Scholasbach macht Sorgen

Bürgern stinkt's: Gewässer riecht nach Abwasser

Scholas.

Die Klärteiche und der Scholasbach sind bei einem Termin unter die Lupe genommen worden. Uwe Donath, Abteilungsleiter Abwasser beim Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland (Zwav), Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) und mehrere Bürger nahmen daran teil, teilt der Stadtchef mit.

Grund für den Ortstermin war eine Anregung von Einwohner Jörg Kätzel: Der Scholasbach soll ab der Einleitung des vorgeklärten Wassers ein totes Gewässer ein. Der Grund sei im Sommer grau, offenbar durch Besiedlung von Abwasserbakterien, und bei Niedrigwasser sei typischer Abwassergeruch wahrnehmbar. Oberhalb der Einleitstelle sollen vereinzelt Fische schwimmen.


Wie Bauroth informiert, seien die Teiche Ende der 1970er/Anfang der 1980er Jahre mit einem Emscher-Brunnen gebaut worden. Die Anlage sei nach Angaben des Zwav für 1000 Haushalte ausgelegt. Aktuell sind weniger als 400 Haushalte angeschlossen. Vor dem Bau habe es im Bach Edelkrebse und Bachforellen gegeben. Seit letztem Jahr gibt es Messungen durch den Zwav und Jörg Kätzel. Die Messwerte lägen alle im Toleranzbereich. Festgelegt wurden nun weitere Messungen und Beobachtungen. Der Bauausschuss der Stadt und die anwesenden Scholaser Bürger bekundeten gegenüber dem Zwav ein starkes Interesse an einer schnellen Erholung des betroffenen Gewässerabschnittes. (em)

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