Scharfe Polizei - lasche Polizei: Staatsdiener im Corona-Zwiespalt

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Der neue Polizeipräsident erwartet kommunikatives Vorgehen und Handeln mit Augenmaß. Doch bisher klappt das nicht immer.

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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Alcapone
    05.03.2021

    Der neue Vorleseservice ist gar nicht so schlecht. Besonders gefällt mit wie sie Software hier im Text den Satz im Dialekt vorliest: „Schrei mich net su a a h!“

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    KTreppil
    03.03.2021

    Grundsätzlich habe ich kein Problem, diese leidige Maske zu tragen, ist für mich das allerkleinste Übel. Ob es nun wirklich nützlich ist, sei dahin gestellt. Ich denke man sollte nicht zuviel in diese Maske hinein interpretieren und sich auf wesentlichere Probleme konzentrieren. Das gilt für mich für beide Seiten, die Privatperson auf der einen, die Polizei auf der anderen. Eine einzelne Person ohne Maske, die damit eigentlich niemand gefährdet, ist für mich eine andere Hausnummer als eine ganze Personengruppe (wie von kastenfrosch beobachtet) ohne Maske. Die Frage, ob die sich Polizei bei einer einzelnen Person besser durchsetzen kann, als bei Personengruppen, kommt zwangsläufig auf. Grundlage für dieses ganze unsägliche Gewese ist aber unsere Politik, die zwar ihre Hausaufgaben schlecht bis gar nicht erledigt, statt dessen immer mehr verworrene Verordnungen raus haut. Wahrscheinlich um vom eigentlichen Problem abzulenken. Die Polizei ist wie eh und je zwischen den Fronten.

  • 51
    42
    censor
    03.03.2021

    Viele Menschen haben gesundheitliche Probleme mit der Maske, denn es stellt eine Atembehinderung dar, durch mehrere Lagen Vlies oder Stoff atmen zu müssen.
    Menschen, die ohne oder mit falsch sitzender Maske "erwischt" werden, werden zT behandelt wie Straftäter, obwohl sie lediglich eine Ordnungswidrigkeit begehen.
    Das ist völlig überzogen, zumal die Maske von ihrer Nützlichkeit her sehr umstritten ist und vor einem Jahr noch Politik und Wissenschaft incl. WHO u RKI einig waren, dass Masken gegen Viren nicht schützen.

    Zurzeit wird jeder Mensch ohne Maske unabhängig von seinem Gesundheitszustand pauschal als potentieller Gefährder gesehen. Das halte ich für einen Verstoß gegen die grundgesetzlich verbriefte unantastbare Würde des Menschen.

    Auf dieser Basis Menschen polizeilichen Maßnahmen zu unterziehen, ist unverhältnismäßig, und ich hoffe, dass Gerichte das bald feststellen, denn die Maskenpflicht entwickelt sich zu einer dauerhaften staatlichen Übergriffigkeit.

  • 56
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    Kastenfrosch
    03.03.2021

    nnamhelyor: Was erwarten Sie? Dass die Polizei die Regeln *nicht* durchsetzt? So wie heute im Chemnitzer Bahnhofstunnel bei einer Kontrolle der Maskenpflicht: eine Gruppe Jugendlicher (die sich übrigens über Passanten mit Maske lustig gemacht haben), wurde ohne Masken von der Polizei gestoppt. Mehrere Unbeteiligte (mit Kinnschutz oder ganz ohne Maske) kamen hinzu und mahnten lautstark an, man könne Kindern doch nicht ihre "Freiheit" nehmen. Nach kurzem Wortgefecht durften alle gehen. Glauben Sie, einer davon nimmt die Maskenpflicht jetzt ernst?

  • 73
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    nnamhelyor
    03.03.2021

    Die Polizei hat durch ihr bisheriges Verhalten, sicherlich oft - aber nicht nur - als reiner Befehlsempfänger , bereits viel Vertrauen der Bevölkerung verloren! Aus dem einstigen Freund & Helfer ist zu oft ein "unmenschlicher" Diener des, momentan allzu übergriffigen, Staates geworden!