Sommerkino im Pfaffengut soll fortgesetzt werden

Zum ersten Mal lud am Freitag das Umwelt- und Naturschutzzentrum zur Naturfilm-Nacht ein. Besucher lobten die Idee. Für die Veranstalter erfüllten sich aber nicht alle Erwartungen.

Plauen.

Auch wenn zur ersten Naturfilm-Nacht im Umwelt- und Naturschutzzentrum Pfaffengut am Freitag wenig Besucher gekommen sind: Im nächsten Jahr soll es eine weitere Veranstaltung dieser Art geben, hat die Leiterin der Einrichtung, Beate Groh, angekündigt. Denn die Zuschauer waren begeistert von der Idee. Am Nachmittag sind nur vier Kinder und zwei Erwachsene und in den Abendvorstellungen nochmal zehn Naturfilmfreunde dagewesen. Das Wetter habe zur Premiere nicht mitgespielt. Zwischen 18 und 19 Uhr ging ein Gewitter mit Starkregen nieder.

Das Kino war in der Scheune aufgebaut. An einer kleinen Theke gab es Getränke und Snacks und Popkorn, aber Bio. "Die Zuschauer kamen von der Talsperre Pöhl und aus Bernsgrün", sagte Beate Groh. Einige hätten sich gewundert, warum aus der Stadt Plauen kaum Resonanz auf das Sommerkino zu verzeichnen gewesen ist. "Auf Facebook hatten wir im Vorfeld 90 Interessierte", sagte die Pfaffengut-Chefin. Der Landfilm im Dreiländereck aus Landwüst im oberen Vogtland unterstützte das Umweltzentrum bei dieser Veranstaltung.


Zu sehen waren Filme verschiedener Genres. Leichter verdaulich war der Spielfilm um 17 Uhr: "Kim und die Wölfe" - ein norwegischer Streifen aus dem Jahr 2003. Abends lief die französische Dokumentation "Mikrokosmos" von 1996, in der es um Bienen, Käfer, Schnecken, Spinnen und anderes Kleingetier geht. Als Abschluss war dann um 21 Uhr noch "Koyaanisquatsi" aus den USA von 1982 zu sehen. Der Experimentalfilm beschäftigt sich mit den Folgen des Eingriffs der Menschen in die Natur.

Auch mit Kino hat das "E.T. Außerirdischen Camp" vom 13. bis 15. August zu tun, für das noch Anmeldungen möglich sind. Der Titelheld des Spielberg-Films von 1982 "landet im Pfaffengut und entdeckt unbekannte Dimensionen", machen die Veranstalter neugierig. Das Camp ist mit zwei Übernachtungen im Heu verbunden. Anmeldeschluss ist der 28. Juli. Nähere Informationen dazu stehen auf der Internetseite des Pfaffenguts.

www.pfaffengutplauen.de

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