Rittergut wird zum Dorfzentrum: Im Inneren geht es derzeit rund

Der Ausbau des Kauschwitzer Gebäudes schreitet voran. Der Ortschaftsrat machte sich am Mittwoch ein Bild von dem Projekt.

Kauschwitz.

Bis zum Rittergut- Advent am 15. Dezember will der Rittergutsverein die Räume im Steinhaus an der Zwoschwitzer Straße so weit wie möglich ausbauen. Vorgesehen sind neue Toiletten einschließlich eines Behinderten-WC, in dem sogar ein Liege- und Wickeltisch zur Verfügung stehen soll. Neuer Fußboden im Gewölbesaal wird die Besucher ebenso erfreuen wie eine ganz besondere Attraktion im Boden: Ein violett beleuchtete Brunnen, in dem man den Grundwasserspiegel unter dem Gebäude beobachten kann. Der Brunnen bekommt eine Panzerglasplatte als Abdeckung und kann dann begangen werden.

In den vergangenen Wochen ist in dem Steinhaus bereits einiges gemacht worden, wie Jens Scheunert von der Gemeinschaft am Mittwochabend bei einem Rundgang zu Beginn der Ortschaftsratssitzung berichtet hat. "Wir haben den Fußboden waagerecht gemacht", erklärte der Kauschwitzer. Denn bisher ging der leicht bergauf. Ein großes Stück Arbeit stehe in den verbleibenden Monaten bis Dezember aber noch vor den Vereinsmitgliedern und Mitstreitern aus dem Ort: "Die Platten müssen verlegt werden", machte er deutlich. Dazu sei Hilfe nötig, appellierte der Unternehmer an die Kauschwitzer, sich in den Abendstunden oder an Wochenenden an den Arbeiten zu beteiligen.

Im benachbarten und auch mit Rollstuhl zu erreichenden Raum befinden sich dann nach dem Ausbau die Toiletten. Die Abflussleitungen sind bereits verlegt. Auf der anderen Seite des Gewölbesaals wartet das Café auf seine Besucher. Oben im ersten Stock hat der Rittergutsverein eine neue Holztreppe hinauf zum Oberboden bauen lassen. Diese Treppe ist deutlich breiter als die alte Treppe am anderen Ende des Gebäudes. Jetzt sind also zwei Aufstiegsmöglichkeiten in diesen wunderbaren historischen Oberboden vorhanden, der immer wieder eine Augenweide ist.

Der Ortschaftsrat unterstützt die Arbeiten im Gut finanziell - auch den Einbau der neuen Treppe. Das Gut soll zu einer Art Dorfzentrum entwickelt werden. Eine ganze Reihe von Veranstaltungen findet dort bereits statt. Der Rittergut-Advent ist eine davon.

Die Ortsteilvertreter wollen im nächsten Jahr etwa 2300 Euro für den Zweck zur Verfügung stellen. Was die eingebaute neue Treppe kosten wird, steht noch nicht genau fest. Die Rechnung kommt erst noch, hieß es dazu in der Sitzung. Der Rat hat mit angespartem Geld aus den Vorjahren noch 11.700 Euro in diesem Jahr zur Verfügung, ließ Ortsvorsteher Ingo Eckardt wissen. Davon müsse die Treppe noch abgezogen werden.

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