Schulen im Vogtland wieder zu: "Sie wissen nicht, was sie den Kindern antun"

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Mit der Corona-Politik von Landrat Keil sind etliche Vogtländer nicht einverstanden. Jetzt startete eine Online-Petition.

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3535 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    0
    Icch
    02.03.2021

    Es ist einfach nur noch ein hin und Her versteht keiner mehr
    Kita und Schulen geschlossen wieder aber Friseure Fußpflege ect.auf muss man das verstehen ich denke nicht ...ab 8.märz wieder Lockerungen wahrscheinlich! Kontaktbeschränkung lockern und und und aber die Kids dürfen nicht in die Kita wo ist da der Sinn
    Hauptsache es bilden sich Menschen Massen vor den Testzentrumen mit der Hoffnung das keiner positiv ist ????
    Was macht man den wenn der vor dir positiv ist ???? Logik gibt es nimmer

  • 8
    7
    tbaukhage
    28.02.2021

    @KTreppil, @Oesil: Ich habe von Anfang zu denen hier gehört, die stets dafür plädiert haben, den Präsenzunterricht auf eine, im Sinne des Infektionsschutzes, behutsame und unaufgeregte Weise fortzuführen. Für mich wäre vorläufig die Halbierung der Klassen und 14tägiger Wechsel das Mittel der Wahl. In Abschlussklassen gern auch die Konzentration des Unterrichts auf prüfungsrelevante Fächer. Im Übrigen weiß ich, wie viel Mühe und Hirnschmalz sich die Schulen bei der Erstellung und Umsetzung ihrer Hygienepläne gemacht haben.

    Es wäre "nett", wenn meine Kommentare in diesem Sinne wahrgenommen werden - DANKE!

  • 10
    3
    KTreppil
    28.02.2021

    Westifan, es wäre schon interessant, wenn Eltern mit einer solchen Klage ein Exempel statuieren würden...
    Aber die meisten Eltern haben genug damit zu tun, ihren Alltag mit all diesen Widrigkeiten zu bewältigen. Da bleibt wenig Spielraum sich mit rechtlichen Fragen auseinander zu setzen, nicht zuletzt auch aus finanziellen Gründen. Eltern und Kinder haben keine Gewerkschaften, die vielleicht Sammelklagen erheben könnten. Bildungsfernen Eltern ist es eh egal. Die GEW setzt sich nur für die Lehrer ein, wo nicht wenige pro weitere Schulschließung argumentieren. Kinder hatten noch nie eine richtige Lobby. Jetzt ist das besonders prekär.
    Fällt doch auch irgendwie auf, selbst im 'Hochinzidenzvogtland' warnt kein Friseur vorm Öffnen der Salons. Alle Friseure, auch dort, sind froh öffnen zu 'dürfen. Bei den Schulen hört man von Seiten der Lehrer und der Vertreter der Lehrer viele Warnungen, Bedenken. Das sich Lehrer wieder auf ihre Schüler freuen liest man nicht so oft. Woran liegt das wohl?

  • 16
    3
    Westiefan
    28.02.2021

    Ich frage mich, ob unser Landrat überhaupt hier in der FP die Diskussionen liest und vielleicht Schlüsse daraus zieht. Na ja, wohl eher nicht.

    Aber noch eine andere Frage stellt sich mir. Es gibt doch ein Recht auf Bildung und es gibt Kinderrechte, auch dort ist das Recht auf Bildung verankert. Vielleicht sollten Eltern mal klagen und die Rechte ihrer Kinder auf diese Art und Weise durchsetzen.

  • 20
    2
    Icch
    28.02.2021

    Na Hauptsache die Frisure dürfen Aufmachen ???? das ist auf jeden Fall in der pandemie ganz wichtig ????

    Aber wie wir Eltern damit wieder Mal umgehen sollen ist egal alles wieder umplanen ect.

