Schlägerei: Zehn Leute beschuldigt

Tatort war das Pfortengässchen im Juni

Plauen.

Nach einer Schlägerei am Pfortengässchen im Juni ermittelt die Staatsanwaltschaft Zwickau wegen Landfriedensbruchs gegen zehn Jugendliche. Die Jungen sind zwischen 14 und 17 Jahre alt und haben verschiedene Nationalitäten, so Ines Leonhardt, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Bei der Schlägerei war ein 13-Jähriger verletzt worden. Der Plauener hatte einen Stein abbekommen und wurde so sehr am Kopf verletzt, das er in der Klinik bleiben musste. Zwei Jugendgruppen waren damals an einem Samstagabend in Streit geraten. Bekannt ist bislang nur, dass sich einige Deutsche und etwa eine Handvoll Ausländer an einer Straßenbahnhaltestelle in der Südvorstadt trafen. Sie kannten sich. Der Streit begann bereits an dieser Haltestelle und setzte sich später im Stadtzentrum fort, so die Ermittler. Am Ende seien bis zu 40 Leute involviert gewesen, alles Jungs. Die zehn Beschuldigten sollen mit vereinten Kräften Gewalt gegen andere ausgeübt, die öffentliche Sicherheit gefährdet haben. (manu)

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