Rosenbach will 5500 Bäume setzen

Verjüngung des Waldes mit Laubbäumen geplant

Rosenbach.

Kein Gewinn ist mit Wald zu machen, für dieses Jahr muss die Gemeinde Rosenbach für ihren Wald einen Verlust von rund 1200 Euro einkalkulieren. "Vielleicht schaffen wir es, mit einer schwarzen Null rauszukommen", schürte Bürgermeister Michael Frisch in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates noch Hoffnung. Die Räte haben für den Forstwirtschaftsplan für die Gemeinde Rosenbach, der vom Staatsbetrieb Sachsenforst aufgestellt wurde, in der jüngsten Sitzung grünes Licht gegeben.

In ganz Sachsen weisen zehn Prozent der Waldflächen Schäden auf, so Frisch. "Das ist schon eine Hausnummer." Gründe seien insbesondere der Borkenkäferbefall und Sturmschäden. "Das ist auch in Rosenbach der Fall", so Frisch. Dieses Jahr stehe in der Gemeinde die Verjüngung des Waldes im Vordergrund. Rund 5500 Bäume sollen insbesondere zwischen Demeusel und Schönberg gepflanzt werden, alles Laubbäume wie Stieleiche, Rotbuche und Bergahorn. Dafür sind Kosten in Höhe von 14.350 Euro eingeplant. Einnahmen kommen aus Schadholzverkauf, Waldprämie und Fördermitteln. (sim)

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