    Man kann sich nur noch am Kopf greifen

  • 23
    3
    oesil
    28.02.2021

    @tbaukhage

    Sie als Pädagogin müssten doch genau wissen, was mit Kindern und Jugendlichen in der Isolation geschieht !

    Aber scheinbar ist Ihnen die Sache Eindämmung wichtiger.

    ich weis jedenfalls eins: das Virus wird eines Tages bekämpft sein, aber die Schäden bei diesen Generationen werden bleiben oder schlimmer.

    Armes Deutschland

  • 15
    2
    KTreppil
    28.02.2021

    tbaukhage und alle anderen, die Schulschließung zumindest ansatzweise weiter befürworten: NEIN, auch wenn die eine oder andere Studie dafür spricht, NEIN so kann es trotzdem nicht mehr weitergehen. Weder auf und zu wie im Vogtland noch ganz zu lassen. Es müssen nun endlich Lösungen erarbeitet sein, um Präsenz- bzw Wechselunterricht unterricht möglich zu machen. Was haben die Verantwortlichen im Kultus denn seit 14.12.20 gemacht, ich las mal, dass sie fieberhaft Lösungen erarbeiten um den Schulbeginn am 11.1.21 zu ermöglichen?!
    Ich habe auch gestern in FP gelesen, dass Experten von einem Anstieg der Inzidenz mit oder ohne Lockerungen ausgehen, ohne Lockerungen erwartet man im April eine 100er Inz.
    Daraus kann jeder seine Schlüsse ziehen... Z.B. schlimmsten Falls Lockdown und Schulschließung open End? Manchmal kommt es mir so vor, als hätte sich mancher ganz gut eingerichtet mit Lockdown und Schulschließung, will es gar nicht mehr anders? Es muss aber schnellstmöglich anders werden!!!

  • 13
    2
    OlafF
    28.02.2021

    Auch ohne Studie dürfte klar sein, durch Verbot des Straßenverkehrs verringert sich die Anzahl von Verkehrsunfällen und durch Schließung der Wirtschaft vermindert sich die Anzahl der Arbeits-und Wegeunfälle.
    Fazit: Die Kunst ist die Abwendung einer akuten Gefährdung von Risikopersonen von den Risiken der Gesamtbevölkerung zu unterscheiden.Diese Risiken sind nicht unwesentlich und betreffen auch:
    Folgen von sozialer Verwahrlosung, Arbeitslosigkeit, gestörter Lieferketten, verminderten Bildungschancen, , häuslicher Gewalt, Verteuerung von Grundnahrungsmitteln, verminderter Krankheitsprophylaxe, Einschränkungen der medizinischen Versorgung z.B. bei der Hilfe gegen Tuberkulose oder Malaria.
    Dies muss man nicht unbedingt auf uns wohlstandsverwöhnte Mitteleuropäer, sondern weltweit betrachten.

  • 2
    19
    ralf66
    28.02.2021

    Der hier im Artikel zitierte Schulbusfahrer hat ja teilweise recht ewig von zu Hause lernen wird nichts und ist auch nichts aber die leuchtenden Augen der Schüler die er vor seinem Schulbus sah kamen nicht alleine davon, weil die lieben Kinderchen wieder zusammen lieb und brav lernen wollen oder die Schule außerordentlich lieben, die wollen auch wie gewöhnlich eben nicht lieb und brav zusammen den unterschiedlichsten Blödsinn in der Schule abdrücken der sich so zu Hause nicht anstellen lässt und wo oftmals einiger finanzieller Schaden entsteht.

