Selbstversuch schwieriger als erwartet

Einen Tag lang auf Lebensmittel mit Plastikverpackung verzichten: Geht das denn überhaupt?

Plauen.

Direkt am Morgen: Ich bin motiviert. Das Experiment, einen Tag lang auf Lebensmittel in Plastikverpackung zu verzichten, wird leicht durchzuführen sein. Ich denke nicht, dass es so schwer sein wird, wie unsere Klassenlehrerin Frau Heiner uns vorgewarnt hat.

Überzeugt von diesem Gedanken, öffne ich den Kühlschrank. Verblüfft starre ich auf seinen Inhalt: Außer einer angerissenen Orangensaftflasche, einer in Plastik eingepackten Butter, einer offenen Packung Salami und einer in Folie eingeschweißten Gurke gibt es nicht viel zu sehen.


Ich suche die Küche nach etwas Essbarem ohne Plastik ab, bleibe aber erfolglos. Meine Mutti gibt mir etwas Geld, mit dem ich mir auf dem Weg etwas zum Essen kaufen kann. Deshalb mache ich vor der Schule noch einen Halt in einem Einkaufsmarkt, der auf dem Weg liegt. Doch selbst hier finde ich kaum etwas ohne Plastikverpackung, was ich mir für die Pause kaufen könnte. Aus Zeitgründen entschließe ich mich, nichts zu kaufen und beeile mich, um nicht zu spät zu kommen.

Nach der Schule habe ich Hunger. Zu Hause trinke ich erst einmal zwei Gläser Leitungswasser. Meine Mutter hat in der Zeit schon eingekauft. Sie hat mir drei Glasflaschen mit Wasser mitgebracht. Es waren die einzigen, die sie finden konnte, doch selbst diese haben einen Plastikdeckel. Ich werde mir morgen trotzdem eine mitnehmen.

Zum Abendessen mache ich für mich und meine Familie Grießbrei. Der Grieß hat eine Kartonverpackung, aber bei der Milch, die dazukommt, muss ich dann wohl doch eine Ausnahme machen. Der Tag war schwieriger als erwartet.

Fazit: Zusammenfassend kann ich sagen, dass es schwieriger ist, als ich gedacht hätte, auf Plastik zu verzichten. Man sollte sich unbedingt vorbereiten, indem man sich über die Plastiknutzung in Geschäften informiert und mit diesen Informationen einkauft.

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