Rätsel um Militärtransport im Vogtland gelöst

Am Dienstag stand der Zug noch immer im Bahnhof des kleinen Ortes. Inzwischen ist klar, wo er herkommt und wo er hinwill.

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1717 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    3
    Freigeist14
    30.01.2021

    Falsch liegen grüne Daumen und Sie , Edelsachse@ Ich stellte die Frage nach dem Warum . Denn 1990 wurde versprochen und es für selbstverständlich angesehen , die NATO nicht über die Oder auszudehnen . Garantien ,auf die Gorbatschow und Schewardnadse bauten als sie ohne Rücksprache mit Moskau und der Generalität die Rechte der SMAD und Sowjetunion preisgaben ( Valentin Falin ) . Also wären Truppenbewegungen durch die Ex-DDR als Transitgebiet nach Osten auch nicht vorgesehen gewesen . Aus gutem Grund wird Gorbatschow von TV & Presse in D nicht mehr interviewt . Antworten , die man lieber nicht hören will ,wenn das Narrativ der NATO-Ausdehnung und neuen "Bedrohung" aufrecht erhalten werden soll .

  • 7
    3
    Edelsachse
    29.01.2021

    @freigeist14:
    Falsch! NATO-Truppen dürfen sich laut 2 plus 4 Vertrag auf dem Beitrittsgebiet befinden. Sie dürfen hier nur nicht dauerhaft stationiert werden. Deswegen werden die US-Truppen in Polen und die Jagdfliegerverbände im Baltikum turnusmässig ausgetauscht. So sind sie nicht dauerhaft stationiert. Ganz einfach.

  • 4
    2
    Zeitungss
    29.01.2021

    @Freigeist: Mir geht es nicht um Weltpolitik, dazu bin ich das Licht zu klein und ich kann es eh nicht beeinflussen. Es ging um den MT selbst, dieses Geschäft ist mir nicht unbekannt und deshalb meine Zeilen. Meine Meinung zu unseren "Beschützern" habe ich hier mit Sicherheit noch nicht geäußert. Ihre Zeilen kann ich durchaus verstehen, Einfluss haben wir beide nicht, leider. Fakt ist jedenfalls, wir werden sie heute und morgen nicht losbekommen, der Russe hat die Zeichen der Zeit erkannt, der Ami auch, allerdings mit anderen Hintergrund. Ich lasse das einmal so stehen.

  • 6
    6
    Freigeist14
    29.01.2021

    Zeitungss@ und dennoch kann man hinterfragen , was US-Militärgerät im Territorium des Beitrittsgebietes überhaupt verloren hat . Dieser Anblick galt 1990 als ausgeschlossen . Die Westgruppe der Sowjetischen Streitkräfte hat vor 27 Jahren Deutschland verlassen . Der vollständige Abzug der amerikanischen Truppen aus D steht nach wie vor aus . Auch wenn unverbesserliche Transatlantiker das naturgemäß anders sehen und das Lied von "Wir sind Helden " falsch interpretieren : "Gekommen um zu bleiben."

  • 4
    5
    Zeitungss
    29.01.2021

    Was erwarten hier einige Schreiber ??? Es war schon immer so, dass MT einer gewissen Geheimhaltung unterlagen, zu DR-Zeiten Ost war es besonders ausgeartet und man es nahm es einfach zur Kenntnis. Aus diesem Grund wird sich die DB auch zurückhalten, was auch immer der Grund für den Aufenthalt ist. Wenn nun hier gleich militärische Bündnisse durch die Kommentatoren hinterfragt oder gar neu geordnet werden, hat das mit dem Aufenthalt in Mehlteuer nichts zu tun. Es wird dazu auch keinen ARD-Brennpunkt geben. Ein Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben dieser Gemeinde scheint es schon zu sein, siehe Medien.

  • 3
    8
    Tauchsieder
    29.01.2021

    Was ihre Befindlichkeiten "saxon...." mit dem Zug in Mehltheuer zu tun haben wissen wahrscheinlich nur sie. Thema verfehlt, setzen Note 5.

  • 14
    3
    Dickkopf100
    28.01.2021

    Wen interessiert's? Die Bundesrepublik ist Teil der NATO. Die macht diverse Manöver-Kriegsspielchen um die Russen zu beeindrucken. Schon vor der Wende in der DDR lief das so ähnlich ab, nur in umgekehrter Richtung. Damals wagte allerdings keiner danach zu fragen... Heute machen die Leute deshalb große Augen, wenn sie mal einen Militärtransport sehen. Liegt wohl an der allgemeinen Langeweile, die seit dem Lockdown um sich greift.
    Die Militärtransporte werden wir wohl noch oft sehen, zumal Deutschland beim allgemeinen "Säbelrasseln" der NATO gegen Putins Russland mit einstimmt. Einfach traurig, denn mit dem Fall des Warschauer Paktes dachten wir alle, dass diese Dummheit ein Ende findet.
    Es gibt leider Dinge, die die Menschheit nicht lernen will (oder kann?).

