Schüler ab morgen im Alpenurlaub

Lawinenwarnung: "Wir sind sehr gut informiert"

Plauen.

Die momentan noch bestehende Lawinengefahr in den österreichischen Alpen hat Auswirkung bis nach Plauen: Nachdem sechs Schüler aus dem sachsen-anhaltischen Halle am Mittwoch im Salzburger Land durch einen Abgang von Schneemassen in Bedrängnis geraten und zum Teil verschüttet worden waren, reagierte das Lessing-Gymnasium umgehend. Denn für 47 Schüler und vier Lehrer soll es morgen genau dorthin gehen - zum Gipfel Großvenediger.

Die Entscheidung, trotz Warnstufe 3 am traditionellen Skilager festzuhalten, habe man sich nicht leicht gemacht, so Schulleiter Frank-Maik Richter gestern auf Nachfrage von "Freie Presse". "Von der Polizei vor Ort wissen wir, dass die Situation von Tal zu Tal unterschiedlich ist." Problematische Hänge würden kontrolliert gesprengt, bedenkliche Pisten seien gesperrt. Die Straße seien gut befahrbar, im Hotel gebe es Strom, außerdem solle sich das Wetter weiterhin bessern. Nicht zuletzt existierten Verträge mit dem Hotel und dem Busunternehmen: Eltern würden auf den Kosten sitzen bleiben, so Richter. Seines Wissens nach reisten morgen zum Beispiel auch Schüler und Lehrer des Rodewischer Gymnasium und aus Berlin in Österreich an.

Gestern bereits wieder auf dem Weg von den Ostalpen nach Hause waren die Teilnehmer des mittlerweile 29. Skilagers des Plauener Diesterwegs-Gymnasiums. Laut Direktorin Petra Engelhardt sei der Aufenthalt in Bruck im Zillertal bestens verlaufen. (sasch)

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