Sicherer Schulweg bleibt in Jößnitz ein Thema

Jößnitz.

Wie der Weg zur Jößnitzer Grundschule an der Gerhart-Hauptmann-Straße für die Kinder sicherer gemacht werden kann, darüber wird auch nach der Juni-Sitzung des Ortschaftsrates und nach einer Einwohnerversammlung vor etwa drei Wochen zu dem Thema weiter diskutiert.

Eine Tempoverringerung auf der Trasse wie auch der Einbau von Hindernissen, die langsameres Fahren erzwingen, seien auf Widerstand gestoßen, berichtet Ortsvorsteher Michael Findeisen. Der Bau eines Fußweges auf der dem Sportplatz zugewandten Straßenseite werde von der Stadtverwaltung geprüft. Auf der anderen Straßenseite würde der Gehsteig zu viele Grundstückseinfahrten queren, teilte der Ortschef weiter mit.

Über das Thema diskutieren die Jößnitzer schon seit längerem. Zu schnell fahrende Autos auf der Gerhart-Hauptmann-Straße könnten Unfälle mit Kindern verursachen, so wird befürchtet. Ein Gehweg steht Fußgängern nur bis zum Kindergarten zur Verfügung - nicht aber zwischen Kindergarten und Grundschule. Genau in diesem Bereich fahren Eltern mit Kindern aber an, wenn sie ihre Sprösslinge zum Unterricht bringen und wieder abholen. Ein Großteil der Fahrzeugführer auf der Straße hat es damit selbst in der Hand beziehungsweise auf dem Fuß, auf dem Schulweg langsamer unterwegs zu sein. (pa)

11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    0
    Steech
    01.07.2020

    Persönlich befürworte ich eine Regelung des Verkehrs. Ab der Plaunschen Straße wäre Tempo 30 angebracht. Dort laufen täglich aus der umliegenden Wohngegend die Kinder an der Straße entlang. Dort wird auch gerne über 50 gefahren und das rechts vor links völlig misachtet. Ich ertappe mich auch manchmal selber und muss mich an die STVO erinnern... Und Temposchwellen wären an der G.Hauptmann-Str. das Mittel der Wahl. Übertragen wir doch mal das Geschehen aus Plauen rüber zu uns... was war denn das einzige wirksame Mittel zur Beruhigung des durchweg überhitzten und aggressiven Verkehrs? Blitzer, feste Blitzer. Und ich finde es schade dass diese nun zum Teil wieder außer Betrieb genommen werden.

    Und die Option de Fußweges schafft nur Platz für noch mehr Rücksichtslosigkeit.