Rote Lippen

Wer schön sein will ... muss gelegentlich die Augen zumachen. Wenn wir in einem straffen Marathon von sieben nebeneinander arbeitenden Profis grundiert, gepudert, geschminkt und frisiert werden, ist es auch mal ganz angenehm, sich für zehn Minuten in ihre erfahrenen Hände zu geben. Fast wie Wellness beim Friseurbesuch. Auch wenn es für die Maskenbildner alles andere als entspannend sein dürfte. Nur - woher wissen die, was genau sie mit uns anstellen sollen? "Die Vorlagen haben wir aus unseren Büchern", erklärt Chef-Maskenbildnerin Diana Rohde. Für "Love Me Tender" können sie allerdings ein bisschen freier arbeiten und müssen sich nicht sklavisch daran halten. Maskenbildnerin Doreen Kuhfs kennt sich gut damit aus, wie sich eine Frau in eine Rockabella verwandeln lässt: "Der Lidstrich ist typisch", sagt sie. "Auch die stärker betonten Augenbrauen." Außerdem unverzichtbar: rote Lippen. Was die Frisur betrifft, waren in den Fünfzigern hoch auf dem Kopf gebundene Pferdeschwänze angesagt. Auch Haarrollen galten als der letzte Schrei, Tollen waren extrem cool. Lockere Hochsteckfrisuren gehen aber genauso gut. Oder ein Tuch im Haar.

Wer sich also dem Thema anpassen will, hat jetzt schon mal ein paar Tipps. Für Männer, die den Rebellenlook hinkriegen wollen, gilt: Jeans, Lederjacke, Stiefel, weißes T-Shirt - und die Haare zur Tolle formen oder mit Gel nach hinten streichen. Und dann: Let's rock!

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...