Sparkasse in der Ostvorstadt: Weitere Versammlung geplant

Nach der Schließung der Filiale wird es erneut ein Treffen mit Anwohnern geben. Diesmal sollen auch Vertreter des Geldinstitutes dabei sein.

Plauen.

Ende August wollen die SPD-Grüne-Stadtratsfraktion und die SPD-Landtagsabgeordnete Juliane Pfeil-Zabel mit Einwohnern der Plauener Ostvorstadt noch einmal ins Gespräch kommen. Thema: die Schließung der Sparkassen-Filiale in dem Stadtteil. Bei der neuerlichen Versammlung soll erstmals auch das Kreditinstitut dabei sein. "Wir freuen uns, dass Herr Mühlbauer zugesagt hat, zu den Ergebnissen der Verwaltungsratssitzung vom 21. August direkt mit den Einwohnern der Ostvorstadt ins Gespräch zu kommen", informierte Fraktionschef Benjamin Zabel nach einem Treffen mit dem Sparkassenchef. In der Verwaltungsratssitzung am Dienstag in einer Woche sollen die Schließung der Filiale und die Konsequenzen daraus zur Sprache kommen.

Die Verwaltungsräte mit SPD-Parteibuch wollen darauf drängen, "dass das Angebot von Unternehmer Jürgen Graf, der einen Container mit Selbstbedienungsautomaten auf seinem Gelände aufstellen lassen will, ernsthaft überprüft wird", erklärte Juliane Pfeil-Zabel. Die SPD will außerdem weitere Partner im Stadtteil ins Boot holen, bei denen wenigstens ein begrenzter Betrag an Bargeld abgehoben, Kontoauszüge ausgedruckt und Überweisungen eingeworfen werden können. Auch der Zaster-Laster soll in dem Wohngebiet halten.

Unabhängig davon ist im Wohngebietstreff Wohn- und Lebensräume an der Mammenstraße eine Informationsveranstaltung der Sparkasse Vogtland zum Thema Online-Banking vorgesehen.

Das Kreditinstitut hält an der Schließung der Filiale an der Waldstraße fest. Man habe zahlreiche Kriterien herangezogen, bevor der Entschluss gefasst wurde, heißt es aus der Pressestelle. Zu diesen Kriterien zählen "beispielsweise die Nutzungszahlen unserer Selbstbedienungstechnik, die Entfernung zum nächsten Selbstbedienungsstandort und natürlich auch Kosten für diese notwendige neue Technik." Die Ostvorstädter sollen die Filiale in Reusa nutzen. Für deren Umbau habe man etwa 200.000 Euro ausgegeben. Das Unternehmen bleibe bei seiner Strategie.

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