  • 62
    11
    saxon1965
    27.01.2021

    Ich denke man würde sich sehr wundern, wenn über den Verbleib der BRD in der Nato, dem Abzug aller fremden Truppen (inkl. A-Bomben) in einer Volksabstimmung befunden würde.
    Wir brauchen keine Waffenbrüder, die mit "Säbeln" rasseln, sondern friedliche Koexistenz und dazu gehört, dass man endlich aufhört sich in die inneren Angelegenheiten fremder Staaten einzumischen. Dienlich wäre ein fairer Handel, denn kein Unternehmer (Staat) killt ohne Not seinen Kunden.
    Wenn die UNO nicht so ein "zahnloser Papiertieger" wäre, könnte dies längst gängige Praxis sein.
    Ach, ich vergas den Weltpolizisten USA, der sich ja weder an die UNO-Statuten noch an internationales Kriegsrecht zu halten braucht. Als Einzigster seit Jahrzehnten!
    Wenn die Russen ihre Interessen vertreten, ist das sanktionswürdig. Wenn die USA dies tun, dann bringt es den Ländern Demokratie und Frieden?
    Man sieht an Nord Steam 2 und dem amerikanischen Freckinggas "wohin der Hase läuft".

  • 27
    14
    Edelsachse
    27.01.2021

    Mein Gott! Da steht ein Zug mit gepanzerten Fahrzeugen ( keine Panzer!!!) auf dem Bahnhof rum. Ja und? Weil sonst in der kläglichen Provinz nichts passiert!

  • 15
    38
    Maresch
    27.01.2021

    @Manneth. Das sehen Polen, Balten usw. ganz anders, zumal die Mehrzahl der europäischen Staaten in der Nordatlantischen Allianz eine freiwillige Waffenbrüderschaft bilden.

  • 28
    24
    Gegs
    27.01.2021

    @ Freigeist:

    Und wenn es ernst wird, verteidigt und die Bundeswehr :).

  • 86
    46
    Freigeist14
    27.01.2021

    Was, Vilseck ist das Ziel ? Schade . Ich dachte ,der Zug fährt gleich nach Rotterdam zum Einschiffen über den Großen Teich , nach Hause . Endgültig . Nach 30 Jahren Ende der Nachkriegszeit und Alliierten-Status .

  • 88
    53
    manneth
    27.01.2021

    Ich kann nur sagen, Amis go home, Amerika is first ! Wir brauchen euch nicht in Europa!!! Bringt erst mal euren Staat wieder in Ordnung!!!!

  • 78
    38
    Lesemuffel
    27.01.2021

    In der souveränen BRD gelten "die Standards der us-amerikanischen Armee". Wir sind schon ganz schön lange und immer noch besetzt. Leider ist die aggressive Richtung von Deutschland aus wieder gen Ost.

  • 33
    16
    Zeitungss
    27.01.2021

    @RY: Möglicherweise sind es noch Rückkehrer von der damaligen Ostfront. Wenn diese Züge überall in der Landschaft so lange umherstehen, könnte man auf die Idee kommen. Angesichts der langen Zeit wurden sie inzwischen einer farblichen Behandlung unterzogen. Wer diese Zeilen für bare Münze nimmt, darf auch in rot.

  • 80
    20
    Tauchsieder
    27.01.2021

    Das muss man sich bloß mal vorstellen, steht doch tatsächlich ein Zug, beladen mit Militärfahrzeugen, einige Tage auf einem Bahnhof herum, Wahnsinn!
    In der Zwischenzeit sind wahrscheinlich mehrere Sack Reis in China umgekippt und es wurden etliche Fahrräder gestohlen.
    Vor etwa 30 Jahren ein ganz gewöhnlicher Anblick für die Plauener, aber auch für die Mehltheurer. Wurden doch am Ob. Bahnhof in Plauen die Panzer der ruhm- und siegreichen Sowjetarmee von Wagons der Deutschen Reichsbahn be- oder entladen. Anschließend fuhren sie, oder wurden an starken Stahlseilen gezerrt, übers Fuchsloch, Panzerstraße/Syratal zur Russenkaserne nach Neundorf. Ein ganz "normaler" Anblick.

  • 75
    10
    RebelYell
    27.01.2021

    Nunja, die Sachsen-Franken-Magistrale ist zwar nicht eingleisig, aber seit einiger Zeit gibt es ja häufiger derartige Transporte. Aufgeklärt wurde ja schon, dass es sich um turnusmäßige Verlegungen von NATO-Truppen handelt, da sich derartige Einheiten nicht länger als 6 Monate am Stück an der Ostflanke aufhalten dürfen, bevor sie ausgetauscht werden müssen.

    Unangenehm kann es indes schon sein, ein derartiges Arsenal vor der Haustür stehen zu haben, hoffen wir dass die Waffen nie zum Einsatz kommen werden.