  • 10
    1
    wschmidt
    27.02.2021

    @tbaukhage:
    ... dieser Aussage der Studie will (hoffentlich) niemand widersprechen ... und wenn man die Verringerung der Mobilität als einzigstes Mittel zur Bekämpfung dieser Pandemie ansieht, ist auch die Schlussfolgerung "alternativlos" ... aber darüber, ob die Verringerung der Mobilität das geeignetste Mittel oder sogar das einzige Mittel dafür ist, sagt diese Studie nicht das geringste aus ...
    ... und über die Folgen des Homeschoolings für die heutige Schülergeneration existieren "leider" noch keine Studien ...
    ... also ... bitte Maßnahmen für den besonderen Schutz der älteren Generation und für das Lernen (bzw. die Entwicklung) der jüngeren Generation ... und nicht zu Lasten einer Generation ...

  • 12
    24
    tbaukhage
    27.02.2021

    @oesil: Aus einer Studie der ETH Zürich: "Schulschließungen verminderten die Mobilität und führten damit zu einer Verringerung der Covid-19-Erkrankungen, erläuterte der ETH-Forscher Stefan Feuerriegel. Für die Studie wurden mit Hilfe von Telekommunikationsdaten 1,5 Milliarden Bewegungen ausgewertet. ... "Unsere Analyse belegt, dass Schulschließungen ein Mittel sind, die Verbreitung zu verlangsamen, indem sie die Mobilität verringern", sagte Feuerriegel."

  • 13
    15
    BuboBubo
    27.02.2021

    @censor: Danke für das Opfer. Die genannte Quelle findet man tatsächlich mit wenigen Mausklicks, ich hatte jedoch die Hoffnung auf tatsächlich relevante neue Informationen. Schade.

    Warum die Wuhan-Studie nicht relevant ist, wird schon beim Lesen des Abstracts klar: Am 08.04.2020 wurde in Wuhan der strenge Lockdown vom 23.01. aufgehoben. Am 14.05., also 5 Wochen später, wurde mit den Tests begonnen. Von 9.899.828 Probanden war bei 300 Personen der PCR-Test positiv. Keiner der fast 10 Mio Probanden hatte Symptome. Außerdem wurden 107 von 34.424 genesenen Patienten erneut positiv getestet, ebenfalls ohne Symptome.
    Dass die 300 (möglicherweise falsch) positiv Getesteten im Studienzeitraum niemand weiter infizierten, ist kein Indiz dafür, dass asymptomatisch Infizierte generell niemanden anstecken können - das betonen die Autoren der Studie selbst.

    Ziel der Studie war übrigens der Nachweis, dass ein strenger Lockdown die Epidemie effektiv stoppen kann.

  • 38
    10
    Deluxe
    27.02.2021

    @GPZ
    Ich finde es infam, dreist und absolut unmöglich, daß Sie hier ein solches Horrorbild der Gesellschaft zeichnen, wo in die Schule gehende Kinder quasi verantwortlich für den Tod von Risikogruppen gemacht werden.

    Sind Schüler jetzt Mörder und schuld am Tod älterer Menschen? Was geht in Ihnen vor, solche Thesen aufzustellen?

    Ich bin fassungslos!!!

  • 21
    12
    censor
    27.02.2021

    @Bubo und neuhier:

    Hier die gewünschten Quellen:
    https://www.aerzteblatt.de/studieren/forum/138997

    Originalstudie: https://www.nature.com/articles/s41467-020-19802-w

    Diese Ergebnisse hätten Sie mit ein paar Mausklicks auch selbst finden können.
    Ich opfere für Sie meinen letzten Kommentar für heute.
    Wie bin ich mit Ihnen?

    @neuhier: Dr. Maria v. Kerkhove sagte bereits im Mai 2020, asymptomatische Probanden seien mit hoher Wahrscheinlichkeit kaum infektiös. Einen Tag später relativierte sie aber ihre Aussage, warum auch immer.

    Fakt ist, dass die Vermutung, auch ohne Symptome können man ansteckend sein, auf eine Chinesin zurück geht, die als Erste 2020 das Virus nach Deutschland (München) einschleppte und in einer Firma verbreitete. Sie hatte scheinbar keine Symptome. Später stellte sich aber heraus, dass sie diese mit Medikamenten unterdrückt hatte. Das Märchen vom asymptomatischen Verbreiter hält sich dennoch hartnäckig.

