sichtbaren Flügel sind neun Meter lang. Früher hatte es im Vogtland 31 Windmühlen gegeben.


Gewonnen hat Petra Rudorf aus Jößnitz. Sie kann sich über einen Buchpreis freuen. Das neue Rätsel erscheint am Samstag.

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