Rodewischer fordern: Ampel nachts abschalten

Kreuzung Lengenfelder Straße/Spange: Amt hat Sicherheitsbedenken

Rodewisch.

Seit Dezember 2016 ist die Ampelkreuzung an der Einmündung der Querspange Rodewisch auf die Lengenfelder Straße in Betrieb, rollt der Verkehr nun direkt Richtung Eicher Spange und Treuen. Seitdem ärgern sich Anwohner, dass die Ampel auch nachts läuft, obwohl wesentlich weniger Fahrzeuge die Kreuzung passieren.

Mit dem Thema befasste sich der Rodewischer Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung. Gudrun Severin (SPD) fragte nach, warum eine Abschaltung nicht möglich sein soll: "An der Lindenstraße ist die Ampel doch nachts auch aus." Aus ihrer Sicht entstehen völlig unnötig zusätzlich Lärm und Abgase, vor allem wenn Lkw trotz freier Straße in der Nacht bei Rot anhalten müssen und wieder anfahren, anstatt einfach durchzurollen. Zumindest zwischen 23 und 4 Uhr reichten die Verkehrszeichen völlig aus.

Peter Seidel (CDU) war in der Sache bereits aktiv und hat an das Landratsamt geschrieben. Die Antwort fiel knapp aus: "Aus Sicherheitsgründen" könne man eine Nachtabschaltung nicht befürworten, teilte ihm die Verkehrsbehörde mit. Damit will man sich in Rodewisch jedoch nicht zufrieden geben: Sie werde das Thema erneut zur Sprache bringen, versprach Bürgermeisterin Kerstin Schöniger (CDU). Generell gibt es nach wie vor Unverständnis, dass im Zuge der neuen Verkehrsführung nicht gleich auf Kreisverkehre gesetzt wurde. Dann würde der Verkehr besser fließen und man könnte zudem Kosten für die Wartung sparen.

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