  • 19
    17
    neuhier
    27.02.2021

    Tja. Census,.das was Sie hier behaupten, stimmt aber nun mal nicht. Lässt sich hier ausführlich nachlesen:

    https://www.statnews.com/2020/06/09/who-comments-asymptomatic-spread-covid-19/

  • 16
    19
    BuboBubo
    27.02.2021

    @censor: "Die WHO veröffentlichte bereits vor Monaten eine chines. Studie ..."

    Welche? Es wäre doch wirklich mal interessant, wenn man dies zur Kenntnis nehmen könnte.

  • 31
    12
    oesil
    27.02.2021

    Für alle die Schul- und Kitaschließungen befürworten, sollten sich eventuell einmal mit diesem Beitrag beschäftigen.

    https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/essener-kinderarzt-schreibt-brandbrief-an-ob-kufen-100.html

    Leute, Kinder sind unsere Zukunft !!!!!!!

  • 10
    16
    SteffenArlt
    27.02.2021

    Kleine Berichtigung Herr Riedel: Die AfD-Fraktion hat diese Forderung natürlich DIREKT an den Landrat gestellt und danach die FP darüber informiert. Und ja, wir haben das im Nachgang gemacht, weil wir a) davon ausgegangen sind, dass es zu diesem Zeitpunkt eine Ankündigung war und b) wir erst möglichst viele Informationen haben wollen, bevor wir handeln. Die haben wir uns geholt und auch in der PM bekannt gemacht.

  • 54
    29
    censor
    27.02.2021

    "Man müsse bei den Kindern aber beachten, dass sie auch ohne Symptome infiziert sein könnten und so das Virus verbreiten". Und genau das ist der große, aber verhängnisvolle Irrtum.

    Die WHO veröffentlichte bereits vor Monaten eine chines. Studie mit 10 Mio. Probanden, die nachgewiesen hat, dass symptomlos positiv Getestete niemanden anstecken können. Die Viruslast ist, wenn überhaupt vorhanden, einfach zu gering.

    Warum nimmt man das bei uns nicht endlich zur Kenntnis?

    Aus meiner Sicht artet die gesamte Coronapolitik immer mehr zum Alarmismus und Aktionismus aus. Man reagiert wie ein klassischer Hypochonder immer sensibler auf kleinste Veränderungen und verliert so das große Ganze völlig aus dem Blickwinkel.

    Die Pandemie wird lt. neuester WHO-Prognose womöglich alsbald ihrem Ende zugehen (ob mit oder ohne Lockdown) - aber unsere Politiker befinden sich wie in einer Zwangshandlung. Hier ist ein dringendes Umdenken erforderlich.

  • 46
    11
    Westiefan
    27.02.2021

    Viel wichtiger als alle Tests, die eh nur eine Momentaufnahme sind, oder man testet sich täglich, wären Impfungen. Aber solange das kaum bundesweit klappt, geschweige denn im Vogtland, wird sich wohl nichts ändern. Herr Lenk sollte sich lieber einmal Gedanken darüber machen, dass es mehr Impfzentren geben muss als das unerreichbare in Eich. Und das würde letztendlich auch den Kindern zugute kommen.

  • 50
    9
    998586
    27.02.2021

    Hauptsache die Kita-Gebühren wurden heute im voller höhe abgebucht! Obwohl wir seit fast drei Monaten unser Kind nicht in die Kita geben durften und wir wegen Corona bzw. wegen der Kita-Schließung und der Betreuung der Kinder zu Hause Verdiensteinbußen haben!

  • 46
    51
    tbaukhage
    27.02.2021

    @Echo1: Und wenn garnicht getestet wird, gibt's auch keine Inzidenz und das Virus ist besiegt. Schöne einfache AfD-Welt.

