Reservisten proben für Ernstfall

Bundeswehr kann im Katastrophenschutz helfen

Plauen.

Acht Reservisten der Bundeswehr haben in dieser Woche im Plauener Landratsamt für den Katastrophenschutz geübt. Die sechs Offiziere und zwei Unteroffiziere sind Teil des sogenannten Kreisverbindungskommandos Vogtlandkreis. Das ist ein Beraterteam aus Reservisten, die im Katastrophenfall die Kreisverwaltung zu möglicher Hilfe durch die Bundeswehr beraten, teilte das Landeskommando Sachsen der Bundeswehr gestern mit.

Leiter des Kreisverbindungskommandos ist Oberstleutnant Torsten Löwe. Er erklärt: "Zweimal jährlich treffen wir uns im Landratsamt, um für den Katastrophenfall zu üben." Der Kontakt sei wichtig, um die verantwortlichen Mitarbeiter des Landratsamtes zu kennen. Während der Übung bilden sich die Reservisten weiter und treffen sich mit anderen Katastrophenschutzkräften. Dazu gehören das Technische Hilfswerk, die Feuerwehr, die Polizei und das Deutsche Rote Kreuz sowie andere Einsatzkräfte. Löwe: "Die persönlichen Kontakte zwischen den Hilfskräften und zu sehen, welche Möglichkeiten der jeweils andere im Katastrophenfall hat, das ist besonders wichtig." Neben der Arbeit im Landratsamt gehörte auch ein Besuch des Sanitätsregiments Weißenfels und eine Gelände-Erkundung im Elster- und Triebverlauf zum Programm. (us)

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