Rettung für Plauener MAN-Werk: Thüringer Sonderfahrzeugbauer will Betrieb kaufen

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Der zu VW gehörende MAN-Konzern hatte angekündigt, sich vom Standort Plauen zu trennen. Wie die Firma nun mitteilte, hat sich die Unternehmensführung mit der Firma Binz Ambulance- und Umwelttechnik GmbH in Grundzügen über einen Verkauf der Betriebsstätte Plauen verständigt. Was das für die 150 Mitarbeiter in Plauen bedeutet.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    0
    Anonymous
    08.03.2021

    Ich schütte mal etwas Wasser in den Wein. In der Unternehmensleitung von Binz sitzt unter anderem Ulf Rittinghaus. Den kenne ich noch aus meiner Zeit bei der Sachsenring AG in Zwickau. Zusammen mit seinem Bruder führte er das traditionsreiche Unternehmen an die Börse, wurden hoch gelobt von unseren Politikern und scheiterte danach mit Pauken & Trompeten in Sachsens bis dahin schönsten Wirtschaftsskandal (alles im Netz nachzulesen). Da war von Parteistpenden über Bilanzfälschung bis Insolvenzverschleppung alles ein Thema. Aufgeklärt wurde der „Sachsensumpf“ wohl so ganz.Das könnte der Martin Dulig wissen, ganz so jung ist er ja nicht. Egal, Schwamm drüber.
    Ich hoffe für Plauen und Sachsen das es dieses mal ein Happy End geben wird.

  • 6
    1
    ChWtr
    08.03.2021

    Ja, dass stimmt - ein bewegtes Leben und das bis zum heutigen Tag mal aus positiver ostdeutscher Sicht und Situation. Denn der "Urstandort" in BW wurde vor ca. 2 Jahren aufgelöst.

    Und ist damit eine kleine Erfolgsgeschichte in umgekehrter Richtung - denn es gibt ja nicht so viele Beispiele davon.

  • 11
    1
    BuboBubo
    08.03.2021

    Endlich mal gute Nachrichten.

    Die Fa. BINZ hat zwar auch schon ein bewegtes Leben hinter sich, ist nun aber immerhin ein inhabergeführtes Unternehmen mit starken ostdeutschen Wurzeln und einer offenbar recht erfolgreichen Geschäftsführerin. Das verringert die Gefahr, dass das neue Familienmitglied als fünftes Rad am Wagen mitläuft und bei (nie zu vermeidenden) wirtschaftlichen Turbulenzen als erstes wieder abgestoßen wird. Man kann dem neuen Unternehmen nur mehr Erfolg wünschen, als MAN es tat.