  • 55
    18
    chemnitzmischa
    27.02.2021

    Den Tod älterer Menschen gegen den kita- und Schulbesuch abzuwägen, ist wohl nicht der richtige Ansatz. Meine Mutter (97) würde z.B. lieber ihre Urenkel noch mal sehen, als 100 Jahre alt werden und dann allein sterben. Aber an Corona zu ersticken - vor so einem Tod hat sie große Angst.

    Aber jetzt hat sie endlich einen Impftermin - und das ist auch der richtige Weg: die Aalten schützen, die Infektionsausbreitung durch bewusste und vernünftige Einhaltung der Hygieneregeln verhindern, aber Kinder und Eltern nicht im Regen stehen lassen und so viel Grundrechte wie möglich aufrecht erhalten.

    DIe Schuö- und Kita-Öffnungen bei niedrigeren Inzidenzen sind richtig und notwendig. Aber wenn sich zeigt, dass das Erkrankungsgeschehen wieder so kräftig ansteigt, wie im Vogtland, muss es auch den Weg zurück zu strengeren Regeln geben. Flexible Reaktion ist nun mal leider die einzige Möglichkeit des Vorgehens , solange man die Auswirkungen von Öffnungen nicht genau vorhersagen kann.

  • 38
    4
    Alcapone
    27.02.2021

    @schachti, also bei uns sind 3x450 angekommen (300 und 150). Im Übrigen ich wollte und brauche das Geld nicht und hätte lieber in ne solide Infrakstrukur investiert gesehen.

  • 48
    15
    schachti
    27.02.2021

    Pixelghost und GPZ haben sicherlich keine Kinder, sonst würden sie anders argumentieren. Man sollte sich zurückhalten ,wenn man was gegen Kinder hat.Was Pixelghost gestern hier schon für Kommentare vom Stapel gelassen hat,war ja teilweise schon Kinderfeindlich. Und Alcapone, es gab keine 450 € pro Kind, sondern 150 €.

  • 61
    11
    wschmidt
    27.02.2021

    @GPZ:
    Ich würde Ihnen sogar zustimmen, dass die verstorbene Großmutter schlimmer ist als die Kinder, die nichts lernen.
    Aber ich glaube nicht, dass es (audf Dauer) richtig ist, die Schäden gegenüber zu stellen. Das ist aus meiner Sicht eines der Grundübel solcher Diskussionen.
    Die Antwort muss lauten: "Keine verstorbene Großmutter ... und ... lernende Kinder!".
    Dafür, dass das möglich wird, hat "die Politik" keine (geeigneten) Maßnahmen ergriffen. Dafür sind auch keine "Maskeschiefträger" oder "Freundetreffer" (oder sonstige vorgeschobene Gründe) verantwortlich. Das Spiel "Haltet den Dieb!" kennen ich auch.
    Und ... ja, ich halte mich an die Kontakbeschränkungen und trage Maske ...

  • 18
    55
    Pixelghost
    27.02.2021

    @GPZ, seit Monaten mein Reden.

  • 72
    18
    Kiki
    27.02.2021

    @GPZ: wissen Sie, was die Urgroßeltern (alle über 80) zu ihren Urenkeln sagen: dass sie sowieso sterben müssen, aber lieber die letzte Zeit mit ihren Urenkeln verbringen möchten, statt alleine zu sterben. Die Zeit, die sich auf dieser Welt noch haben, sinnvoll nutzen.

    Wir halten uns seit nunmehr 1 Jahr an alle Maßnahmen, aber dieses hin und her hält kein Kind mehr durch, psychisch wie auf Bildungsebene, kann man aber sicherlich nicht nachempfinden, wenn man keine Kinder hat, haben Sie welche?

