Schulen: Reparaturen erfolgen in Schließzeit

Stadtverwaltung von Reichenbach lässt kleinere Arbeiten erledigen

Reichenbach.

Die Stadtverwaltung Reichenbach nutzt die Schließzeiten der Schulen und Kindertagesstätten infolge der Corona-Pandemie, um in den Einrichtungen Reparaturen und Sanierungsarbeiten ausführen zu lassen. Das hat Rathaus-Pressesprecherin Heike Keßler mitgeteilt. Beispielsweise werde derzeit in der Grundschule Mylau der Speiseraum saniert. Erneuert wird der Fußboden. Zudem erhalten die Wände einen Anstrich. Die Kosten für diese Arbeiten: etwa 7800 Euro.

Kleinere Arbeiten in den Einrichtungen werden durch die jeweiligen Objektmeister ausgeführt, so Keßler. So werden Desinfektionsspender angebracht, erfolgen Reparaturen an Mischbatterien und Wasserfiltern. Es werden defekte Waschbecken getauscht. Turnusmäßige Wartungen von Anlagen zur Brandmeldung und Rauchwarnung, zum Sonnenschutz, an Aufzügen und Brandschutztüren erfolgen ebenso wie die Intensivreinigung und das Desinfizieren aller Sportgeräte.

In der Kindertagesstätte "Gänseblümchen" im Ortsteil Rotschau wird die Außenanlage erneuert. Geplant ist der Bau eines Holzhauses für die Kleinsten sowie eines Tipis für die größeren "Gänseblümchenkinder". Mit dem Einbau der Unterbauten für die beiden Spielhäuser wird begonnen. Erneuert wird der Kies an Rutsch-, Schaukel- und Klettergeräten. Der Boden soll verbessert werden. Geplant ist, Beete und weitere Naschsträucher anzulegen. Der Garten erhält Rollrasen, sodass die Freiflächen schnellstmöglich wieder genutzt werden können. Außerdem wird das Fundament für ein Sonnensegel gesetzt. Ausführende Firma ist das Tiefbauunternehmen Martin Safferthal aus Brunn. Die Kosten sind mit etwa 18.000 Euro im städtischen Haushaltsplan eingestellt. Dazu kommen noch die Kosten für die Anschaffung der Spielhäuser.

In der Awo-Kindertagesstätte wird in etwa sechs bis acht Wochen der marode Holzzaun auf einer Länge von etwa 100 Metern durch einen grünen Stahlgitterzaun ersetzt. Der Termin hängt von der Lieferung des Zauns ab. Um die Kosten zu reduzieren, übernimmt der Träger der Einrichtung, die Awo Vogtland, den Rückbau sowie die Entsorgung des alten Zaunes. Die Firma Zaunbau Pöhler aus Langenbernsdorf erledigt die weiteren Arbeiten. Das soll etwa 12.000 Euro kosten. Es wird zudem die alte Toranlage erneuert.


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