  • 59
    12
    Alcapone
    27.02.2021

    1. Eltern wissen sehr wohl zu schätzen, dass ihre Kinder in die Schule, Kita gehen können. Ihnen zu unterstellen, sie verhalten sich nun besonders verantwortungslos halte ich für infam.
    2. Meine beiden Großeltern sind verstorben im KH und Pflegeheim. Da sind keine singenden Kinder vorher durch. Den Konnex von offene Schule und tote Großeltern stelle ich infrage.
    3. Eltern haben vom Bund 450 Euro erhalten pro Kind als - Achtung - „Bonus“. Warum wurde/wird das Geld nicht in Präventionsmaßnahmen, Geräte, Tests in Kita, GS investiert?
    Im Übrigen gab es neulich tolle Sonnenauf- untergänge zu bestaunen, so man zwischen Kindern und Arbeit dazukam sie zu sehen.

  • 59
    22
    Echo1
    27.02.2021

    "Die 50.000 zusätzlich vom Freistaat finanzierten Corona-Tests für den Vogtlandkreis werden zu einem weiteren Anstieg der Inzidenz führen: mehr Tests, mehr Positiv-Meldungen. "Bald hat hier nichts mehr auf", kritisierte Ulrich Lupart (AfD)."

    Der Mann hat recht.
    Alles andere ist Hysterie. Der Amtsarzt widersprich ja Keil und Drechsler. Bis 300 Inzidenz ist Nachverfolgbarkeit möglich.

    Und in den Schulen und anderen Kindereinrichtungen gab es kaum Fälle.
    Es wurde getestet in Betrieben. Dort gab es die positiv Getesteten. Nicht in Schulen!

  • 58
    8
    Scout
    27.02.2021

    Rechnungen müssen bezahlt werden.

    Mal sehen wann die Privat-Insolvenz-Welle los bricht, nachdem die Gewerbe-Insolvenz-Welle schon voll im Gange ist.

    Ein ausgedehntes und wohl durchdachtes Gesundheitskonzept wäre richtig.

    Alles schließen ist definitiv falsch.

  • 66
    32
    TWe
    27.02.2021

    @Biene62
    "wie sollen die Eltern von heute auf morgen schon wieder die Kinderbetreuung absichern,wenn sie arbeiten gehen,zu Hause bleiben geht nicht, weil sonst der Arbeitsplatz verloren geht"

    Das sehe ich genaus wie Sie. Problematisch ist einfach, dass es aktuell kein falsch oder richtig gibt. Viel eher besteht die Wahl zwischen falsch und falsch.

    Richtig ist allerdings, dass Statements wie dieses in der gegenwärtigen Situation keinen weiterbringen: "Diese Siebengescheiten wissen gar nicht, was sie den Kindern antun."

    Der Busfahrer ist sicherlich der Letzte, der einen tragfähigen Lösungsvorschlag vorlegen könnte.

  • 48
    63
    872889
    27.02.2021

    @GPZ: Bravo, dem ist nichts hinzuzufügen.

  • 84
    80
    GPZ
    27.02.2021

    Was ist für ein Kind schlimmer? Einige Wochen eine geschlossene Kita/Schule oder schwer erkrankte oder gar verstorbene Großeltern?

    Jeder, der sich nun aufregt, sollte sich auch mal an die eigene Nase fassen und überlegen, wie viele Kontakte er in der letzten Zeit hatte. Musste man bei der Arbeit wirklich ohne Schutz so eng zusammenhocken? Musste jeder erlaubte oder unerlaubte Privatkontakt sein? Da liegt die Ursache für die Schließungen. Die Politik muss nur behandeln, was andere verbocken. Aber eine Eigenverantwortung sehen viele leider nicht - meist noch die, die am meisten darüber reden.

  • 67
    24
    Biene62
    27.02.2021

    Wenn man nicht mehr weiter weiß ,macht man Schulen und Kitas zu .wie sollen die Eltern von heute auf morgen schon wieder die Kinderbetreuung absichern,wenn sie arbeiten gehen,zu Hause bleiben geht nicht, weil sonst der Arbeitsplatz verloren geht.